Das zu renovierende Zimmer ist halb unter einer Schräge halb unter einer Dachgaube. Der allergrößte Teil der Decke ist waagrecht. Über meinem Zimmer ist der Dachboden. Zwar ist das Dach schon gedämmt (Aufsparrendämmung), aber der Raum dort wird lediglich als Abstellraum ungeheizt genutzt. Im zu renovieren Zimmer war eine unansehnliche gewordene Strohmatte als Decke vorhanden. Im Moment sind die Sparren freigelegt. Zwischen den Sparren befindet sich noch eine dünne gräuliche Dämmung die von dünnnen Brettern oben gehalten werden. Auf die freigelegten Sparren werden 3 cm dicke Latten angeschraubt auf dennen 2 cm dicke Nut und Federbretter montiert werden. Soll ich vorher die alte Dämmung heraus reissen und neu Dämmen. Falls neu Dämmen möchte ich nicht übertrieben Dämmen sondern nur so dass ich auf eine Dampfbremse verzichten kann und keine Feuchteschäden entstehen.
Hallo petey2000,
per Ferndiagnose kann ich deine Frage nicht beantworten!
Der Schichtaufbau müsste berechnet werden u.a. auch um
schädlichen Tauwasserausfall ausschließen zu können!
Mit freundlichem Gruß
N. Phiesel
www.bautechnik-phiesel.de
Hallo wer-weiss-was-Team,
ich würde in Ihrem Fall zu einer Dämmung mit Cellulose Material
raten, z.B. Isofloc oder Climacell.
Diese Material ist für Wasserdampf sehr diffusionsoffen, so dass man
keine Dampfbremse benötigt.
Ich habe damit eine Decke von oben durch Aufblasen des Materials
(Climacell) mit einer Dicke von 30 cm gedämmt. Die Die alte Dämmung
mit 6 cm Mineralwolle haben wir herausgenommen. Die Decke hat von
unten eine 9 mm Rigipsplatte, 9 mm Spanplatte und keine Dampfbremse.
Der Handwerker hat garntiert, dass es zu keiner Kondensation in der
Dämmung kommt, weil der Dampf nach oben weg kann. Das Material kann
auch 20 Gewichts % Wasser aufnehmen, ohne dass die Wärmedämmung
schlechter wird. Wir sind damit sehr zufrieden.
Ich würde Ihnen raten die Dämmung mindestens bis zur Oberkante der
Balken uafbringen.
Viele Grüße
Klaus Heger