Denkprozess und Botenstoffe

Hallo,

bekanntlich steuert jeder Mensch im Alter darauf hin, daß der Denkprozess nachläßt. Nun habe ich gelesen, die Aktivität gewisser Botenstoffe welche für den Denkprozess zuständig sind lassen nach. Meine Frage an Forenteilnehmer mit med. Wissen ist nun folgende: könnte man diesen Prozess in bestimmten Fällen reduzieren indem man eben diese fehlenden Stoffe dem Körper zuführt?? Müßte doch möglich sein um so wieder einen Ausgleich zu schaffen. Danke für die Antwort!

Grüsse fuerte

Das Chi ist das Geheimnis der Unsterblichkeit.

Wichtig ist auf alle Fälle eine ausreichende Zufuhr an gesunden Fettsäuren, z.B. Omega 3 und auf ein ausgewogenes Verhältnis von Omega 6 : Omega 3 zu achten. Dieses sollte im Idealfall 1 : 1 bis 3: 1 betragen - in den meisten Fällen liegt es bei 12 : 1 und höher. Zu viel Omega 6 verhindert eine ausreichende Aufnahme von Omega 3.

Moin,
ich hab zwar keine Ahnung was ein „Chi“ ist und was das damit zu tun haben soll - aber deine Überlegung stimmt im Prinzip.

Das Problem ist, dass (noch) nicht genau bekannt ist welche Neurotransmitter in welcher Kombination an welchen Vorgängen genau beteiligt sind - zumal das höchstwahrscheinlich auch noch von Mensch zu Mensch variiert.
Und - um das ganze noch etwas komplizierter zu machen - auch andere Stoffe spielen mit.

Bei Studien ist z.B. deutlich geworden, dass ein zu niedriger Cholesterinspiegel oft mit einer verschnellten Demenz einhergeht. Vermutet werden hier Probleme der Myelisierung der Nervenfasern.

‚Aging‘ heißt das Stichwort. Damit befassen sich z.Z. noch mehr die (Neuro + Human)Biologen und Pharmakologen, und weniger die Mediziner - sieht man von einigen in der Forschung ab.

Gruss…lux

Was? Wo bitte soll da ein Zusammenhang zu Botenstoffe für Denkprozesse sein?

Na ja, man muss doch erstmal die Basis schaffen, damit da oben überhaupt genug funktionieren kann. sonst brauche ich auch keine zusätzlichen Stoffe. :wink:

[MOD]: Was ist Chi?
Hallo berniebär

Das Chi ist das Geheimnis der Unsterblichkeit.

da deine Aussage nicht für jedermann verständlich ist, wäre es gut, wenn du sie genauer erklärst.
Ich vermute, es handelt sich um einen Begriff der TCM?

Montanus
Moderator

Kommt wie gesagt aus der chinesischen medizin,
und bedeutet Lebensenergie.

Die Aufrechterhaltung der Lebensenergie ist in
der Chinesischen Medizin die Grundlage für
ein langes Leben , und gilt als Geheimnis
für die Unsterblichkeit.
Störungen im Energiefluss führen zu körperlichen
und eventuell auch psychsichen Erkrankungen

Übungen wie Tai Chi oder Chi Gong haben
vorbeugenden Charakter.

Gute Medizin beugt Krankheiten vor, mittelmäßige
Medizin beseitigt die Symptome der Krankheit.

Der Schlüssel zum Erfolg in der chinesischen
medizin liegt aber nicht nur in der Vorbeugung
von Krankheiten, sondern auch in der sicheren
Diagnose von Energieblockaden;
diese können dann z.B. mit Akupunktur oder
Akupressur gelöst werden.

Man darf sich das aber nicht so vorstellen, dass
man die sichere Diagnose von Energieblockaden
in einem 3 wöchigen Zuatzkurs als Schulmediziner
erlernen kann;
dazu braucht man eine jahrelange Ausbildung und
Erfahrung in der chinesischen Medizin.

Man darf sich auch nicht durch die philosophischen
ERklärungsversuche der chinesischen Medizin
für die praktischen Erkenntnisse, die man
in 2000 jahre gefunden hat, verwirren lasssen.
Dies ist in der tat teilweise eine sehr schwer
verdauliche Kost, die dem Laien oft von einer
praktischen anwendung abschreckt.

Die Schulmedizinische biochemische Sichtweise ist
ehr eine Notfallmedizin oder orientiert sich an
den Symptomen einer (chronischen ) Erkrankung.

Man sollte allerdings nicht vergessen, dass man
mit der chinesischen Medizin nicht alle Krankheiten
behandeln kann;
so sind in China tausende von Menschen gestorben, weil
man Erkrankungen, die durch Bakterien oder Viren
verursacht worden sind, oft nicht wirksam behandeln
konnte.

U.a. deshalb hat man sich die westliche Schulmedizin
nach China geholt, nicht weil sie grundsätzlich
überlegen ist.

Die optimale Medizin ergibt sich durch die Kombination
beider Sichtweisen;
das eine schließt das andere nicht aus.

Die Zufuhr von biochemischen Stoffen in obigen Fall,
hat den Nachteil, dass jeder Mensch individuell
regiert;
insbesondere das Überwinden der BLut- Hirn Schranke
ist mit vielen Gefahren verbunden, so dass neue
Krankheiten enstehen können durch die Nebenwirkungen
der verschiedenen Substanzen;
wodurch auch die Gefahr besteht, dass das Leben eher
verkürzt als verlängert wird.

So behandelt man denn wieder Erkrankungen mit Methoden,
die zu ihrer Enstehung geführt haben;
ein für die Pharmaindustrie sehr lukrativer Kreislauf.

Die Pharmaindsutrie möchte aber Krankheiten behandeln,
und ist weniger am gesunden Menschen interessiert.

Ja, ich weiß - darum arbeite ich ja lieber präventiv als kurativ. :smile: