Depression ohne Medikamten rauskommen

ich bin 32 jahre alt und seit fast 4 jahre leide ich unter Depression ich habe alles versucht (Medikamenten, psychoterapie, und und), jetzt seit ein Jahr mache ich nichts dagegen und will ohne medikamenten rauskommen.
ich bitte um Hilfe

Hi!

Ohne Therapie wird es nicht gehen, und manchmal geht ne Therapie nicht ohne Medikamente.
Wenn du schwere Depressionen hast, bist du ohne Medikamente kaum therapiefähig.

Was spricht denn deiner Meinung nach gegen Medikamente?

Das einzige Argument ist meiner Meinung nach, wenn sie ausschließlich angewendet werden. Damit gehen die Ursachen nicht weg, nur die Symptome, und die dann auch nicht dauerhaft.

Wäre an deiner Antwort interessiert!

LiebeGrüßeChrisTine

Depression ist nicht immer genau gleich Depression
Hallo sei es,

Alternative ist die Ursachenbekämpfung.

Gruss
Mike

Hallo Mike,

Alternative ist die Ursachenbekämpfung.

wie soll so eine Ursachenbekämpfung funktionieren, wenn die Ursache (wie nicht selten) bereits in der Vergangenheit liegt?
Und: Auch wenn die Ursache noch vorhanden ist, sie hat bereits gewirkt.
Und: Auch wenn die Ursache noch vorhanden ist und bekämpfbar wäre - ein Depressiver hat meist nicht die Kraft dazu.

Viele Grüße,
Nina

Hallo Nina,

wie soll so eine Ursachenbekämpfung funktionieren, wenn die Ursache
(wie nicht selten) bereits in der Vergangenheit liegt

Gegenwart aus der Vergangenheit machen

sie hat bereits gewirkt

Wirkung rückgängig machen

ein Depressiver hat meist nicht die Kraft dazu

darum wird auch um Hilfe nachgesucht. Dabei kann es notwendig werden, noch mehr Hilfe in Anspruch zu nehmen, als früher die besuchten Psychotherapien leisteten. Und Zeit. Das will ich nicht bestreiten.

Gruss
Mike

ich bin 32 jahre alt und seit fast 4 jahre leide ich unter
Depression ich habe alles versucht (Medikamenten,
psychoterapie, und und), jetzt seit ein Jahr mache ich nichts
dagegen und will ohne medikamenten rauskommen.
ich bitte um Hilfe

Hallo sei es,

vielleicht ist deine Depression koerperlich bedingt. Eine evtl. „Fehlleistung“ der Druesen, der Hormone oder eines Organes. Oder von einer belastende Lebenssituation. Vielleicht bist du ein Mensch der gegen seine Hauptfunktion lebt. Denn laut C.G. Jung ist der Mensch in vier Haupt Funktionstypen eingeteilt. (Denken, Fuehlen, Real und Intuition). Natuerlich immer wieder aufgemischt mit Nebenfunktionen etc.Und C.G. Jung ist der Ansicht, dass man sich das Leben unnoetig schwer macht, wenn man nicht gemaess seiner Hauptfunktion lebt. Was die Hauptfunktion ist, kann ein Psycholog, oder auch ein guter Grapholog herausfinden. Oder, oder, oder… Du kannst Jemand aufsuchen, der sich mit Koerper reflex zonen auskennt. Nur fuer die Diagnose einer koerperliche Disharmonie. Und offen dies den behandelnder Arzt mitteilen. Alleine aus einer Depression herauskommen wollen halte ich fuer sehr ungut.

Wenn etwas nicht mehr funktioniert geht ein intelligenter Mensch zu einem Fachmann. Basta! Ob dieser Fachmann nun ein Arzt, ein Zimmermann oder was auch immer ist. Er hat einfach ein groesseres Fachwissen und dies gilt es zu nuetzen.

