Hallo,
stimmt es, dass die meisten in Europa vorkommenden Depressionen
eine Stoffwechselstörung als Ursache haben ?
Gruß
Angelika
Hallo,
stimmt es, dass die meisten in Europa vorkommenden Depressionen
eine Stoffwechselstörung als Ursache haben ?
Gruß
Angelika
Hallo!
Was ist denn deiner Meinung nach eine „Stoffwechselstörung“?
Und was wäre eine andere Ursache von Depressionen?
Alles, was ein Mensch so als Bewusstsein wahrnimmt, also die Qualia des Menschseins, beruht auf sehr, sehr elaboriertem Stoffwechsel.
Bei einer Depression ist meines Wissens nach der Stoffwechsel im Gehirn eines Menschen messbar unterschiedlich zu einem Menschen ohne Depression.
Allerdings, da denken und fühlen auf Chemie basiert, kann denken/fühlen auch die Chemie des Hirns ändern.
Wenig Bewegung, permanent negative Gedanken und ein geringes Aktivitätsniveau ändern ganz klar die Hirnchemie.
Alles Symptome von Depressionen.
Ich finde, die Frage ist so nicht zu beantworten.
Meines Wissens nach sind Depressionen immer Umweltabhängig (d.h. nicht genetisch festgelegt), und darum bestenfalls genetisch prädispositioniert.
Im Unterschied zu z.B. Sichelzellenanämie, wo es wirklich nur an einer Mutation in einem Gen liegt ob man die Krankheit hat oder nicht.
Menschliches Verhalten und der menschliche Verstand hängt von vielen, vielen Genen ab, die interagieren. Und das über einen enorm komplexen Mechanismus.
Was bedeutet, das jemand Gene haben kann, die mit Depressionen assoziiert sind, aber quitschvergnügt ist, da seine Umwelt ihn so geprägt hat.
Oder das jemand, der die Gene halt nicht hat, trotzdem eine Depression bekommt, wenn die Umstände stimmen.
Ich hoffe, das war verständlich.
Viele Grüße!
Ph.
stimmt es, dass die meisten in Europa vorkommenden
Depressionen
eine Stoffwechselstörung als Ursache haben ?
Dieses Posting halte ich wieder einmal für einen Irrläufer. Mögt Ihr das Medizinbrett nicht?
Doch zur Sache.
Die Frage Stoffwechselstörung (ganz allgemein gesehen) und Depression hängt völlig in der Luft und wird wie alle psychischen Erkrankungen eifrig beforscht.
Stoffwechselstörungen im Gehirn depressiver Personen mögen sich nachweisen lassen - und führen prompt zu der Frage: Ursache oder Wirkung? Das alte Henne-Ei-Problem.
Derzeit läßt sich jedenfalls keine bindende Aussage machen. Und wenn Sie jetzt nach der Ursache einer Depression fragen, wird’s noch schlimmer.
Dann geraten wir nämlich in Definitionsprobleme, was eine Depression ist oder welche Arten von Deprression.
Hallo,
Was bedeutet, das jemand Gene haben kann, die mit Depressionen
assoziiert sind, aber quitschvergnügt ist, da seine Umwelt ihn
so geprägt hat.
Oder das jemand, der die Gene halt nicht hat, trotzdem eine
Depression bekommt, wenn die Umstände stimmen.
Geht es nicht noch weiter?
Jeder Mensch trägt doch das gleiche Genom in sich. Die Unterschiede ergeben sich doch in erster Linie aus der Genaktivität durch genetisch regulierende Faktoren, die Du schon angedeutet hast.
Gruß
Oliver
Ursache oder Wirkung? Das alte Henne-Ei-Problem.
Die Fragestellung „Ursache oder Wirkung“ ist stets abhängig von den Interessen des Fragestellers. Je nach Weltbild und beruflichem oder persönlichen Interesse wird entweder der Stoffwechsel entweder als Ursache oder Folge angesehen. Einen biologisch-genetischen Fakt als Ursache anzusehen, passt ins heute übliche, westliche, logisch-mathematisch-technische Weltbild. Die Lösungs- (Therapie-)möglichkeiten erscheinen auf diese Weise auch einfacher (Pillen), mit den viel komplexeren psychischen Hintergründen, den Auswirkungen des Umfeldes, der Familie etc. braucht sich so weder der Einzelne / Betroffene, noch der „Heiler“ („zuständige“ Arzt / Therapeut) oder die Gesellschaft auseinanderzusetzen.
