Defekter Teil nach Reparatur zurück

Person A hat sein Notebook zu Reparatur eingeschickt. Nun wurde ein Kostenvoranschlag gesendet dem Person A zustimmt.

Da die Reperatur nicht unter die Garantie fällt verlangt Person A das das defekte Teil an ihn zurück gesendet wird. Ist er damit im Recht??

Das defekte Teil ist das gesamte Mainboard des Notebooks an dem die DC-Buchse etwas gerissen ist und nicht mehr den Akku lädt.
Da es eine mechanische Einwirkung des Besitzers sein soll die die Buchse kaputt gemacht hat gibt es keine Garantie und genau deshalb möchte der Besitzer das alte defekte Mainboard zurück das es ja SEINES ist und die Reparatur er selber bezahlt.

Also kann er das defekte Mainboard zurück haben, er hat es ja schliesslich selber bezahlt, oder?

Danke

Hallo,

Da die Reperatur nicht unter die Garantie fällt verlangt
Person A das das defekte Teil an ihn zurück gesendet wird. Ist
er damit im Recht??

1.) Was sagen die AGB?
2.) Handelt es sich um eine Reparatur oder den Austausch des Boards?
3.) Handelt es sich um ein neues Board oder ein so genanntes Austauschteil (http://www.t4-wiki.de/wiki/Austauschteil)

Gruß

S.J.

zu 1. Steht auf der Rechnugn das wenn man defekte Teile haben will der Kostenvoranschlag neu berechnet wird

zu 2. Ausstausch Board

zu 3. ein general überhohltes Board da ein neues knapp 400 Eur kostet.

1.) Was sagen die AGB?
2.) Handelt es sich um eine Reparatur oder den Austausch des Boards?
3.) Handelt es sich um ein neues Board oder ein so genanntes Austauschteil (http://www.t4-wiki.de/wiki/Austauschteil)

Hi,

Da die Reperatur nicht unter die Garantie fällt verlangt
Person A das das defekte Teil an ihn zurück gesendet wird. Ist
er damit im Recht??

Ja. Mit der Folge:

„zu 1. Steht auf der Rechnugn das wenn man defekte Teile haben will der Kostenvoranschlag neu berechnet wird“

Ergo die Rechnung wird teurer.

Also kann er das defekte Mainboard zurück haben, er hat es ja
schliesslich selber bezahlt, oder?

Ja.

siehe oben.

Danke

GvC

Hallo,

dann ist klar, dass der angebotene Preis nur dann gilt, wenn das defekte Teil nicht an den Kunden zurück geht.

Der Kunde kann sich nun also aussuchen, ob er das Angebot so annimmt oder ob er eine (dann sicher deutlich teurere) Reparatur wünscht, bei der er Anspruch auf Herausgabe des Defektteils hat.

Grundsätzlich zwingt ja niemand den Kunden, die Reparatur dort durchführen zu lassen.

Gruß

S.J.

Hi

Wenn ein Servicer das Mainboard tauschen will , weil die DC Buchse einen Wackelkontakt hat , dem würde ich ihm das Notebook aus der Hand nehmen und den Serviver als Betrüger bezeichnen und das ohne Rot zu werden.
eine losgerissene DC Buchse kann man wieder festlöten , wenn das Mainboard schon einmal ausgebaut ist .
Ich zähle schon gar nicht mehr wieviel DC Buchsen ich in den letzten Jahren von tragbaren Geräten , sei es DVD Player , Walkmans, Notebooks wieder angelötet habe , ich nehme an die Anzahl ist 4 stellig .

sagen wir eine Stunde Arbeitszeit für die Demontage / Montage und etwas Kleinmaterial , mehr als 100,- Euro darf das nicht kosten , alles was darüber ist , ist Abzocke !

Toni

‚Abzocke‘? Es nervt so langsam!
Hallo,

sagen wir eine Stunde Arbeitszeit für die Demontage / Montage
und etwas Kleinmaterial , mehr als 100,- Euro darf das nicht

ach? In Anbetracht der Tatsache, dass ich in meiner Autowerkstatt schon fast 100 Euro/Stunde bezahle, kann ich der Rechnung nicht ganz folgen:

Arbeitszeit von 1 Stunde kommt hin. 100 Euro Stundensatz auch.
Material kostet aber auch.
Versand- und Verpackungskosten, Nachnahmegebühr…

Da komme ich irgendwie nicht auf 100 Euro, sondern auf deutlich mehr

kosten , alles was darüber ist , ist Abzocke !

Es ist keine Abzocke sondern im besten Fall teuer. Wer zwingt einen denn, sein Notebook dort reparieren zu lassen?

Der Begriff „Abzocke“ wird dermaßen inflationär verwendet, dass es echt schon nervt. Immer wenn irgend etwas teuer ist, wird das als Abzocke bezeichnet und der Vertragspartner als Betrüger und Schuft dargestellt.

Das Leben ist eben kein Kindergeburtstag.

Gruß

S.J.

Hallo,
im allgemeinen gehört zu einer Reparatur auch die Fehlersuche. Und weil es etwas kompliziert ist, in jedem Einzelfall die genaue Reparaturzeit zu erfassen, die Einzelteilpreise zusammen zu rechnen und das ganze dann als Rechnung an den Kunden, Porto, Verpackung etc…
wird oftmals ein Pauschalpreis verlangt. Den einen freut’s, den anderen weniger. Wo sich da irgendeine Abzocke verstecken könnte, erschließt sich mir nicht.

Btw., auf einem Motherboard mit SMD-Bauteilen einfach so rumzubraten kann nur einem Laien einfallen. Der wird halt im Zweifel auch keine Gewährleistung auf die Reparatur leisten. Und erst recht dann nicht, wenn das Motherboard dabei wegen abgerissener Leiterbahnen komplett den Geist aufgibt.
Gruß
loderunner (ianal)