Wir möchten gerne ein Wasserbett 200x 220 m aufstellen.
Bei Nachfrage der Vermieterin war die erste Aussage : Kein Problem, ist ja ne Betondecke !
Ich schätze das Haus wurde in den 70 ern gebaut.
Die Tochter der Vermieterin ( eine Architektin) sagte uns aber, das die Decke nur mit 100 kg pro qm belastbar wäre…
Ist diese Aussage nicht merkwürdig ?
Vor allem, ist eine Wohnung mit einer Traglast von 100 kg pro qm überhaupt vermietbar ???
Wir nehmen an, das die Vermieterin nicht möchte das ein Wasserbett aufgestellt wird, weil eine Waschmaschine in der Wohnung ebenfalls nicht erlaubt ist…
also 100 KG pro qm halte ich für einen Witz. Das würde ja heissen, keine Partys und wenn dann muss man aufpassen wo und wie sich die Gäste hinstelllen.
Stell Dir das mal vor
„Ähm Micha ( 70 KG ) könntest du bitte n bissi weiter von der Tina (50 Kg )weggehen wenn ihr euch unterhaltet“
oder Schilder aufgestellt im Eingangsbereich.
-Mindestabstand für „Dicke“ beim unterhalten 1,50 cm
…hallo Weisengel…ich denke es geht der Vermieterin um den eventuellen Wasserschaden…solche Betten können reissen…aber bei den modernen Wasserbetten ist dieses nicht mehr zu befürchten…z.B. hat meine Tochter ein leckendes Wasserbett…
mfG liebertee
eine Deckenbelastung gilt meines Wissens für eine gleichmäßig verteilte Last. Lastspitzen können deutlich drüber liegen. Jedes gut gefüllte Bücherregal (als Raumteiler) oder ein massiver Holztisch mit 8 Personen drumrum belastet die Decke deutlich mehr als ein Wasserbett.
Holztisch: 100 kg
8 Stühle: 70 kg
8 Personen (WeightWatcher-Treffen): 700 kg
Utensilien auf dem Tisch (Vasen, kalorienreduzierte Leckereien, Getränke, Bücher, Laptops):20 kg
2 Katzen und ein Hund, die was abhaben wollen: 40 kg
die kurzfristige Belastung ist nicht das Problem.
Problematisch können Kriechlasten/Kriechverformungen werden, wenn etwas Schweres lange Zeit an ein und der selben Stelle steht.
In der Aquaristik finden diese Kräfte durchaus Beachtung.