als „alter“ Rot-Kreuzler kam mir soeben ein ich sag mal Defibrilator für den Hausgebrauch unter. Der Philips HS 1 Defibrillator (zu finden unter http://www.hartlauer.at/pages/index.html im Bereich Gesundheit - Wellness) scheint zwar für den Leien einfach zu bedienen, aber … ich halte das Ding für Schmarn um nicht zu sagen für gefährlich. Wie seht Ihr das?
Hi
wenn von jedem Autofahrer wiederbelebung erwartet wird und def’s in Ubahnhöfen aufgehängt werden sollen um wiederbelebung schnellstmöglich zu gewährleisten - warum nicht auch privat? nen Videorekorder programmieren ist schwieriger als die Bedienung des defi. Selbstverständlich macht es keinen sinn sich im ernstfall die Bedienungsanleitung reinzuziehen und ne notfallschulung zu belegen. aber wer sich so ein gerät hinstellt wird wohl niemand alleinstehendes ohne entsprechende auspildung sein - oder meinst du dass der Defi zu Ostern der Oma geschenkt wird das wär natürlich etwas abwegig. Die Bedienung wird zB beim Personakl der öVerkehrsmittel geschult werden, wenn defis dort verbaut würden…
HH
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ich habe von dem Ding schon mal vor einiger Zeit gehört, und es wurde tatsächlich als Gerät für den Einsatz durch jedermann beschrieben. Hintergrund ist die Vollautomatik mit Sprachausgabe der Kommandos an den Bediener, die gewährleistet, dass das Ding wirklich nur dann schockt, wenn dies sinnvoll und sicher ist. D.h. das Ding verwendet große, klar positionierbare Folien für den Kontakt, misst, berechnet únd bewertet dann selbständig die Situation des Patienten und schockt dann nach Zweihandbedienung mit der berechneten Leistung. Kann also eigentlich nicht viel falsch gemacht werden, und ist im Zweifelsfall jedenfalls sicher besser, als wenn vor Ort keine Möglichkeit zum schocken da ist.
Gruß vom Wiz
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ich teile Deine Einschätzung ganz und gar nicht. Es ist bekannt und unumstritten daß ein Kammerflimmern nicht ohne Defibrillation beseitigt werden kann, auch eine Herzdruckmassage nützt nur unzureichend da sie zwar einen künstlichen Kreislauf in Gang halten soll und die fehlende Auswurfleistung des Herzenes ersetzen soll, das Flimmern aber überhaupt nicht beseitigt. An dieser Stelle setzt der Defi an. Er ist also ein akut lebensrettendes Instrument, welches durch nichts anderes ersetzt werden kann.
Die Bedienung der Automatik-Defis ist idiotensicher, falsch machen kann man damit nichts. Das Gerät analysiert selber ob ein Schock empfehlenswert ist oder nicht und löst ihn nur aus wenn einwandfrei klar ist daß die Maßnahme indiziert ist. Eine Fehlbedienung kann auch ausgeschlossen werden weil das Gerät alles selber macht und vom Bediener keinerlei komplizierte Eingaben oder Kenntnisse verlangt.
Die einzige Hürde ist die Scheu der Menschheit als Ersthelfer tätig zu werden. Wenn man den Leuten beibringt daß sie keine Fehler machen können und sich nur trauen müssen das Gerät so wie auf den leicht verständlichen Bildern dargestellt anzuschliessen und einzusetzen - wo sollte es dann einen Haken geben?
Ich finde es eher grotesk daß Ärzte mit Defis und Ersthelfer mit den AED-Geräten arbeiten dürfen, „Rotkreuzler“ oder, wie die Berufsbezeichnung lautet Rettungsassistenten, eine Rechtfertigung aus der Kathegorie „Notkompetenz“ bemühen müssen um einen Defi einsetzen zu dürfen.
Ich denke daß der Defi, so er sich flächendeckend verbreitet, viele Leben retten wird.
als „alter“ Rot-Kreuzler kam mir soeben ein ich sag mal
Defibrilator für den Hausgebrauch unter. Der Philips HS 1
Defibrillator (zu finden unter http://www.hartlauer.at/pages/index.html im Bereich Gesundheit
Wellness) scheint zwar für den Leien einfach zu bedienen,
aber … ich halte das Ding für Schmarn um nicht zu sagen für
gefährlich. Wie seht Ihr das?
Als alter Johanniter sag ich, daß ich das gut finde. Die heutigen Vollautomaten sind mittlerweile so weit fortgeschritten, daß es quasi keine false positives mehr gibt. Durch die Entscheidungsautomatik braucht’s dann zum schocken auch fast kein Fachwissen mehr - so schwer ist das ja auch nicht: Flimmern/Flattern: Schock, alles andere nicht. Zumindest in diesem Rahmen. Was genau hältst Du für gefährlich daran?
Ok, Leute. Dann lass ich das alles mal so stehen und glaub das mal Bin wohl etwas zu vorsichtig.
Bin trotzdem mal gespannt wann die erste Oma die Paddels Ihrem 2jährigen Enkel auf die Brust klebt und verzweifelt auf den Knopf drückt
Ok, Leute. Dann lass ich das alles mal so stehen und glaub das
mal Bin wohl etwas zu vorsichtig.
Bin trotzdem mal gespannt wann die erste Oma die Paddels Ihrem
2jährigen Enkel auf die Brust klebt und verzweifelt auf den
Knopf drückt
Das schöne ist ja: Das kann Ömeken gerne tun. Es wird nichts passieren.
Gruß,
-doc
PS: Wetten würde ich darauf aber auch nicht mehr als ein Monatsgehalt.
Bin trotzdem mal gespannt wann die erste Oma die Paddels Ihrem
2jährigen Enkel auf die Brust klebt und verzweifelt auf den
Knopf drückt
In der Beschreibung des Geräts steht, dass es auch für Kleinkinder geeignet sei, oder? Also entweder der Kleine braucht tatsächlich den Schock, dann wird es sich später vielleicht über Omas heroische Tat freuen können, oder es braucht ihn nicht, und dann passiert vermutlich gar nichts. Also eigentlich inbeiden Fällen kein Problem.
Gruß vom Wiz, der sich aber auch nicht zum Spaß die Folien aufkleben und das Gerät starten würde
Gruß vom Wiz, der sich aber auch nicht zum Spaß die Folien
aufkleben und das Gerät starten würde
Könntest Du aber ruhig machen, da Dir der Defi zwar eine Menge erzählen würde, was Du im Notfall zu tun hast, aber keinen Stromstoß auslösen würde. Außer Du würdest vor Aufregung über den Test umfallen und Herzflimmern kriegen )
Ich hatte gestern den ersten Teil eines 6stündigen ErsteHilfe-Kurses mit Einbeziehung des Defis, weil wir in der Firma einen bekommen haben.
Sogar ich als absoluter Laie, dessen „richtiger“ erste Hilfe Kurs schon Jahre zurückliegt und mit zwei linken Händen ausgestattet, würde mir zutrauen im Notfall zumindestens zu wissen, wie ich helfen kann.
Hintergrund ist die Vollautomatik mit
Sprachausgabe der Kommandos an den Bediener…
Hallo!
Dann fehlt jetzt nur noch der Koffer für den Hobby-Chirurgen, der mit unmißverständlichen Piktogrammen und Sprachausgabe die Bypaß-OP auf dem Küchentisch zu Hause ermöglicht.