Gruss: Ge-es

Hallo Mike,

wie soll so eine Ursachenbekämpfung funktionieren, wenn die Ursache
(wie nicht selten) bereits in der Vergangenheit liegt

Gegenwart aus der Vergangenheit machen

Was ist denn „Gegenwart aus der Vergangenheit machen“? Klingt hübsch, aber was ist das denn?
Und, wenn du damit meinst „aufarbeiten und wieder besser mit dem Leben zurecht kommen“, so ist das doch das, was in einer Psychotherapie passiert. Die _Ursache_ für eine Depression (z.B. Mobbing, Verlust des Arbeitsplatzes, Trennung, Gewalterfahrung…) wird damit ja nicht bekämpft, sondern die _Auswirkung_ der Ursache.

sie hat bereits gewirkt

Wirkung rückgängig machen

… passiert auch in einer Psychotherapie. Ist aber keine Ursachenbekämpfung.

ein Depressiver hat meist nicht die Kraft dazu

darum wird auch um Hilfe nachgesucht. Dabei kann es notwendig
werden, noch mehr Hilfe in Anspruch zu nehmen, als früher die
besuchten Psychotherapien leisteten. Und Zeit. Das will ich
nicht bestreiten.

… auch Psychotherapie (wennauch eine bessere).

Kurz und gut: Das sind schon alles sinnvolle Vorschläge, nur:
Das alles würde ich nicht „Ursachenbekämpfung“ nennen.

Viele Grüße,
Nina

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Hallo Nina,

„Gegenwart aus der Vergangenheit machen“

heisst

a) Umstände wie in der Vergangenheit möglichst ähnlich herstellen,
b) Vergangenes verarbeiten (wie in den meisten Psychotherapien) oder
c) gewisse Dinge fallweise tatsächlich rückgängig machen

aufarbeiten

kann sicher dazugehören, natürlich ist dies möglicherweise bereits mit der Psychotherapie oder Psychiatrie (Medikamente wurden ja auch eingesetzt) schon geschehen. Da es aber viele Arten von Therapien gibt, kann es wenigstens sein, dass die Psychotherapie im hier verhandelten Fall unter Umständen eine andere Rolle zu übernehmen hat als sie bisher übernahm.

Ursachenbekämpfung

Braucht aus der Helferperspektive nicht Aushebeln der Wirkung sein, kann aber in der Patientenperspektive auch damit zusammenfallen.
Bei Ursachenbekämpfung sollte man die Ursachen aufteilen: Auslöser (vielleicht mehrere), Umstände aus fernerer Vergangenheit wie Charakter, schlechte Einflüsse während der Kindheit, aber auch Umstände aus der Gegenwart (schlechtes Wetter, mangelnde Kontakte, dunkelgraue Wohnung), möglicherweise aber auch Traumata (wenn die Welt um uns herum völlig spinnt, ist Depression berechtigt, hier ist die Therapie ausnahmsweise tatsächlich die, dass die Welt aufhört zu spinnen; kann sie es nicht, können wir wenigstens erwägen, mit der fraglichen Situation nicht mehr in Berührung kommen zu wollen). Solche Ursachen sind zeitweise in der Seele auch schon die Wirkungen.

Das alles würde ich nicht „Ursachenbekämpfung“ nennen

Dann habe ich wohl nicht genug Teile oder Möglichkeiten genannt. Ursache im weitesten Sinn ist alles, was den Unterschied ausmacht zu einem normalen Leben. Das kann ganz schön weitläufig sein und auch nicht in jeder Psychotherapie verarbeitet werden. Was nützt mir zum Beispiel das Gespräch, wenn mir einer den Job weggeschnappt hat, was z. B. Ursache einer Depression sein kann!

