Das zu renovierende Zimmer in einem in einem 58er erbauten Haus ist größtenteils unter einer Dachgaube. 80% der Decke ist waagrecht und grenzt an den Dachboden. Nur ein kleiner Teil ist Dachschräge. Der Dachboden wird lediglich als Abstellraum ungeheizt genutzt. Das Unterdach ist diffusionoffen mit mit 18mmm Bitumenplatten versehen. Im zu renovieren Zimmer war eine unansehnliche gewordene Strohgipsmatte als Decke vorhanden. Im Moment sind die Sparren freigelegt. Lediglich zwischen den Sparren befindet sich noch eine weisse Wolle als Dämmung die von breiten dünnnen Brettern mit oben aufliegenden braunen Papier oben gehalten werden. Auf die freigelegten Sparren werden 3 cm dicke Latten angeschraubt auf dennen 2 cm dicke Nut und Federbretter montiert werden. Soll ich vorher die alte Dämmung heraus reissen und neu Dämmen. Falls neu Dämmen möchte ich nicht übertrieben Dämmen sondern nur so dass ich auf eine Dampfbremse verzichten kann und keine Feuchteschäden entstehen. Kann ich zum Beispiel zwischen der Konterlattung Styroporplatten einlegen bevor die Holzdecke drauf kommt. Meiner Meinung würde ich damit keine Feuchtigkeitsschäden im Gebälk riskieren auch ohne Dampfbremse da genug Hohlraum zwischen den Sparren liegt und dort eine Luftzirkualtion zwischen Speicher aufrecht erhalten bliebe. Sehe ich das falsch???
Tut mir leid, kann ich Dir nicht helfen. Ein Energieberater sicherlich …
Da verstehe ich einiges nicht. Was sind „diffusionsoffene Bitumenplatten“? Bitumen ist dampfdicht.
Grundsätzlich muß auf der Innenseite einer Dämmung die Sperrwirkung gegen Dampf höher sein als auf der Außenseite.
Sie meinen vermutlich, daß ausreichend Belüftung anfallendes Kondensat abführt. Grundsätzlich ist das richtig: das Prinzip des „Kaltdaches“. Nur klappt das nicht, wenn das Kondensat in der geschlossenzelligen Dämmung (Styropor) selbst anfällt. Bei Mineralwolle z.B. ist das möglich, wenn denn ausreichende Belüftung vorhanden ist.
Hallo!
Ich denke das ist genau richtig so. Styroporplatten ist immer gut und du musst Luft zum zirkulieren lassen.Nehme aber nicht zu dünne Platten, weil sonst hast du nicht die entsprechende Dämmung.
MFG Maik!
Sorry bei den Aufsparrenplatten handelt es sich um Gutex Multiplex Unterdeckplatten mit Bitumenanteil. Laut Dachdecker ist das Dach diffusionsoffen.
Sorry bei den Aufsparrenplatten handelt es sich um Gutex
Multiplex Unterdeckplatten mit Bitumenanteil. Laut Dachdecker
ist das Dach diffusionsoffen.
Diffusionsoffen ist ein Marketingbegriff. Jedes Material hat einen Sperrwert gegen Waserdampf, den sogenannten sd-Wert. Dieser setzt sich aus der Materialdicke s und einem stoffspezifischen Wert µ zusammen: sd = µ x s.
Grundregel: innen diffusionsdichter als außen. Also innerer sd-Wert größer als der äußere.
Wichtiger als die Dampfdichtigkeit ist jedoch die Luftdichtigkeit. Das ist auch sehr gut in www.luftdicht.de beschrieben.
„Kaltdach“ meint übrigens, daß man mit anfallendem Kondensat rechnet, dieses aber durch eine bewegte Luftschicht wieder abgeführt werden kann. Es muß zwischen Oberkante Dämmung und Unterkante Deckung (hier die Platten) eine 4 cm freie Luftschicht vorhanden sein. Dazu muß es eine Be- und Entlüftungsmöglichkeit über Traufe und First geben.
>Das Unterdach ist diffusionoffen mit mit
18mmm Bitumenplatten versehen
siehe oben habe mich vertan. Bei den Aufsparrenplatten handelt es sich um Gutex
Multiplex Unterdeckplatten mit kleinen Bitumenanteil gegen die Feuchte. Ansonsten wäre es gewiss ein Widerspruch!!!
Kann hier leider nicht helfen. Mal über Google.de suchen lassen. Vielleicht findest sich darüber etwas.
Grüße Uwe
Hallo,wir sind leider keine Spezialisten für Dach - und Deckendämmung.Wir sind spezialsiert auf
Fassadenverkleidung und Fassadendämmung.
Weitere Infos unter:
http://www.aussenwandverkleidung.com