Hallo ihr Lieben!
Ich habe ein kleines Problem. Mein Bruder wird schon seit Jahren wegen Depressionen, sozialer Phobie und Essstörungen behandelt. Er wird dieses Jahr 20 und ist momentan in einer psychiatrischen Klinik (seine dritte). Hier bekommt er endlich mal eine ihm gerechte Therapie und er arbeitet viel an sich. Er möchte leider im Moment keinen Kontakt zu seiner Familie, woran wir uns auch halten. Ich darf ihn aber in zwei Wochen besuchen und da wir uns sehr vertraut sind, weiss ich, worauf er mich ansprechen wird. Er hat einen Ausbildungsplatz zum gestaltungstechnischen Assistenten in diesem Herbst. Er hat meiner Mutter allerdings zwei WOchen nach Therapiebeginn am Telefon erzählt, dass er wahrscheinlich doch erst nächstes Jahr die Ausbildung beginnen kann. Er merkt wohl, dass es viel Arbeit ist, die er noch vor sich hat (psychisch) und traut es sich nicht zu, im Alltag bereits voll zu bestehen. Es ist ja auch sicher besser, dass er erst bereit ist und dann die Ausbidung beginnt, als dass er sie dann abbricht. Nur ist es ja heutzutage auch nicht grad leicht, einen Ausbildungsplatz zu bekommen (auch in seinem Alter). Das macht ihm Angst und er spürt einen großen Druck deswegen. Was soll ich ihm denn nun raten? Ich möchte ja nur, dass es ihm bald besser geht und er mit seiner Krankheit leben kann und ein einigermaßen normales Leben führt. Was meint ihr dazu?
Liebe Grüße von Schmusedecke