Gruß Anwärter
Hey,
dem Anfang deiner Analyse stimme kann ich gut zustimmen, ab hier:
…Die Lösungs- (Therapie-)möglichkeiten erscheinen auf
diese Weise auch einfacher (Pillen), mit den viel komplexeren
psychischen Hintergründen, den Auswirkungen des Umfeldes, der
Familie etc. braucht sich so weder der Einzelne / Betroffene,
noch der „Heiler“ („zuständige“ Arzt / Therapeut) oder die
Gesellschaft auseinanderzusetzen.
wird es dann allerdings so vorwurfsvoll.
Wenn man sich zwei Menschen in der gleichen besch…eidenen Situation hat und der eine wird depressiv, der andere nicht und die Depression kann durch eine Pille zumindest gemildert werden, dann finde ich, dass man das machen muss. Das schließt doch nicht aus, dass auch eine Therapie gemacht und auch an den Umständen was geändert wird.
Was sind denn bitte die ‚psychischen Hintergründe‘? Doch wohl auch wieder an ‚Stoffwechselvorgänge‘ gekoppelte Prozesse. (‚Stoffwechselvorgänge‘ imo eine ‚unglücklich‘ gewähltes Wort - denn - was ist das nicht?)
Hallo Anwärter,
im Prinzip gebe ich dir ja recht, aber, die Frage ist doch, was der „Heiler“ im einzelnen Fall machen soll?
Dem Arbeitslosen einen Job verschaffen, dem unglücklich Verheirateden die Partnerin vom Hals schaffen, dem Verarmten eine Million schenken?
Sicher sind wohl oft schlechte Lebensumstände Auslöser einer Depression, aber helfen kann sich der Betroffene doch nur selbst und eben dafür fehlt ihm durch die Depression die Kraft.
Gruß, Nemo.
Stoffwechselstörungen …jaja
hi,
ja das ist so eine sache mit der sog. „stoffwechselhypothese“.
sie stimmt. depressionen sind ein ungleichgewicht von botenstoffen im gehirn.
genauso liesse sich eine erkältung beschreiben: ein ungleichgewicht der nasenschleimhautzellen in bezug auf ihre sekretionsfunktion.
ist das ausreichend?
eher nicht.
hausärzte gebrauchen das oft als erklärung, um den patienten, die nicht als verrückt abgestempelt werden wollen, gut zuzureden. damit ist etwas sehr gutes und auch wohlwollendes ärztlicherseits gemeint: depressionen können jeden treffen und sind sachlich gesehen eine erkrankung des körpers.
aber selbstverständlich ist das nur eine sichtweise, andere müssen hinzukommen, um gleichzeitig zu gelten und hilfen möglich zu machen.
Hi
ja das ist so eine sache mit der sog. „stoffwechselhypothese“.
sie stimmt. depressionen sind ein ungleichgewicht von
botenstoffen im gehirn.
eben
sie stimmt
hausärzte gebrauchen das oft als erklärung, um den patienten,
die nicht als verrückt abgestempelt werden wollen, gut
zuzureden. damit ist etwas sehr gutes und auch wohlwollendes
ärztlicherseits gemeint: depressionen können jeden treffen und
sind sachlich gesehen eine erkrankung des körpers.
die Erklärung wird auch von betroffenen Patienten gern genommen gegenüber ihren Vorgesetzten, damit die den Mitarbeiter nicht in die „nicht belastbar“ , „gaga“ , „Psychisch krank“, „bei gelegenehit kündigen“ Schiene abschieben
aber selbstverständlich ist das nur eine sichtweise,
eben
manchmal ist es Hinblick auf das weitere berufliche Fortkommen/-bestehen notwendig andere (durchaus auch richtige (!) ) Begriffe zu verwenden - wegen eines Schnupfens wird man niemals schräg angesehen, wegen einer Depression sehr wohl
Gruß H.
Hallo Anwärter,
endlich ein Mensch mit Intelligenz und Durchblick.
Ich stimme Dir/Ihnen zu.
Herzliche Grüße
Angelika
Viele Ärzte - insbesondere Psychiater/Psychotherapeuten neigen wohl eher dazu, die Stoffwechselstörungen als Folge „falschen Denkens“ und damit „falschen Verhaltens“ oder als Folge „schlechter Gene“ dar-zustellen.
Auf diese Art und Weise können sie lange am depressiven Patienten „herumdoktern“ , entweder mit Psychopharmaka oder mit
Therapiemethoden oder mit beidem. Auf diese Art und Weise verdienen sie viele Jahre lang viel Geld an diesen Patienten … und dann bringen die Patienten sich trotzdem um, statt geheilt zu sein.
