Wie das bei Denic funktioniert
Dafür ist ja die DENIC verantwortlich. Lustigerweise verlangen
die 160 Euro im Jahr, was ich mir (nur für ne Adresse) nicht
leisten kann.
Die Denic ist eine eG (Genossenschaft) ein Verbund von vielen Firmen, die sich als Aufgabe machen Domainnamen nur einmalig Weltweit zu vergeben. In diesem Fall für .de-Domains.
Innerhalb einer Genossenschaft kann sich nahezu JEDER einkaufen, der die Bedingungen der Denic erfüllen. Die Bedingungen sind glaube ich auf der HP von Denen sogar erklärt oder aufgelistet.
Die Mitglieder der Genossenschaft bekommen dann quasi „kostenlos“ die Domains. Sie bekommen sie natürlich nicht kostenlos, aber es ist ja eine Gemeinschaft und zwar eine die nicht kommerziell ausgelegt ist und keine Gewinne erwirtschaften darf.
Letztlich hat die Denic ja nichts zu verkaufen, denn sie ist ja nur eine „Datenbank“ in denen alle registrierte Namen enthalten sind. Natürlich hat die Denic aber angestellte und Büroräume usw. deshalb kostet die Mitgliedschaft auch Geld für die Mitglieder. Und um der Sache gerecht zu werden, wird nach Anzahl der Domains abgerechnet. Ein Denic-Mitglied zahlt dann einen imaginären Betrag von 1-2 Euro pro Jahr für jede Domain.
Das Denic-Mitglied muss nun aber teurer verkaufen als es einkauft. Denn die Mitglieder sind im allgemeinen keine Genossenschaften, sondern normale Firmen die Geld verdienen wollen/müssen.
.de-Adress PLUS Speicherplatz etc. (und ohne Werbung o.ä.) für
schlappe 10 Euro im Jahr anbieten?
Die Denic-Mitglieder können nun z.B. für 5,- Euro (Beispiel) diese Domains an „dritte“ abgeben, nämlich sogenannte „Reseller“ die dann wiederrum kleine Firmen sind und noch nicht die Richtlinien der Denic erfüllen können/wollen.
Diese kleinen Firmen haben aufgrund der fehlenden Rechenzentren usw. meist etwas weniger Kosten, deshalb können sie die Domains „günstig“ weiter anbieten.
Gesteuert wird es aber meist von größeren Firmen dessen reseller sie sind wie z.B. http://www.zanox-affiliate.de/ppc/?1757539C1342626153T . Bei denen es auch günstigen Speicherplatz usw. gibt.
Damit die Denic sich nicht mit dem eigentlich unsinnigen Endkundengeschäft beschäftigen muss, nimmt die Denic nach „Aussen“ hin, einen realistischen Preis für eine Domainregistrierung. Denn man sollte ja mal beachten was da alles hinter steckt, wenn Du auf die Idee kämst Dir eine Domain zu registrieren. Man müsste Dich als Kunde erfassen, deine Domaindaten und technischen Daten eintragen, Dir eine Rechnung stellen usw. Bei Stundenlöhnen in .de von ca. 40,- Euro kommt da schon bei einer intensiven Betreuung einiges zusammen?!
Aber natürlich sind die 160,- ein „politischer“ Preis, den die Genossenschaftsmitglieder festlegen, damit sie sich nicht selbst konkurenz machen. Wenn sie 40,- festlegen würden, hätte schon der eine oder andere seriös arbeitende Verkäufer ein echtes Problem gegen das Angebot anzuarbeiten.
Ich mein, müssen die dann nicht trotzdem die 160 Ocken an die
DENIC zahlen? Und wenn doch, wie finanzieren die das denn? Und
wenn nein, wieso kriegen dies billiger?
Also sie müssen nicht, die Domains sind „allgemeinwohl“ quasi.
Hoffe, es hat diverse Unklarheiten ausgeräumt?
Gruß aus Hamburg
Knud Schiffmann
http://internet-partner.de