Denkanstösse zum Motorradkauf gesucht

Moin zusammen,
seit genau einem Monat bin ich im Besitz eines Motorradführerscheins, A unbeschränkt. :smile:
Jetzt bin ich auf der Suche nach einem neuen Motorrad, weil das alte vor zwei Wochen bei einem Unfall einen Totalschaden erlitten hat (ich hoffe diesen Durchsatz im Laufe meines Motorradfahrerlebens senken zu können… :wink:
Also, meine „alte“ war eine Honda VT 500 C, 50PS, Kardan, vorverlegte Fußrasten. Hat mir sehr gut gefallen, wir hatten sie von einem Kollegen, darum mussten wir nicht lang auf Motorradsuche…

Jetzt habe ich heute bei einem Händler in der Nähe zwei Motorräder probegefahren, die mir auch beide ganz gut gefielen:
–Honda NTV650 Revere, 12.000km gelaufen, EZ 88, 50PS, Kardan. Ließ sich gut fahren, ist technisch gut (ist ja auch noch nicht viel gelaufen), der Kniewinkel war enger im Vergleich zu der zweiten (und zu der alten erst recht). 1990€ soll der Spaß kosten, 1 Jahr Händlergewährleistung
–Yamaha XJ600, 50.000km gelaufen, EZ 85, 50PS, Kette. Ließ sich ebenfalls gut fahren, 1290€, mit 1 Jahr Gewährleistung.

Bei beiden müsste ich mir noch ein Gepäcksystem kaufen, beide bekommen in den mopped und motorrad- Gebrauchtkauftests tolle Kritiken für die Motoren, Laufleistungen über 100.000km sollen locker zu schaffen sein- bei guter Pflege. Mit der NTV hätte ich also ziemlich sicher einen Freund für die nächsten Jahre, bei der XJ ist der Pflegezustand nicht überwältigend, sie ist aber auch schon 40.000 mehr gelaufen und würde vorher beim Händler noch neue Filter und Öle bekommen.
Die Kette ist bei der XJ noch nicht gemacht worden, der Satz kostet bei Louis 140€- bei der NTV käme der Kardan voraussichtlich erst in ein paar Jahren (bei 10-15 tkm/a)…In einem der Tests stand, daß die Bremsleitungen bei der XJ frühzeitig kämen, man sollte beim Gebrauchtkauf eine mit Stahlflexleitungen nehmen- hat diese aber nicht… Wie oft braucht man so im Schnitt einen neuen Kettensatz?

Ich wohne ganz oben im Norden der Republik, darum ist die Motorradhändlerdichte und der private Gebrauchtmarkt lange nicht so ergiebig wie beispielsweise im Süden oder Mitteldeutschland- die nächste gebrauchte NTV z.B. die ich im Moment finde steht 160 km weit weg.

Ich bin im Moment noch Studentin, habs nicht so dicke… nach dem Studium (ca. 2 Jahre ab jetzt) könnte ich mir wohl auch ein anderes Motorrad leisten.
Reichen einem die 50PS für die nächsten Jahre oder kommt der Punkt schnell an dem man „mehr“ will? (Fahre zur Zeit die kleine BMW von meinem Freund, R45 mit 27 PS- die reichen nicht nach meiner Honda und einer 900er Hornet in meiner Fahrschule)
Ich hab gesehen, daß es von der XJ noch eine 900er Version gibt, die hätte dann auch Kardan.

Wer kennt noch Argumente für oder gegen die beiden Motorräder (oder Motorradtypen)?
Oder hat jemand noch andere Vorschläge wonach ich mich mal umgucken könnte (zuverlässiger Tourer für Wochenendtrips um 150 km und Langstrecken zu meiner Familie 1000km)

Ui, ist viel geworden, ich hoffe jemand hat bis hier durchgehalten und hat den einen oder andere Tip für mich…

Gruß,
Anja

Moin zusammen,
seit genau einem Monat bin ich im Besitz eines
Motorradführerscheins, A unbeschränkt. :smile:

Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt bin ich auf der Suche nach einem neuen Motorrad, weil
das alte vor zwei Wochen bei einem Unfall einen Totalschaden
erlitten hat (ich hoffe diesen Durchsatz im Laufe meines
Motorradfahrerlebens senken zu können… :wink:

Wäre von Vorteil.