Ich las vor Jahren verschiedene Bücher zum Thema „Heilen durch Nahrung“.
Einige gescheite Menschen schrieben, dass psychisch kranke Menschen (wozu ja auch die Depressiven gehören) zu aller erst ihre Ernährung umstellen sollten.
Wenn der depressiv erkrankte Mensch sich erst einmal einige Wochen oder Monate sehr gut ernährt hat (mit sehr gut ist keineswegs „viel essen“ gemeint), fühlt er sich schon viel besser, ist geistig reger
und man kann mit ihm über Angelegenheiten/Denkweisen/Verhaltensweisen sprechen, die für ihn seelisch bedlastend sind.
Ich nehme an, dass z.B. der Torwart Robert Enke (und viele andere Depressive, die sich nach langjähriger Psycho „„therapie““ das Leben nahmen) mit einer völlig anderen Therapie nach nur einem Jahr oder nach zwei Jahren von seiner Depression geheilt gewesen wäre.
Aber das hätte seinem Psychotherapeuten ja viel weniger Geld eingebracht.
Ach ja : nicht nur falsche Ernährung plus Trauer plus falsche Verhaltensweisen (zu viel Arbeit, zu viel Leistungsdruck, zu wenige oder zu kurze Pausen) können zu DEpression führen, auch aüßere Einflüsse wie Mobbing, chemieverseuchte Arbeitsplätze und die sich extrem vermehrte Strahlung (elektromagnetische Felder überall, durch Schnurlostelefone, durch Handys und Mobilfunkmasten, durch W-Lan, durch Funkwellen fürs Digitalfernsehen, und, und, und …) können zu Depressionen führen.
Es ist hinreichend bewiesen, dass Hochfrequenzstrahlung Gehirnzellen abtötet, auch solche Zellen, die das Hormon Dopamin produzieren. Wird zu wenig Dopamin produziert, kann es dadurch sowohl zu Depressionenen als auch zu Demenz als auch zu Parkinson kommen.
Viele Ärzte, die Pharmaindustrie und natürlich die Mobilfunkindustrie und sonstige Industrien leugnen und leugnen und leugnen - und lügen und lügen und lügen. Die hätten die Menschheit lieber als einen riesi-gen Haufen von Dummköpfen, weil sie vor allem mit Dummköpfen Geschäf-te machen können.
Ach, habt Ihr schon von Nanochips (als Peilsender) in Medikamenten (Psychopharmaka) und in Nahrungsmitteln gehört oder gelesen ? Das habe ich nicht erfunden, sondern im Internet gelesen.
In einem Staat, in dem Nazis möglich waren, ist verdammt viel Anderes auch noch möglich.
Noch etwas : ein aus dem Ausland stammender Arzt erzählte mir, dass er vor Jahren (er lebte in Kananda) las, dass einige Ärzte, die zur Nazizeit ganz im Sinne der Nazis „Menschen grausam verletzt/verstümmelt/gefoltert/ermordet hatten“ in den fünfziger, sechsziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Psychiater arbeiteten und/oder andere Ärzte (auch zu Psychiatern) ausbildeten.
Gruß
Angelika
Auf diese Art und Weise
verdienen sie viele Jahre lang viel Geld an diesen Patienten
… und dann bringen die Patienten sich trotzdem um, statt
geheilt zu sein.Ich las vor Jahren verschiedene Bücher zum Thema „Heilen durch
Nahrung“.Einige gescheite Menschen schrieben, dass psychisch kranke
Menschen (wozu ja auch die Depressiven gehören) zu aller erst
ihre Ernährung umstellen sollten.
Wenn der depressiv erkrankte Mensch sich erst einmal einige
Wochen oder Monate sehr gut ernährt hat (mit sehr gut ist
keineswegs „viel essen“ gemeint), fühlt er sich schon viel
besser, ist geistig reger
und man kann mit ihm über
Angelegenheiten/Denkweisen/Verhaltensweisen sprechen, die für
ihn seelisch bedlastend sind.Ich nehme an, dass z.B. der Torwart Robert Enke (und viele
andere Depressive, die sich nach langjähriger Psycho
„„therapie““ das Leben nahmen) mit einer völlig anderen
Therapie nach nur einem Jahr oder nach zwei Jahren von seiner
Depression geheilt gewesen wäre.Aber das hätte seinem Psychotherapeuten ja viel weniger Geld
eingebracht.