Gruss
Mike

Guten Tag,

ich bin 32 jahre alt und seit fast 4 jahre leide ich unter
Depression ich habe alles versucht (Medikamenten,
psychoterapie, und und), jetzt seit ein Jahr mache ich nichts
dagegen und will ohne medikamenten rauskommen.
ich bitte um Hilfe

Hallo,
ich danke euch alle für ihre Meinungen, nur zum info: es hat in 2005 2006 angefangen wo ich mich gefühlt habe dass was nich in Ordung ist. angefangen mit konzentrationstörung bis körperliche Beschwerden. habe 2007 mit Medikamenten angefangen (von meinem Neurologartzt) und parallel auch Psyschoterapie ein mal in der Woche und dann nach circa 9 monaten wurde mir klar das alles nichts bringt. Medikamenten habe über 4/5 sorten rumprobiert gab es bei manche 20% verbesserung aber fühlte alles irgendwie künstlich keine echte Wahrnehmung. habe dabei viel Sport getrieben, ausflüge gemacht und wenig gearbeitet, alles bringt mir nichts, ich kann nichts geniessen, was psyschoterapie angeht, war bla bla und am ende fragte ich die Psyschologin mit dümmer Antwort es liegt an Ihnen, und keiner kann Ihnen helfen, ja toll sagte ich war zeit umsonst verschwendet na ja.
2008 Ich das Bundesland und Job gewechselt in der Höffnung mir besser zu gehen nach circa ein halbes Jahr ist wieder nichts. bin wieder zu meiner Stadt zurückgekehrt 2009 Psyschosomatische Klinik stationiert, nach 5 wochen war ich Tagesklinik nach 8 wochen bin ich wieder raus und wie immer wieder nicht nichts nichts. versuche im Ausland was anderes zu finden. übrigens war körperliche Ursachen untersucht und ausgeschlossen.
P.S:frowning:falls schreibfehler gibt habe spontan geschrieben und bin kein Deutschmutterspachig)
ich danke euch vielmals
L.G Jonas

Hi

ich bin zwar nicht im Medizinischen Berufszweig tätig , doch kenne ich ähnliche Fälle aus meinem Bekanntenkreis .
Dort wurde auch ein Psychologe und Psychater nach dem anderen Befragt , diverse Untersuchungen gemacht usw usw und irgendwann durch zufall kam heraus , das es durch falsche Ernährung zu Fettreich und zu wenige Lebensmittel mit Lebensnotwendigen Spurenelemente wie Eisen und Jod , der HB - Wert zu niedrig war und Jod Mangel vorlag , also eine Schilddrüsen Erkrankung war , welche diese Depressionen auslöste .

man empfahl Nahrungsmittel Ergänzung ( Eisen-Jod )die es in Drogerien gab und innerhalb kürzester Zeit ( ca 3 Wochen ) waren die Probleme so gut wie weg

wurden die Schilddrüsen schon untersucht ?

gruss

Toni

Guten Tag,

Hallo Toni,
ich danke dir vielmals, ich habe die Schilddrüsen schon untersucht, ich habe vielmehr getan, ich weiss es nicht woran es liegt. Es ist genau wie z.B Blinddarm kann jeden zutreffen auch Blinddarmoperationsartz.
na ja ich habe immer noch einbischen Hoffnung dass es wieder mir gut geht wie vor 4 jahren.
danke noch mals

Hallo!

ich bin 32 jahre alt und seit fast 4 jahre leide ich unter
Depression ich habe alles versucht (Medikamenten,
psychoterapie, und und)

Auffallend ist, und das wird erst mit deinem zweiten Posting klar, dass die Psychotherapie doch recht recht früh abgebrochen wurde.
1 x Woche hochgerechnet auf 9 Monate wären lediglich ca. 30 Sitzungen.
Es hängt jetzt von der damaligen Therapieform ab, ob man das als „wenig“ oder als „fast gar nichts“ werten soll. Insofern wäre in puncto Psychotherapie sicher noch nicht „alles versucht“.

Das Ganze relativiert sich natürlich durch deinen späteren Aufenthalt in der Klinik. Wurde dir danach denn keine therapeutische Weiterbehandlung empfohlen?

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