Ein erstklassiges Speiserestaurant ist, u.a., auch daran zu erkennen, dass das Servicepersonal nicht mit der Wimper zuckt wenn ich, gleich beim Eintritt, diskret und ohne jeglichen weiteren Kommentar, mein, in ein eigens dafür gefertigtes Tuch, eingeschlagenes, eigenes mitgebrachtes erstklassiges Besteck (mit langforkiger Gabel und rasierklingenscharfem Messer (blaugepleist) - natürlich mit schweren Silbergriffen und nach alter Handwerkskunst hergestellt) überreiche und dieses dann auch tatsächlich und wie selbstverständlich eingedeckt wird.
Ich erhalte es später, natürlich ebenso diskret, und penibelst gesäubert wieder zurück.
… na ja, aber dann auch wirklich stilvoll mit silbernen serviettenringen, die die gravur der initialen der stammgaeste tragen… wie kuerzlich in einem restaurant in yerres…
bon appetit
kuddel
Interessante Schilderung Mich würde jetzt nur
interessieren, warum Du Dein eigenes Besteck
mitnimmst-befriedigst Du meine Neugier?
Weil es mich verärgert selbst in sogenannten „Fresstempeln“ Bestecke gelegt zu bekommen mit
meist stumpfen Messer
meist Gabeln, welche eher Löffeln ähneln.
Dies könnte man bei Italienern (dort scheinen stumpfe Messer obligatorisch zu sein) gerade noch hinnehmen - aber nicht in einem Speiserestaurant welches etwas auf sich hält. Was nicht heissen soll, dass es nicht auch vortreffliche Italiener gibt.
jo, ich hab auch noch: n’ Messer mit dem Stempel „Uni BI“ im Besteckkasten
Und eine langforkige Gabel mit dem Stempel des Dritten Reichs: Einen fast kompletten Bestecksatz mit diesen Insignien hatte mein Ex in seiner Zivizeit in einem Altenheim konfisziert: Das Besteck war da noch munter in Gebrauch )
jo, ich hab auch noch: n’ Messer mit dem Stempel „Uni BI“ im
Besteckkasten
und K**** AG und IBM und im Keller den kompletten Satz vom (…) huch das schreib ich jetzt lieber nicht, habe aber 2 mal Gabeln (30 Stück) und keine Löffel…
Und eine langforkige Gabel mit dem Stempel des Dritten Reichs:
Das Besteck hätte ich gerne (zum Schockieren).
HylTox
PS: vielleicht solltest Du die Gabel nicht soweit reinstecken, dann zwickt auch der Magen nimmer
noch ein Beispiel für ein richtig gutes Restaurant
Hallo,
Ein erstklassiges Speiserestaurant ist, u.a., auch daran zu
erkennen,
irgendwo zwischen dekadent und Kult ist es allerdings auch, wenn man nach einer gewissen Anzahl von Besuchen ein Besteck erhält, das den eigenen Namen (eingraviert) trägt und in beschrifteten Schatullen im Eingangsbereich aufbewahrt wird.
Weitere außergewöhnliche (Steak)Restaurants (außer diesen beiden) findet man, wenn man sich die Hallo of Fame dort anschaut. Eine Reise nach Miami Lakes zum 48 Unzen Steak ist in Planung.
Immer gern. Noch mein Senf dazu: Es handelt sich dabei ja um zwei Restaurants, was so aus der Startseite vielleicht nicht direkt hervorgeht. Einmal das „Steakhouse“ und dann das „Surf´n´Turf“. Letzteres ist eindeutig mein Favorit. U.a. eindeutig gediegenere Atmosphäre und ansprechendere Einrichtung. Auch wenn das Personal grundsätzlich das gleiche ist und zumindest das „Kabinenpersonal“ rotiert, wird man im Surf´n´Turf eindeutig besser, schneller und unauffälliger bedient. Insbesondere, wenn im Steakhouse der Außenbereich genutzt wird ist es dort auch relativ laut. Kleine und verwinkelte Räume tun ein übriges dazu.
Also auf zum Grüneburgweg.
Gruß
Christian, dort leider noch weit vom eigenen Besteck entfernt aber immerhin schon vom Personal mehrfach wiedererkannt.
Ein erstklassiges Speiserestaurant ist, u.a., auch daran zu
erkennen, …
Ein wirklich erstklassiges Speiserestaurant ist auch daran zu erkennen, dass man dort zum erstklassigen Essen auch erstklassiges Besteck erhält !
Wenn Exzentriker behandelt werden als wäre ihr Verhalten normal spricht das natürlich ebenfalls für die Erstklassigkeit des Restaurants !