Reichen einem die 50PS für die nächsten Jahre oder kommt der
Punkt schnell an dem man „mehr“ will?

PS reichen sowieso nie!!

zuverlässiger Tourer für Wochenendtrips um
150 km und Langstrecken zu meiner Familie 1000km

Bei den Entfernungen sollte das Bike aber haargenau passen. Was du dir da aus gesucht hast ist schon eine gute Wahl. Ein bisschen weiter vorn wurde über Motorräder mit Kardanantrieb geredet. Wurde da auch vom Kardanantrieb überzeugt(Wenn ich mal sowas suchen sollte).
Es gibt da keine Abstriche. Wenn du dich auf’s Bike setzt und alles ist in Ordnung, dann ist es o.K. Du darfs nicht sagen ach naja das geht schon.
Schau dir viel an und fahre viel. Ein Vorschlag von mir wäre eine XT 600 E. Bin ich selbst fast 10000 Km gefahren. Gibts es für wenig Geld und ist zuverlässig. Dazu ist die Ersatzteillage sehr entspannt (is ja der Golf der Strassenenduros). Man sitz sehr gerade und entspannt drauf.

Ups, ich hoffe Du hast den Unfall schmerzfrei überstanden.

Bei deinem Beitrag ist mir eines besonders aufgefallen. Touren bis 1000km. Auf dem Mopped hast Du immer eine Zwangshaltung, und 1000km kann, auch wenn es dann wohl überwiegend um Autobahnen handelt, 10Std verkrampftes sitzen bedeuten. Deshalb, nehme die Maschine auf der Du am entspanntesten sitzen kannst. Das wäre hier das Kriterium Nr.1.

Ob Kardan oder Kette, eher Kardan ist meine Ansicht. Die Leistung der Maschine, 50PS sind wenn Du lange Strecken fahren willst schon etwas dürftig. Es geht nicht um die Geschwindigkeit, sondern um die Reserve, sonst fährt die Maschine immer nahe der Leistungsgrenze. Fahre doch einfach mal die XJ900. Die hat etwa 90PS und ist nicht wesentlich anders zum Fahren wie eine 600derter. Mehr PS bedeutet ja nicht das Du schneller fahren musst.

Zu den Bremsleitungen, in dem Alter wäre es wohl bei beiden Maschinen nicht verkehrt die mal auszutauschen, dann kannst Du ja gleich Stahlflex nehmen. Und Kettensatz, hängt eben auch davon ab wie die Maschine gefahren wird. Bei meiner letzten gebrauchten Maschine war eine Kette drauf, bin 10 000km mit gefahren, und man kann sie noch einmal nachspannen. Deshalb Kette oder Kardan wäre für mich nicht das Kriterium von den Kosten her. Trotzdem Kardan ein Plus.

Das wäre es wenn ich da nicht doch noch einige Zweifel heraushören würde was den Motorradtyp angeht. Wäre eine Enduro nicht besser?

Analysiere erst einmal, wo fährst Du überwiegend, wie fährst Du, gemütlich oder etwas schneller. Wo fährst Du, jeden Tag durch die Stadt bei Wind und Wetter, oder überwiegend Autobahn, oder Landstraße wenn das Wetter gut ist. Wie sehen deine Strecken aus, überwiegend gerade, oder schön kurvig.

Gruß

hartmut

Denkanstösse zum Motorradkauf gesucht
Hallo anja,

… (zuverlässiger Tourer für Wochenendtrips um
150 km und Langstrecken zu meiner Familie 1000km)…

1.000 km - Trips, so kurz mal wohin, dafür ist ein Motorrad grundsätzlich das falsche Beförderungsmittel.

Das bedeutet mindestens 10 Stunden voll - konzentriertes Fahren auf der Dosenbahn. Also da würde ich doch lieber auf Auto, Bahn, oder Billich - Willich- Flieger ausweichen.