Ab hier habe ich mir Ihr Posting gespart.
Ich habe ja nichts dagegen, wenn jemand die Paramedizin liebt und stark esoterisch angehaucht ist,
aber ich finde, man sollte den Andersdenkenden (die das auch noch beruflich machen!) nicht sofort die moralische Integrität absprechen und ihnen niedrige Motive unterstellen.
Ab hier habe ich, wie gesagt, das Lesen eingestellt. Das Posting eines Menschen, der in seinen Vorstellungen gefangen ist und andere mit Schmutz bewirft, muß man sich nicht antun.
Hallo
hausärzte gebrauchen das oft als erklärung, um den patienten,
die nicht als verrückt abgestempelt werden wollen, gut
zuzureden. damit ist etwas sehr gutes und auch wohlwollendes
ärztlicherseits gemeint: depressionen können jeden treffen und
sind sachlich gesehen eine erkrankung des körpers.
Das sind dann die Patienten, die sich gerne mit Medikamenten behandeln lassen. Die Störung ist ja von ihnen persönlich, durch ihr Verhalten, nicht beeinflussbar (es sei denn durch das Befolgen der Anweisungen in der Packungsbeilage).
Anwärter
Hallo
…Die Lösungs- (Therapie-)möglichkeiten erscheinen auf
diese Weise auch einfacher (Pillen), mit den viel komplexeren
psychischen Hintergründen, den Auswirkungen des Umfeldes, der
Familie etc. braucht sich so weder der Einzelne / Betroffene,
noch der „Heiler“ („zuständige“ Arzt / Therapeut) oder die
Gesellschaft auseinanderzusetzen.
wird es dann allerdings so vorwurfsvoll.
stimmt- ist es auch.
Der Betroffene muss sich mit seinem Problem (psychisches Problem!) auseinandersetzen, anstatt an den Symptomen herumzudoktern, d.h. sie aufarbeiten. Hilfe ist möglich (tiefenpsychologische Therapie oder z.B. Gestalttherapie (um das Leben wieder hereinzuholen)). Dann wird er seine Lebensumstände ändern (nachdem er Erkenntnisse gesammelt hat, JE AKTIVER, DESTO BESSER). Die Depression ist ein Erschöpfungszustand, in dem der Mensch zur Ruhe kommt (es geht nicht mehr), Zeit hat und zu sich kommt (wenn er die Depression bereits zugelassen hat).
Ein schönes Buch: „Depression als Chance“
Wenn der Arzt diese Wahrheit (meiner Meinung nach) deckelt, oder die Gesellschaft (öffentliche Meinung), dann finde ich das verantwortungslos.
Wenn man sich zwei Menschen in der gleichen besch…eidenen
Situation hat und der eine wird depressiv, der andere nicht
und die Depression kann durch eine Pille zumindest gemildert
werden, dann finde ich, dass man das machen muss. Das schließt
doch nicht aus, dass auch eine Therapie gemacht und
auch an den Umständen was geändert wird.
Warum?
„Die Wirkungen der Psychopharmaka sind aber zeitlich begrenzt, im :übrigen decken sie die psychischen Probleme nur zu oder heben den
atienten temporär aus seiner Misere heraus, ohne an ihr etwas zu :ändern. Deswegen ist der von der Industrie geprägte Begriff :„Pharmakotherapie“ höchst euphemistisch, denn von einer Therapie :kann dabei keine Rede sein, es sei denn, dass man das Schnapstrinken
Wilhelm Busch: „Wer Sorgen hat, hat auch Likör“) ebenfalls als :Therapie bezeichnen wollte.“
(aus: Psychosomatik, Reinhard Stalmann)
Empfehle auch: „Der Chemische Knebel“ von Peter Hofmann
Was sind denn bitte die ‚psychischen Hintergründe‘? Doch wohl
auch wieder an ‚Stoffwechselvorgänge‘ gekoppelte Prozesse.
(‚Stoffwechselvorgänge‘ imo eine ‚unglücklich‘ gewähltes Wort
- denn - was ist das nicht?)
Natürlich. Alles ist miteinander gekoppelt. Mit Hintergründe meine ich die Lebensweise / Verhaltensweisen des P., die durch Erfahrungen beeinflusst, und keinesfalls krankhaft, sondern höchstens ungünstig sind. Wenn der P. dann eine Depression bekommt, ist das der erste Schritt zur Gesundung (wenn er ihn nutzt). Er nutzt ihn nicht, wenn er danach in „manische“ Verhaltensweisen verfällt, oder die Depression nicht zulässt, oder sie auf eine andere Art verdeckt (vor sich selbst), sie nicht zum Nachdenken nutzt.
