Frage : Ist eine Deka Bonus Rente für diese Person sinnvoll?
Person x ist 21 Jahre jung und wird diese Jahr seine Lehre als Einzelhandelskaufmann beenden. Wahrscheinlich wird er dieses Jahr als Teilzeitkraft übernommen. Vielleicht wird er später auch Vollzeit arbeiten, aber das Einkommen wird immer dem eines Einzelhandelskaufmanns entsprechen, also eher im unteren Einkommensbereich.
Des Weiteren lebt er in einem abbezahlten Haus welches er geerbt hat und hat Vermögen von ca 30 000 €.
Diese Person hat nun eine Deka Bonus Rente abgeschlossen mit einem monatlichen Einsparbetrag von 30 Euro.
Ist dies sinnvoll oder sollte die Person den Vertrag wieder rückgängig machen dies ist ja möglich innerhalb einer frist von 2 Wochen.
Ich hoffe jemand kennt sich aus.Vielen Dank für die Antworten!
Guten Tag sine,
wenn die betreffende Person weiß, wie das Produkt funktioniert
und sich bei Vertragsschluss überlegt hat, dass dieses Produkt
genau das richtige ist, dann ist das Produkt vermutlich genau
das richtige. Und wenn die Person nicht weiß, wie das Produkt funktioniert oder bei Vertragsschluss keine Überlegungen angestellt hat oder sich über die Wirkungsweise des Produkts falsch oder nicht
hat beraten lassen, dann, dann kann es passieren, dass irgendwann
einmal die Person kugelrunde Augen bekommt und so ein bisschen
lila im Gesicht wird.
Da es sich aber um ein sogenanntes Riesterprodukt handelt,
geht das mit den Augen und der Gesichtsfarbe wieder vorbei
und es bleibt die Genugtuung, dass es auch hätte schlimmer kommen können.
Gruß
Günther
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
grundsätzlich halte ich es für sinnvoll einen Teil des Einkommens reglmäßig in Aktienfonds zu investieren, vor allem für junge Leute weil diese vergleichsweise viel Zeit haben von den langfristig steigenden Kursen profitieren. Hierbei sind sich meines Wissens so ziemlich alle Fachleute und Statistiker einig.
Da bei einer Riester-Rente noch die Kapitalgarantie und ein Steuervorteil bzw. Zulagen vom Staat dazukommen ist es meiner Meinung nach empfehlenswert. Hinzu kommt noch dass es nicht pfändbar ist und bei der Berechnung des ALG2 nicht berücksichtigt wird.
Diese Vorteile hat man bei ungeförderten Verträgen nicht.
Du könntest dich noch bei Stiftung Finanztest informieren welche Anbieter am besten bewertet wurden. Ende 2005 war die Uni-Profirente mit an der Spitze (Volksbanken), die Deka-Bonusrente war gutes Mittelfeld. Das kann aber mittlerweile natürlich wieder anderst aussehen.
nichts gegen Dich persönlich, aber Du hast nun einmal den üblichen Unsinn formuliert:
grundsätzlich halte ich es für sinnvoll einen Teil des
Einkommens reglmäßig in Aktienfonds zu investieren,
Jawohl, Zustimmung. Aber dann:
Da bei einer Riester-Rente noch die Kapitalgarantie
Also entweder Garantie oder Rendite, beides geht selten zusammen. Bei Riester ist die Garantie auf die eingezahlten Beiträge gesetzlich gefordert, man kommt also nicht drumherum, aber für junge Leute ist es eigentlich Schwachsinn im Sinen des oberen Zitats.
Aber so ist er, der Deutsche: 20% garantierte Rendite bei sofortiger Verfügbarkeit - so soll’s sein.
Also entweder Garantie oder Rendite, beides geht selten
zusammen. Bei Riester ist die Garantie auf die eingezahlten
Beiträge gesetzlich gefordert, man kommt also nicht drumherum,
aber für junge Leute ist es eigentlich Schwachsinn im Sinen
des oberen Zitats.