222kpl

Ja Hallo,
also zum Thema Kette-Kardan würde ich jetzt immer, wenn möglich zum Kardan greifen. Denn die Nachspannerei, das Einsprühen, und der Austausch alle paar Tausend, das finde ich schon extrem nervig und auch umwelttechnisch und ökonomisch sehr nachteilig. Denn was kostet denn so ein Ketten-Satz für eine XJ? Und wieviel Kg fettiger Schrott pro Jahr wandern so zum Altmetall, ganz abgesehen von dem Schmiermittel, was abgeschleudert wird? Und das um so eher, als dass Du schreibst, so eben mal Touren von ein paar 1000 km zu machen … da kommt schnell einiges zusammen … nicht umsonst spricht man ja auch vom Kardan-Tourer.
Außerdem hat die NTV nicht den schlechtesten Ruf, zumindest ein Bekannter von mir, der früher im Motorradgeschäft gearbeitet hat, und sich recht gut auskennt, erzählte mir mal, dass er sie für ein gutes, empfehlenswertes Motorrad hält. Schade, dass der Kniewinkel kleiner ist, denn das nervt mich auch bei längeren Autobahnfahrten bei meiner CBX 650 E, aber hier könnte, wenn man wirklich viel fährt, vielleicht ein Aufpolstern der Sitzbank helfen.
Grüße, Jonas

Hallo Anja,

Also, meine „alte“ war eine Honda VT 500 C, 50PS, Kardan,
vorverlegte Fußrasten. Hat mir sehr gut gefallen, wir hatten
sie von einem Kollegen, darum mussten wir nicht lang auf
Motorradsuche…

Die hätte mir auch gefallen.

–Honda NTV650 Revere, 12.000km gelaufen, EZ 88, 50PS, Kardan.
Ließ sich gut fahren, ist technisch gut (ist ja auch noch
nicht viel gelaufen), der Kniewinkel war enger im Vergleich zu
der zweiten (und zu der alten erst recht). 1990€ soll der Spaß
kosten, 1 Jahr Händlergewährleistung

Die würde ich nehmen.

Reichen einem die 50PS für die nächsten Jahre oder kommt der
Punkt schnell an dem man „mehr“ will? (Fahre zur Zeit die
kleine BMW von meinem Freund, R45 mit 27 PS- die reichen nicht
nach meiner Honda und einer 900er Hornet in meiner Fahrschule)

Das kommt auf Dich an. Ich bin eine Weile Yamaha FZR gefahren. Es hat auch Spaß gemacht und für das Renneisen war mir nach einer Saison die Leistung etwas mau geworden. Ich hätte mehr gewollt.
Inzwischen bin ich aber zurück auf Tourenmotorrad. Da finde ich 50PS völlig ausreichend. Die kleineren Maschinen verbrauchen meist auch weniger Sprit. Ob Dir das reicht ist allerdings von Dir abhängig, dass kann ich kaum eischätzen.
Mir reichen im Moment die etwa 11-12PS meiner 1-Zylinder-Diesel für die tägliche Arbeitsfahrt (80km) aus. Für 1000km Langstrecke mal schnell zur Familie wäre das aber deutlich zu wenig. Es gibt zwar Leute, die damit 10.000km Touren fahren, aber das ist nicht Alltag.
Das andere Extrem ist der neue Fun-Tourer von Suzuki. Soll mit 200PS kommen. Wird aber sicher nichts für den kleinen Geldbeutel.

Gruß
Tilo

Hi!

Zu den konkreten Bikes kann ich Dir wenig sagen.
Generell jedoch ist ein 20 Jahre altes Motorrad eigentlich nichts mehr wert.
Du bezahlst eigentlich für die Händlergewährleistung.

Ich bin im Motorradschrauben nicht so schlecht und habe aktuell eine Suzuki 1400 Intruder von 1998 mit Kardan und eine Yamaha TT 600 von 1987, logischerweise mit Kette.
Die Suzuki wurde immer perfekt gepflegt und lief immer zuverlässig. Aber jetzt sind dann doch mal neue Reifen, Bremsleitungen, Dichtungen u.ä. absehbar, so dass ich sie, auch aufgrund der wenigen Zeit, die ich zum Fahren habe, verkaufen werde.
Die TT ist supersolide und technisch auch nach 20 Jahren noch brauchbar. Gut, man muss den Kickstarter und die fehlende „Ruckelentastung“ der Kette mögen, für mich reicht es jedoch. Ich fahre im Jahr vielleicht 2.000 Km Motorrad.