Angepasste Verhaltensweisen sind außerdem oft evtl. erst einmal nützlich, zuviel Anpassung kann auf Dauer aber schädlich sein, jedenfalls für sensiblere Zeitgenossen, die sich nicht endlos verbiegen wollen / können.
Aber der Vorwurf (s.o.) ist nicht erfolgversprechend, das stimmt, Abgrenzung, seinen eigenen Weg zu gehen, ist die bessere Alternative.
Gruß Anwärter
Hallo,
im Prinzip gebe ich dir ja recht, aber, die Frage ist doch,
was der „Heiler“ im einzelnen Fall machen soll?Dem Arbeitslosen einen Job verschaffen, dem unglücklich
Verheirateden die Partnerin vom Hals schaffen, dem Verarmten
eine Million schenken?
Gespräche führen.
Sicher sind wohl oft schlechte Lebensumstände Auslöser einer
Depression, aber helfen kann sich der Betroffene doch nur
selbst und eben dafür fehlt ihm durch die Depression die
Kraft.
S.u. Das ist eben so, ganz natürlich und daher gut (logisch). Die Kraft kommt schon wieder.
Hallo
Der Betroffene muss sich mit seinem Problem (psychisches
Problem!) auseinandersetzen, anstatt an den Symptomen
herumzudoktern, d.h. sie aufarbeiten.
Hmm, und was soll das sein sein ‚psychisches Problem‘? und du weißt genau was die ‚Symptome‘ und was die ‚Ursachen‘ sind?
Mir wurde mal die Diagnose ‚Mittelgradige depressive Episode‘ gestellt die sich allerdings dann als schwere Hypothyreose herausstellte. Man kann sich gar nicht vorstellen wie das Thyroxin ‚das Leben wieder hereinholte‘
Ich finde den Standpunkt
Die Depression ist ein
Erschöpfungszustand, in dem der Mensch zur Ruhe kommt (es geht
nicht mehr), Zeit hat und zu sich kommt (wenn er die
Depression bereits zugelassen hat).
fast Menschenverachtend. Die ‚Depression zulassen‘, erinnert mich irgendwie an: den Krebs zulassen, die Infektion zulassen, …
Wer dann noch mit seiner Depression wurstelt hat sie halt noch nicht richtig ‚zu gelassen‘ oder was?
Wenn man sich zwei Menschen in der gleichen besch…eidenen
Situation hat und der eine wird depressiv, der andere nicht
und die Depression kann durch eine Pille zumindest gemildert
werden, dann finde ich, dass man das machen muss. Das schließt
doch nicht aus, dass auch eine Therapie gemacht und
auch an den Umständen was geändert wird.Warum?
Warum was?
Wenn der P. dann eine Depression
bekommt, ist das der erste Schritt zur Gesundung (wenn er ihn
nutzt). Er nutzt ihn nicht, wenn er danach in „manische“
Verhaltensweisen verfällt, oder die Depression nicht zulässt,
oder sie auf eine andere Art verdeckt (vor sich selbst), sie
nicht zum Nachdenken nutzt.
Ach dann ist er an seiner Misere auch noch selber ‚Schuld‘ hat halt seine Depression nicht ‚genutzt‘
Ich behaupte nicht, dass die heutigen Psychopharmaka der Weisheit letzter Schluss sind und wie ich schon gesagt hatte, nichts gegen Gesprächs- oder sonstige Therapien. Aber diese pure ‚Psychoschiene‘ war (und ist) bei Krebs Blödsinn und ist es bei Depressionen auch.
Hallo
Hmm, und was soll das sein sein ‚psychisches Problem‘? und du
weißt genau was die ‚Symptome‘ und was die ‚Ursachen‘ sind?
Nein, wieso? Und wieso ich, ich weiß ja noch nichtmal wer „er“ ist. Das herauszubekommen, ist wohl eine Art Lebensaufgabe desjenigen (dabei kann er sich ja Hilfe suchen).
Mir wurde mal die Diagnose ‚Mittelgradige depressive Episode‘
gestellt die sich allerdings dann als schwere Hypothyreose
herausstellte. Man kann sich gar nicht vorstellen wie das
Thyroxin ‚das Leben wieder hereinholte‘
Na toll- doch, ich kann es mir zumindest etwas vorstellen.
