hallo,
wie streiche ich am besten die decke meines wohnzimmers ?
das zimmer ist 6,80 m x 4,50 m und hat am ende der langen seite eine fenster front.
ich habe hochwertige weiße farbe, habe immer in eine richtung vom fenster weg gearbeitet und mit sicherheit nichts vergessen. außerdem habe ich immer überlappend gestrichen und versucht von naß in naß zu arbeiten (bei diesem langen zimmer schon recht schwierig).
das ergebnis: gleichmäßige längsstreifen im abstand von 80 cm.
wie kann man das vermeiden, was für eine streichtechnik schlägt der fachmann vor ?
gruß,
bernd
Hallo Bernd,
die Streifen können verschiedene Ursachen haben.
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nicht zufällig 75 cm = Breite der Raufaser-Großrollen? oder anderer Deckenbelag?
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Wie sah die Decke vorher aus? Streifen als vorhandene Rollstruktur?
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Wie groß war die Saugfähigkeit der Decke? Das neue Material entsprechend angepasst? Evtl. entsprechende Grundierung.
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Den neuen Anstrich im Kreuzgang ausgeführt? D.h. In Längsrichtung vom Fenster in ca. 1 m breiten Bahnen aufgetragen, quer verteilt/verschlichtet und dann mit der Rolle (Der Bezug sollte jetzt schön aufgehen und nicht mehr frisch eingetaucht) in gleichmässigen Bahnen vom Fenster weg nochmal durchziehen um eine schöne Oberfläche zu erhalten.
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Was heißt eigentlich hochwertiges Material? Hier wäre interessant, welches Bindemittel und dann welche Nassabriebsklasse und die Korngröße; matt, Seidenglanz oder? und was für ein Material war vorher auf der Decke? Jetzt vielleicht eine nicht passende Kombination?
Es gibt also noch alles Mögliche zum Abklären, dann kann die mögliche Ursache genauer festgestellt werden und ein hoffentlich passender Vorschlag zum Beseitigen der unschönen Streifen.
Bitte nochmal genauer Beschreiben,
Grüße
Jürgen
Hallo Bernd,
Was war vorher für Farbe auf der Decke`?
Ich kann mir nur vorstellen, dass es nicht hundertprozentig gedeckt hat, daher sind diese Streifen zu sehen.
Ich denke, wenn Sie das zweite Mal streichen müsste nichts zu sehen sein.
Es kommt auch auf die Dicke an. Ob Sie mit einer ,trockenen" rolle arbeiten…
Man muss den Punkt finden, dass die Rolle schon rollt(also nicht rutscht), aber nicht lauter wird (zu wenig farbe).
Dann müsste ich fragen was das für streifen sind.
Kennen Sie den Untergrund?
Rigipsplatten?
Dann könnten die Streifen an den Fugen entstehen, wo gespachtelt wurde und der untergrund saugfähiger ist. Dadurch trocknet die Farbe an diesen Stellen am schnellsten (das wasser wird einfach entzogen) und die Farbe härtet nicht auf natürlicher weise. Dadurch kann es bei manchen farben zu farbunterschieden und glänzunterschieden kommen.
Die richtung vom Fenster weg, haben sie richtig ausgesucht und nass in nass arbeiten ist auch gut, damit an überlappungen keine doppelte schicht farbe entsteht.
Hoffe geholfen zu haben.
Viele Grüsse
Stefan
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Hallo Bernd,
bei Streulicht ist es auch für den Profi sehr schwer ein vollständig streifenfreies Ergebnis zu erhalten.
Die Streifen entstehen durch die vermehrte Ansammlung von Farbe an der Walzenkante die sich auf die Decke überträgt und eine ganz leicht dickere Farbschicht aufträgt.
Der Profi versucht das durch „Abziehen“, also das vielfache überwalzen mit der „trockenen“ Walze auszugleichen. Dazu braucht man allerdings viel Erfahrung.
Ein 100% Ergebnis ist nicht realistisch.
Weil die Streifen nur bei einem ganz bestimmten Lichteinfall sichtbar sind ist das Ergebnis in der Regel akzeptabel.
Gruß
D.K.
Hallo Bernd, bei so einer Decke von 6,80-4,50m haben auch wir so unsere Probleme. Da kannst Du nur mit 2 Mann streichen, sonst wird das nichts !!! Ich hoffe das ich dir helfen konnte. Gruß Detlef
Hallo Bernd
Dies zu beantworten is ned ganz einfach, da ich ned weiß wie es um dem Untergrund bestellt ist. Zu etwa 70 Prozent liegt es nicht an dir, sondern am Untergrund. So wie du das ganze beschrieben hast, hast Du keinen fehler gemacht. Immer vom Fenster aus gehend ist vollkommen richtig.
Im moment kann ich dir nur raten das du die Decke entweder mit Lösemittel freiem Tiefgrund oder mit Weißem Haftgrund ( Bindet auch lose Kreidende farbschichten) grundierst. bei dem Haftgrund solltest du aber 1-2 Liter Wasser untermischen je nach saufähigkeit des Untergundes.
Die Saugfähigkeit kannst du ganz einfach testen.
Nimm einfach eine Bürste oder Pinsel und streiche einfach klares Wasser auch die belibige stelle (etwa 20 auf 20 cm). je höher die Saugkraft ist desto schneller wird der Wasserfleck trocken. Wenn der Wasserfleck allerdings angetrocknet ist bevor du den Fleck fertig gestrichen hast mußt du Grundieren.
Gruß
Franz
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