Depression als Berufskrankheit?

Hallo,

vielleicht bin ich im falschen Brett, aber ich versuch’s mal: Sind Depressionen oder vergleichbare psychische Erkrankungen als Berufskrankheit anerkannt, wenn die Belastung vom Job herrührt? Wie müsste da vorgehen? Welche Ansprüche hat man?

Gruß
Boris

Hallo Boris,

es wird zwar gelegentlich gefordert, Depression als Berufskrankheit anzuerkennen (insbesondere bei bzw. von Lehrern), das ist aber bisher nicht geschehen. Lediglich bei Depressionen als Folge etwa von chemischen Vergiftungen bei Chemiearbeitern gibt es solche Begründungen, dann aber ist der Grund eben nicht die Depression selbst, sondern sie ist nur die Folge eines weiter zurück liegenden Grundes, nämlich der Vergiftung.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hi,

in der Liste der Berufskrankheiten sind leider keine psychischen Erkrankungen aufgenommen. Daher bleibt Dir nur die geringe Möglichekit einer Einzelanerkennung.
Chancen hast Du, wenn nachweislich ein bestimmtes Ereignis zu der Depression führte (typisches Beispiel: Zugfahrer, der schon mehrere Suizidanten an der Lok kleben hatte).

Das Hautproblem ist, dass sich meist kein kausaler Zusammenhang zwischen Tätigkeit und Erkrankung herstellen lässt. Eine Depression entsteht ja durch das Zusammenspiel zwischen Eigenschaften der Person und der Umwelt. Nicht jeder wird unter einer bestimmten Situation depressiv. Somit ist eine eindeutige Ursache kaum gegeben.

Ich kenne zumindest bis auf die Lokfahrer keine anerkannten Fälle.

A.

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Hallo,

vielleicht bin ich im falschen Brett, aber ich versuch’s mal:
Sind Depressionen oder vergleichbare psychische Erkrankungen
als Berufskrankheit anerkannt, wenn die Belastung vom Job
herrührt? Wie müsste da vorgehen? Welche Ansprüche hat man?

Hi Boris,

ich kenne einige Fälle von Lehrern, Gefängniswärtern, altenpfleger/inne/n, Krankenhauspersonal die aus psychischen Belastungserkrankungen heraus berufsunfähig wurden oder frühpensioniert wurden.

Aber das Problem bei Depressionen ist wohl eher, daß sie wie der Ketchup der psychischen Erkrankungen sind; sie sind oftmals Begleitsymptom anderer psychischer Krankheitsbilder.

z.B. wenn jemand aufgrund von Mobbing depressiv wird, ist eigentlich Mobbing der Grund, die Depression das Symptom!

gruss

Hi,

Chancen hast Du, wenn nachweislich ein bestimmtes Ereignis zu
der Depression führte (typisches Beispiel: Zugfahrer, der
schon mehrere Suizidanten an der Lok kleben hatte).

das wär ein grund für eine suspendierung aber keiner für eine bk.

gruß,

Hi,

Chancen hast Du, wenn nachweislich ein bestimmtes Ereignis zu
der Depression führte (typisches Beispiel: Zugfahrer, der
schon mehrere Suizidanten an der Lok kleben hatte).

das wär ein grund für eine suspendierung

Warum?

Das wäre ja ungefähr, als würde man einen vergangenen Aufenthalt nach PsychKG als jetzige Fremdgefährdung annehmen.

system laufgitter
Hey,

Chancen hast Du, wenn nachweislich ein bestimmtes Ereignis zu
der Depression führte (typisches Beispiel: Zugfahrer, der
schon mehrere Suizidanten an der Lok kleben hatte).

das wär ein grund für eine suspendierung

Warum?

weil sich das recht zu überleben nicht auf den lokführer beschränkt sondern auch die betrifft die schlechtere karten haben als er.