Freundliche Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
die Aussage als Unsinn zu bezeichnen halte ich für etwas übertrieben und unhöflich. Da soll es ja Riester-Anbieter im Fondssparplan-Bereich geben, dei für die Sicherstellung der Garantie gar keine Kohle an die Seite legen. Wahnsinn oder? Die denken sich einfach: Hey, eine Beitragsgarantie zum LAufzeitende? Da müssten wir uns aber ziemlich blöd anstellen, wenn wir mit unserer Fondsanlage in den nächsten 15, 20, 25, xx Jahren Minus machen, also 100% rein in die Fonds, und ab geht die Post.
Aber vielleicht sind die Anbieter (noch) nicht in Deine persönliche Produktauswahl vorgedrungen? Augen auf im Fondsverkehr - der eine kann’s, der andere mehr!
Jawohl, Zustimmung. Aber dann:
Also entweder Garantie oder Rendite, beides geht selten
zusammen. Bei Riester ist die Garantie auf die eingezahlten
Beiträge gesetzlich gefordert, man kommt also nicht drumherum,
aber für junge Leute ist es eigentlich Schwachsinn im Sinen
des oberen Zitats.
Meiner Ansicht nach ist das kein Schwachsinn. Wenn ich die Wahl zwischen 2 gleichen Aktienfonds habe nehme ich lieber den mit Kapitalgarantie. Die UniProfiRente4P zum Beispiel schichtet nur auf Kundenwunsch in Rentenfonds um (4 Jahre vor dem Ende der Ansparphase) und das trotz Garantie. Sag mir doch bitte mal warum ich einen ungeförderten Aktienfonds nehmen sollte, ohne Garantie, ohne Pfändungssicherheit, ohne steurliche Vorteile und mit Anrechnung auf die Berechnung der ALG2 Bezüge?
nochmal: es ging nicht gegen Dich persönlich, auch ist das Wort Schwachsinn nicht auf Dich bezogen.
Meiner Ansicht nach ist das kein Schwachsinn. Wenn ich die
Wahl zwischen 2 gleichen Aktienfonds habe nehme ich lieber den
mit Kapitalgarantie.
Lassen wir mal die Riesterförderung beiseite. Klar nehme ich die mit. Betrachten wir denselben Aktienfonds, einmal mit, einmal ohne Kapitalgarantie:
Glaubst Du daran, dass über z.B. 30 Jahre Aktienfonds eine höhere Rendite erzielen als z.B. Rentenfonds? Dann ist die Garantie Quatsch, weil sie Dein Geld aus dem Aktienfonds abzieht, und damit die Gesamtrendite mindert.
Wenn Du nicht so optimistisch bist oder nicht genug Zeit hast, dann ist die Garantie o.k. Hier ging es aber um einen jungen Menschen. Also wozu bitte die renditeschmälernde Garantie?
die Aussage als Unsinn zu bezeichnen halte ich für etwas
übertrieben und unhöflich.
Habe ich oben klargestellt.
Da soll es ja Riester-Anbieter im
Fondssparplan-Bereich geben, dei für die Sicherstellung der
Garantie gar keine Kohle an die Seite legen. Wahnsinn oder?
Dazu drei Fragen:
Wer ist der Anbieter?
Ist das gesetzlich gestattet?
Warum ist das Wahnsinn, wenn ich z.B. 30 Jahre Zeit habe oder hoeh Reserven habe?
Da soll es ja Riester-Anbieter im
Fondssparplan-Bereich geben, dei für die Sicherstellung der
Garantie gar keine Kohle an die Seite legen. Wahnsinn oder?
Dazu drei Fragen:
Wer ist der Anbieter?
Anbieter nenne ich nicht öffentlich, tut mir leid. Sieht dann immer nach Werbung aus oder zieht einen elendig langen Disclaimer nach sich.
Ist das gesetzlich gestattet?
Gegenfrage: Wo steht im Gesetz, in welcher Form der Anbieter die Kapitalgarantie zu gewährleisten hat?
Warum ist das Wahnsinn, wenn ich z.B. 30 Jahre Zeit habe
oder hoeh Reserven habe?
War ironisch gemeint, hatte nur den Smiley vergessen. Ich sehe es genauso, und die Anbieter die das tun, wissen das auch. Sollte auch für eine halbwegs vernünftige Fondsbutze letztlich kein Problem darstellen.