Würde ich nun eine Maschine für längere Strecken suchen, wäre für mich nach Sitzposition und Fixkosten v.a. der Pflegezustand maßgeblich. Wenn man ein Bike vom Händler kauft, hat es einwandfrei zu sein. Ich würde keinesfalls über Bremsleitungen, Kette und Ölwechsel diskutieren. Das hat zu passen.
Bei hohen Fahrleistungen und normaler Fahrweise würde ich zudem persönlich von einer Kette absehen. Weshalb sich den Aufwand antun, wenn man Kardan haben kann?

Ich würde somit eher zu der beschriebenen NTV 650 tendieren.

Was die Leistung angeht: 50 PS würden mir ausreichen. Wer jedoch zu zweit mit Gepäck in die Berge will, sollte eher 70 PS oder mehr haben.
Für ein alltagsbike reicht so eine 650er m.E. jedoch locker aus und die Wartungs- und Fix-kosten sind günstiger.

Wenn Du ein so altes Bike kaufst, müssen alle Verschleißteile meiner Meinung nach ausgewechselt werden oder letztens ausgewechselt worden sein.
Also alle Öle, auch Kardan und Gabel, Lenkkopflager, Stoßdämpfer, Reifen, Bremsen, auch Bremsscheiben müssen neu oder zumindest nachvollziehbar einwandfrei sein. Das kann bedeuten, dass zum Kaufpreis nochmal 700 Euro hinzukommen, ich würde das aber auf jeden Fall als Gesamtpaket mit dem Händler aushandeln. Wenn man schon ein Fahrzeug beim Händler kauft, muss es gut in Ordnung sein. V.a. ein Motorrad, wo es ja noch wichtiger ist, dass alles tadellos funktioniert, als beim Auto…

Grüße,

Mathias

seit genau einem Monat bin ich im Besitz eines
Motorradführerscheins, A unbeschränkt. :smile:
Jetzt bin ich auf der Suche nach einem neuen Motorrad, weil
das alte vor zwei Wochen bei einem Unfall einen Totalschaden
erlitten hat (ich hoffe diesen Durchsatz im Laufe meines
Motorradfahrerlebens senken zu können… :wink:
Also, meine „alte“ war eine Honda VT 500 C, 50PS, Kardan,
vorverlegte Fußrasten. Hat mir sehr gut gefallen, wir hatten
sie von einem Kollegen, darum mussten wir nicht lang auf
Motorradsuche…

Jetzt habe ich heute bei einem Händler in der Nähe zwei
Motorräder probegefahren, die mir auch beide ganz gut
gefielen:
–Honda NTV650 Revere, 12.000km gelaufen, EZ 88, 50PS, Kardan.
Ließ sich gut fahren, ist technisch gut (ist ja auch noch
nicht viel gelaufen), der Kniewinkel war enger im Vergleich zu
der zweiten (und zu der alten erst recht). 1990€ soll der Spaß
kosten, 1 Jahr Händlergewährleistung
–Yamaha XJ600, 50.000km gelaufen, EZ 85, 50PS, Kette. Ließ
sich ebenfalls gut fahren, 1290€, mit 1 Jahr Gewährleistung.

Bei beiden müsste ich mir noch ein Gepäcksystem kaufen, beide
bekommen in den mopped und motorrad- Gebrauchtkauftests tolle
Kritiken für die Motoren, Laufleistungen über 100.000km sollen
locker zu schaffen sein- bei guter Pflege. Mit der NTV hätte
ich also ziemlich sicher einen Freund für die nächsten Jahre,
bei der XJ ist der Pflegezustand nicht überwältigend, sie ist
aber auch schon 40.000 mehr gelaufen und würde vorher beim
Händler noch neue Filter und Öle bekommen.
Die Kette ist bei der XJ noch nicht gemacht worden, der Satz
kostet bei Louis 140€- bei der NTV käme der Kardan
voraussichtlich erst in ein paar Jahren (bei 10-15 tkm/a)…In
einem der Tests stand, daß die Bremsleitungen bei der XJ
frühzeitig kämen, man sollte beim Gebrauchtkauf eine mit
Stahlflexleitungen nehmen- hat diese aber nicht… Wie oft
braucht man so im Schnitt einen neuen Kettensatz?