Das wäre ja ungefähr, als würde man einen vergangenen
Aufenthalt nach PsychKG als jetzige Fremdgefährdung annehmen.

hmm, das hab ich irgendwo schon mal gehört. von einer schwedischen mutter. anna hieß sie nicht.

s priwjetom, sergant

berufungsmüde
Hallo Boris,

vielleicht bin ich im falschen Brett, aber ich versuch’s mal:
Sind Depressionen oder vergleichbare psychische Erkrankungen
als Berufskrankheit anerkannt, wenn die Belastung vom Job
herrührt? Wie müsste da vorgehen? Welche Ansprüche hat man?

Der Anspruch ist schwer umsetzbar. Die Noxe eindeutig zu isolieren und ein Fehlen substituierender Ressourcen wie Sex nachzuweisen, ist schwer. Nicht mal den ci-bedingt erschwerten Zugang zum Sex kannst du nachweisen. Tja, die Schwerkraft in Deutschland… Sei schön, sei nett, du wirst gesehn. Ansonsten: Sei unverschämt. Greift das PsychKG nicht, machst du wenigstens Karriere. Irgendwer findet dann vielleicht sogar dein zerfetztes Jochbein und den zerlatschten Penis stylisch. Ansonsten erlebst du dich so fremdbestimmt wie der Mann, der nach dem Säufer kam und Putin hieß.

http://www.aktuell.ru/mosess0041/morenews.php?iditem=7

Gruß

Station 2

Hey,

Chancen hast Du, wenn nachweislich ein bestimmtes Ereignis zu
der Depression führte (typisches Beispiel: Zugfahrer, der
schon mehrere Suizidanten an der Lok kleben hatte).

das wär ein grund für eine suspendierung

Warum?

weil sich das recht zu überleben nicht auf den lokführer
beschränkt sondern auch die betrifft die schlechtere karten
haben als er.

Diese Sätze sind beim besten Willen der grösste Scheiß, den ich seit langem gelesen hab. Ist wieder schlimmer geworden, nich wahr, Biggi?

Aber irgendwo hast Du Recht: Wir sollten potentielle Selbstmörder besser dabei unterstützen, ihr Recht auf Leben wahrnehmen zu können und häufiger das PsychKG zu ihrem Schutz walten lassen. Wie war noch gleich Deine Adresse?

Das wäre ja ungefähr, als würde man einen vergangenen
Aufenthalt nach PsychKG als jetzige Fremdgefährdung annehmen.

hmm, das hab ich irgendwo schon mal gehört. von einer
schwedischen mutter. anna hieß sie nicht.

Hörst Du sie jetzt gerade auch? Was ruft sie Dir zu? Was hat SIE erlebt?

s priwjetom, sergant

Teillähän ei ole kaikki kotona!

Filter 3
Hey,

Chancen hast Du, wenn nachweislich ein bestimmtes Ereignis zu
der Depression führte (typisches Beispiel: Zugfahrer, der
schon mehrere Suizidanten an der Lok kleben hatte).

das wär ein grund für eine suspendierung

Warum?

weil sich das recht zu überleben nicht auf den lokführer
beschränkt sondern auch die betrifft die schlechtere karten
haben als er.

Diese Sätze sind beim besten Willen der grösste Scheiß, den
ich seit langem gelesen hab.

müde?

Ist wieder schlimmer geworden, nich wahr, Biggi?

ich kann dich nicht verstehen.

Aber irgendwo hast Du Recht: Wir sollten potentielle
Selbstmörder besser dabei unterstützen, ihr Recht auf Leben
wahrnehmen zu können und häufiger das PsychKG zu ihrem Schutz
walten lassen.

hast du zu wenig zeit für das, was dir wichtig ist?

Wie war noch gleich Deine Adresse?

es ist immer noch die gleiche.

Das wäre ja ungefähr, als würde man einen vergangenen
Aufenthalt nach PsychKG als jetzige Fremdgefährdung annehmen.

hmm, das hab ich irgendwo schon mal gehört. von einer
schwedischen mutter. anna hieß sie nicht.

Hörst Du sie jetzt gerade auch?

das gastmahl des ovid war´s nicht.

http://www.faz.net/s/Rub21DD40806F8345FAA42A456821D3…

Was ruft sie Dir zu?

seit wann zweifelst du dpa an, staun.

Was hat SIE erlebt?

dich. grad. vielleicht.

gruß.