Hallo liebe Experten,
wir besitzen ein sehr altes Haus (über 200 Jahre), das vermietet ist. Natürlich steht es unter Denkmalschutz.
Nun tröpfelt es schon länger im Dachboden rein, alles sehr alt, morsch, undicht - wäre also eigentlich dringend komplett neuer Dachstuhl, Einschallen, neue Dachplatten fällig. Wir hatten eine Begehung mit dem Zimmerer und drei Leuten vom Denkmalschutz, später hat sich ein Statiker die Sache noch angesehen.
Die Leute vom Denkm. waren sehr freundlich, meinten aber, von den Balken uns Sparren müsste so viel wie möglich erhalten werden, haben dies auch dem Zimmerer genauer erläutert, auf welche Teile sie besonderen Wert legen. Es würde also ein Flickwerk werden, weil dann die neuen Sparren und Latten teilweise an die uralten Teile angebracht werden müssten und überall Stützen nötig wären…für diese halbherzige Restauration müßten wir über 20.000 Euro zahlen (ca. 2000 würde der Denkmalschutz zuschießen).
Nun sind wir eben garnicht glücklich mit dieser Idee und würden es lieber „richtig“ machen lassen - klar, dass wir dann keinen Zuschuss mehr bekommen, aber kann uns dafür womöglich eine Strafe oder sowas drohen ??
Braucht man für die Sache einen Bauantrag ?
Kann man vielleich sogar das Haus aus dem Denkmalschutz
herausnehmen (ist im Laufe von Jahrzehnten eh immer was geflickt worden, da gibt es nicht mehr viel Schutzwürdiges) ??
Vielen Dank schon im Voraus über fachliche Tips und Euer Wissen.