Hat jemand einschlägige, möglichst aktuelle Literatur zur Gretchenfrage: Anlage oder Umwelt, bezogen auf Depressionen.
Danke!
Hat jemand einschlägige, möglichst aktuelle Literatur zur Gretchenfrage: Anlage oder Umwelt, bezogen auf Depressionen.
Danke!
Hallo,
Anlage oder Umwelt, bezogen auf Depressionen.
Familienangehörige ersten Grades haben ein mindestens 1,5mal erhöhtes Erkrankungsrisiko gegenüber der Allgemeinbevölkerung (DSM-IV-TR). Die Zwillingsstudie von Bertelsen et al. (1997) mit insgesamt 110 mono- und dizygoten Zwillingen zeigte eine Konkordanzrate von 50% bei MZ und 15-20% bei DZ. Dies spricht für eine gewisse genetische Disposition.
Grüße
Hallo,
Hat jemand einschlägige, möglichst aktuelle Literatur zur
Gretchenfrage: Anlage oder Umwelt, bezogen auf Depressionen.
Es gibt iirc eine genetische Disposition dafür,
ob und wann man bzw. seine Psyche im Mittel in
einer verrückten Welt depressiv oder selbst
verrückt wird.
Eine Kontraindikation des depressiv- oder kirre-
werdens - scheint ein hohes Maß an „Nichtsmerken“
zu sein.
Interessant (wenn auch nicht direkt „Fach“)
http://www.welt.de/wissenschaft/article1153630/Ticke…
Grüße
CMБ
Huhu!
Ich würde schätzen, das das in einem einigermaßen aktuellen Standardwerk der Psychologie oder Neurobiologie stehen müßte.
Ich habe rel. aktuelle Infos (2005), die ich dir schicken könnte, allerdings nur zu bipolaren Störungen (manisch-depressiv).
Ansonsten sind Anlage-Umwelt-Fragen immer ein bischen so ähnlich, wie wenn man sich fragt, wenn man eine Trommel hört, ob jetzt der Trommler oder die Trommel das Geräusch hervorgebracht hat - „Trommel“ wäre dann „Anlage“, „Trommler“ Umwelt - alleine können beide nix.
Erst muß die Anlage für Depressionen da sein, dann muß es einen Umweltreiz geben.
Aber ohne Auslöser wird auch jemand, der das Gen hat, nicht erkranken.
Viele Grüße!
Ph.