Ich finde den Standpunkt
Die Depression ist ein
Erschöpfungszustand, in dem der Mensch zur Ruhe kommt (es geht
nicht mehr), Zeit hat und zu sich kommt (wenn er die
Depression bereits zugelassen hat).fast Menschenverachtend. Die ‚Depression zulassen‘, erinnert
mich irgendwie an: den Krebs zulassen, die Infektion zulassen,
Lies mal das Buch… oder auch nicht…
Das würde ich nicht gleichsetzen, obwohl man es natürlich versuchen kann, dann aber mit Hintergründen, nicht so plakativ. Eine Depression hat immer ihre Ursache. Jedem steht es frei, dann Psychopharmaka zu nehmen oder zu versuchen, die D. mit Alkohol o.a. abzuwehren. Das kann sich doch jeder selbst aussuchen! Schwere Depressionen sind bestimmt schlimm und gefährlich (enden ja oft mit dem Tod), daher geht es auch um die „Rettung“ der Person, aber das muss auch anders gehen als mit Antidepressiva. Zumal die ja das Problem nur zudecken. Aber so geht’s halt leichter, schneller, und unsichtbarer nach außen hin. Praktisch für alle.
Wer dann noch mit seiner Depression wurstelt hat sie halt noch
nicht richtig ‚zu gelassen‘ oder was?
Naja, eine Depression dauert schon seine Zeit, aber sie endet auch irgendwann wieder (normalerweise nach ca. 3 Monaten).
Wenn man sich zwei Menschen in der gleichen besch…eidenen
Situation hat und der eine wird depressiv, der andere nicht
und die Depression kann durch eine Pille zumindest gemildert
werden, dann finde ich, dass man das machen muss. Das schließt
doch nicht aus, dass auch eine Therapie gemacht und
auch an den Umständen was geändert wird.Warum?
Warum was?
Warum MUSS man das machen? Die PErson hat ein Problem, und man mindert nur die Symptome mit der Pille.
Ich behaupte nicht, dass die heutigen Psychopharmaka der
Weisheit letzter Schluss sind und wie ich schon gesagt hatte,
nichts gegen Gesprächs- oder sonstige Therapien. Aber diese
pure ‚Psychoschiene‘ war (und ist) bei Krebs Blödsinn und ist
es bei Depressionen auch.
Nix pure Psychoschiene bei mir. Beides ist eines. Alles anderes ist Blödsinn. Ich jedenfalls mache so weit es geht keine chemischen Experimente am eigenen Körper.
Hallo Priamos1
Sie schreiben :
Ab hier habe ich mir Ihr Posting gespart.
Das brauchen Sie nicht betonen. Sie haben selbstverständlich das Recht, nicht alles zu lesen, was andere Menschen (bzw. ich) schreiben (schreibe).
Ich habe ja nichts dagegen, wenn jemand die Paramedizin liebt
und stark esoterisch angehaucht ist,
Ich auch nicht. Ich weiss nicht mal, was „Paramedizin“ überhaupt ist. Und was „Esoterik“ bedeutet kann ich nicht einmal erklären. Ich habe viell. mal was darüber gelesen, bin aber nicht - allenfalls kaum - esoterisch angehaucht.
Wenn man mit natürlichem Verstand und mit Intelligenz zu der Überzeugung gekommen ist, dass man mit einer Nahrungsumstellung Krankheiten heilen kann, dann ist man deswegen doch nicht gleich ein Esoteriker.
aber ich finde, man sollte den Andersdenkenden (die das auch
noch beruflich machen!) nicht sofort die moralische Integrität
absprechen und ihnen niedrige Motive unterstellen.Ab hier habe ich, wie gesagt, das Lesen eingestellt. Das
Posting eines Menschen, der in seinen Vorstellungen gefangen
ist und andere mit Schmutz bewirft, muß man sich nicht antun.
Was geht in Ihnen vor, dass Sie mich in solch einer Art darstellen wollen ?
Diese Ausdrucksweisen „in seinen Vorstellungen gefangen“ und „andere mit Schmutz bewirft“ … sind stark manipulativ und diffamierend.
Was beabsichtigen Sie damit ? Wie wollen Sie, dass andere Leser mich sehen und einordnen sollen ?
Nun, ich kenne ähnliche Verhaltensweisen wie die Ihrigen auch durch andere Ärzte, denen es nicht um die Wahrheit geht, sondern darum, etwas (Fehler, Lügen, Oberfkächlichkeit, Geschäftemacherei usw.)zu vertuschen.
Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen „Schmutz aufdecken“ und „mit Schmutz werfen“.
Angelika