Ich wohne ganz oben im Norden der Republik, darum ist die
Motorradhändlerdichte und der private Gebrauchtmarkt lange
nicht so ergiebig wie beispielsweise im Süden oder
Mitteldeutschland- die nächste gebrauchte NTV z.B. die ich im
Moment finde steht 160 km weit weg.

Ich bin im Moment noch Studentin, habs nicht so dicke… nach
dem Studium (ca. 2 Jahre ab jetzt) könnte ich mir wohl auch
ein anderes Motorrad leisten.
Reichen einem die 50PS für die nächsten Jahre oder kommt der
Punkt schnell an dem man „mehr“ will? (Fahre zur Zeit die
kleine BMW von meinem Freund, R45 mit 27 PS- die reichen nicht
nach meiner Honda und einer 900er Hornet in meiner Fahrschule)
Ich hab gesehen, daß es von der XJ noch eine 900er Version
gibt, die hätte dann auch Kardan.

Wer kennt noch Argumente für oder gegen die beiden Motorräder
(oder Motorradtypen)?
Oder hat jemand noch andere Vorschläge wonach ich mich mal
umgucken könnte (zuverlässiger Tourer für Wochenendtrips um
150 km und Langstrecken zu meiner Familie 1000km)

Ui, ist viel geworden, ich hoffe jemand hat bis hier
durchgehalten und hat den einen oder andere Tip für mich…

Gruß,
Anja

Moin!

Ui, ist viel geworden, ich hoffe jemand hat bis hier
durchgehalten und hat den einen oder andere Tip für mich…

Für die NTV hätte ich entweder eine Rastenanlage oder ein zusätzliches Kniegelenk gebraucht. Ansonsten aber ein feines Teil.

Das leidige Thema Kardan oder Kette: Nun, mit guter Kettenpflege hält so ein Kettensatz auch gern mal 40.000km. Gute Kettenpflege bedeutet in dem Fall permanente Kettenpflege durch ein automatisches Kettenschmiersystem.

Es ist auch nicht zwingend notwendig, bei einem Händler zu kaufen, möglicherweise läßt sich privat ein Schnäppchen machen. Schaden kann dafür nicht: http://www.rrr.de/~kathinka/vertrag/bikechk.doc

Munter bleiben… TRICHTEX

Hi Anja!

Hab mir vor kurzem auch endlich mal so ein feines Teil (Mopped) zugelegt. Mein Bruder meinte direkt „Frauenmopped“ weil sich nicht sonderlich bullig gebaut ist, sondern durch ihren V2 eine recht schlanke Taille hat. Der Kardan erspart das ewige Kettenspannen und der Motor ist ein echter Hingucker. Die Rede ist von ner VX800.
Die wird leider seid 97 nicht mehr gebaut und für ein anständiges Exemplar musst Du so um die 2000 €uronen berappen, aber dafür werden auch deine Ohren verwöhnt. ;o)
Kannst Dir ja mal das teil auf www.vx800.de anschauen.
Da stehen auch die typischen Macken beschrieben, die aber mit etwas technischem Geschick in den Griff zu kriegen sind. Ham übrigens ein gutes Forum mit schneller Hilfe (fast wie hier *gg*).

Gruß vom Hudel

Dankeschön!
… ich antworte der Einfachheit halber mal auf alle Beiträge in einem Mal…

Mein Fazit daraus ist eigentlich, daß ich mir noch eine Menge Motorräder mal ansehen müsste :smile: leider stehen nicht von allen Examplare hier im Umland, so daß ich alle mal probefahren könnte…

Die Checkliste habe ich heruntergeladen, danke dafür!

Einige der Motorräder die ihr mir genannt habe hatte ich auch schon ins Auge gefasst (hier um die Ecke steht z.b. eine vx 800).
Eine Enduro wäre ganz mein Fall glaube ich, müsste ich auch mal probefahren. Da haben allerdings so wie ich das bisher gesehen habe die meisten Kette (Kawa KLE 500, BMW f650 oder auch die xt600e).

