Hallo
Kann mir jemand den Unterschied zwischen den beiden Überspannungsschutz module erklären ?
Produktübersicht Dehn:
Hallo
Kann mir jemand den Unterschied zwischen den beiden Überspannungsschutz module erklären ?
Produktübersicht Dehn:
Hallo
Kann mir jemand den Unterschied zwischen den beiden
Überspannungsschutz module erklären ?
Ja, das kann ich. Und da du dir gleich sowieso selber vor die Stirn klatschen wirst, erlaube ich mir, ein wenig Ironie anzuwenden…
Ich würde mal auf die Produktübersicht von Dehn gehen 
Upss, da ist ja schon ein Link:
(schau ma, wie schnell ich den gefunden habe)
http://www.dehn.de/cgi-bin/pdbWWW/extpublicpdb.cgi?i…:
Nun schau Dir mal die Spalten der beiden Produkte an und vergeleiche die Werte in der Zeile
„Höchste Dauerspannung AC“
Einmal 75V, einmal 275V.
Na, da hast Du den Unterschied.
Der eine eignet sich für normale Wechselstromkreise, der andere nur für Sonderspannungen z.B. hinter Trafos.
und welcher eignet sich nun für normale Wechselstromkreise , zum ein einbau in den Sicherungskasten ?
Gruß modano
Für normale Wechselspannung also 230V/400V benötigst du den DG S 275, da der andere nur für eine Dauerspannung von max. 75V zulässig ist. Du hast aber auf einer Phase 230V.
Übrigens lass solche Sachen lieber von einem Elektriker machen, für Leihen kann so etwas schnell gefährlich werden!! Zumal sich deine Versicherung auch weigern kann einen Schaden zu begleichen, wenn dieser durch unsachgemäßen Einbau passierte!
und welcher eignet sich nun für normale Wechselstromkreise ,
zum ein einbau in den Sicherungskasten ?
Der ÜSS ist einpolig. Das macht nur Sinn, wenn genau an der Stelle des Einbaus die Auftrennung vom PEN in PE und N erfolgt oder ein reines TN-C System vorliegt.
Er ist damit für viele Situationen ungeeignet!
Zur Eignung bezügliche der Spannung:
Wir haben in Deutschland 230V Wechselspannung. Ein 75V Ableiter wäre also ungeeignet.
Also:
Erstmal Netzform abklären.
Dann Gesamtkonzept erstellen. Nur ein einzelner Typ2 Ableiter bringt praktisch nix, das ist ein reiner „Mittelschutz“. Da fehlen noch ggf. Fein- und Grobschutz, zudem müssen die Längen betrachtet werden, die zwischen den ÜSS liegen. Und man sollte sich daran erinnern, dass Überspannungen nicht nur durch die Stromleitung hereinkommen!
Für normale Wechselspannung also 230V/400V benötigst du den DG
S 275, da der andere nur für eine Dauerspannung von max. 75V
zulässig ist. Du hast aber auf einer Phase 230V.
Je nach Netzform ist auch der S275 ungeeignet, da er nicht zwischen N und PE ableitet.
Hallo
Ein Elektriker hat in seinem Angebot den Dehnguard 950271 aufgelistet hat und der ja nur eine Dauervoltlast von 75 V hat und ich habe dann noch den 952070 gefunden der eine Dauervoltlast von 275V hat
Das kam mir etwas niedrig vor da ja bekanntlich die allgemeine Voltzahl bei 230 liegt.
Die Module kann man ja selber besorgen und den Einbau übernimmt da ein Elektriker.
Gruß
modano
Welcher ist denn geeignet für den Einbau in den Sicherungskasten zum Schutz gegen eine Überspannung ?
Gruß modano
Welcher ist denn geeignet für den Einbau in den
Sicherungskasten zum Schutz gegen eine Überspannung ?
Nochmal:
Ein Typ2 Ableiter alleine sieht nur schick aus, bringt aber nichts.
Welcher Ableiter geeignet ist, ergibt sich aus der Netzform.
Offensichtlich hat der Elektriker keine Ahnung. Nur wissen wir von hier aus ja noch weniger, wie die Verteilung aussieht!
Deswegen mal ein Beispiel:
Gegeben sei ein Haus mit Erkabelanschluss.
Dann wird man - am besten noch vor dem Zähler - einen Grobschutz setzen, der aus drei Ableitern besteht.
Wenn man mit schweren Überspannungen nicht rechnet oder einem das zu teuer ist, lässt man den Grobschutz weg.
Nun liegt eine fünfadrige Leitung zur Unterverteilung. Also hier im Beispiel - das kann bei Dir ganz anders aussehen!
Dann würde in die UV ein VIERpoliger Ableiter eingebaut werden, der den Mittelschutz übernimmt. Drei Ableiter zwischen Außenleiter („Pol“) und Schutzleiter („Erde“), einer zwischen Neutralleiter („Null“) und Schutzleiter.
Der kann dann nicht mehr so starke Blitzstrome verkraften wie ein Grobschutz, aber immerhin besser als nix.
Und nun folgt das letzte Glied in der Kette, der Feinschutz.
Der kommt direkt an das zu schützende Gerät, den gibt es in vielen Varianten und der knabbert die letzten Spannungspitzen weg.
Ich habe den Eindruck, dass der Dich beratende Elektriker mit dem vorgeschlagenen Gerät nur Kasse machen will, denn das ist weder ausreichend noch überhaupt tauglich.
Wenn Du uns sagen kannst, was Deine Netzform ist (TN oder TT, das MUSS der Elektriker dort zwingend wissen, wenn er schonmal an Unterverteilung, Zähler oder Erdungsanlage gearbeitet hat. Wenn der mit der Antwort länger als eine Sekunde zögert, dann vergiss den Kerl!), wieviele Adern die Zuleitung zu der Unterverteilung hat, ob man mit schweren Treffern durch z.B. Freileitungen rechnen muss und was da eigentlich geschützt werden soll, können wir auch konkrete Empfehlungen geben. So aber - bei bestem Willen! - nicht.