Andererseits habe ich halt auch eine Mechanikerausbildung (zwar nicht für Motorräder (das ist dann wie der Umstieg vom KFZ zum Uhrmacher…) und traue mir schon zu einiges selbst zu machen- haben wir bei meiner alten Honda auch (Lenkkopflager, Simmeringe)- mit Buch gehts gut- also beschränken sich da die Wartungskosten hoffentlich nur aufs Material. Von daher wäre ein älteres Motorrad eher von Vorteil weil eher Mechanik als Elktronik dran ist.

Den Tip mit dem Aufpolstern der Sitzbank bei der NTV finde ich spitze, ich dachte die einzige Lösung in einem solchen Fall wäre die Fußrasten zu verlegen. Wieviel cm kann man denn mit der aufgepolsterten Sitzbank herausholen?

Die in meinem ersten Beitrag genannten 1000km Touren zu meiner Familie sind Hin-und Rückweg. Ich habe alle meine praktischen Fahrstunden in wenigen Tagen „abgerissen“- nach 6 Fahrstunden an einem Tag glaubt man nie freiwillig eine Tagesetappe von über 150km fahren zu wollen…

Das wichtigste Fazit für mich ist aber, daß ich jetzt erstmal nichts übers Knie breche und mir lieber die Zeit nehme verschiedene Typen auszuprobieren… Mein Motorrad ist irgendwo da draussen, ich habs nur noch nicht gefunden…

Lieben Gruß,
Anja
*ab morgen erstmal auf einer historischen R45 unterwegs, sollen aber nicht zuviele km draufkommen- noch ist sie unter 15.000*

Hallo Anja!

Wo Du in Erwägung ziehst Dir einen Eintopf zuzulegen möchte ich Dir kurz erzählen was mir mit so einem Ding mal widerfahren ist…
Das Ding sifte aus dem Zylinderkopf als ich zu Hause ankam. also dachte ich mir ich mach mal ne neue Dichtung rein und die Sache ist geritzt. Aber denkste: Einer der 8 Vorbesitzer (ich hatte zwar gesehen dass 3 Leute als Vorbesitzer drin standen, aber den Vermerk „Vorbesitzer vom vorherigen Brief: 5“ hatte ich dummerweise nicht gesehen) hatte wohl genügend Selbstvertrauen selber am Motor zu schrauben, aber zu wenig (Sach)Verstand dafür einen Drehmomentschlüssel zu benutzen. Von 13 Schrauben waren noch 8 mit dem passenden Drehmoment anziehbar.
Letztenendes habe ich den Hobel an einen Bekannten verkloppt der KFZ-Meister ist und der sich da besser zu helfen wusste. Der war aber auch froh als er das Ding wieder los war.
Also: Tu ganz doll viel vorsichtig sein wenn Du nen Eintopf holst. Die einfache Technik verführt nicht nur die begabten…

Gruß vom Hudel

Hi!

Zwar etwas spät, aber ok:

Falls Du noch mit der NTV liegäugelst www.ntv-forum.de! Da gibts auch viele Tipps für den Umbau wg. Sitzhaltung.

Der Preis ist allerdings zu hoch - auch ohne ein Bild gesehen zu haben! Auf jeden Fall handeln, max. 1500,- wenn keine Extras (Koffer, Verkleidung).

VX800 ist auch ein feines Motorrad, soll aber nicht so agil sein.

Gruß
Rainer

Hi Rainer!

VX800 ist auch ein feines Motorrad, soll aber nicht so agil
sein.

Naja. 5,1 sec bis 100 langt mir an agilität. Aber was zum flott durch die Kurven preschen wird sie nie sein, das stimmt. Dafür lässt sie sich im 5. Gang in fast allen Lebenslagen fahren. Also herrlich für die „Dieselfahrer“ unter den Bikern. ;o)
Werde heute endlich meine erste richtige Tour mit nem Kumpel vornehmen und kann danach mal verraten wie sie sich dabei so schlägt.
Letztenendes ist eine Entscheidung für die VX wohl immer eine Gefühlsentscheidung, da die technisch den meisten Moppeds doch etwas hinterher hinkt. Dafür klingt sie geil, hat nen hübschen Motor und ist, da sie ja schon 10 Jahre nicht mehr gebaut wird, etwas besonderes.

Gruß vom Hudel