Depressiv durch Tabletten?

Hallo
Vor ca. 2 Jahren wurde ich an der Schilddrüse Operiert. Aber nur auf einer Seite.
Damals im Krankenhaus meinte man, das ich so für ein Jahr Tabletten nehmen müsste die die Schilddrüsenfunktion unterstützen oder so. Seitdem bekomme ich „Eferox 100“.

Nun ist mir heute mal aufgefallen, das ich auf der Arbeit Extrem gut gelaunt war (ich arbeite Nachts um 4-9 Uhr). Sehr „Spassig“ und gut gelaunt (und das noch obwohl ich auf eine schwerere Position war als noch letzte Woche).

Jedenfalls ist mir in dem Zusammenhang bewusst geworden, das ich meine Tabletten wegen Nachlässigkeit schon für etwa 5 Tage nicht genommen habe.
Die Wochen davor war ich eigentlich immer irgendwo eher niedergeschlagen und Depressiv. Zum8indestens im Vergleich zu heute.

Nun habe ich mal irgendwann hier gesagt bekommen, das wenn ich die Tabletten einfach absetzen würde, könnte ich an Depressionen und gleichghültigkeit leiden.
Ist das „andersrum“ auch möglich? Also das ich von den Tabeletten erst recht „Niedergeschlagen“ werde?

Vielen Dank für die Antwort

Gruß
Andreas

hi

Nun ist mir heute mal aufgefallen, das ich auf der Arbeit
Extrem gut gelaunt war (ich arbeite Nachts um 4-9 Uhr). Sehr
„Spassig“ und gut gelaunt (und das noch obwohl ich auf eine
schwerere Position war als noch letzte Woche).

man kann es auch überdreht nennen :wink:

Jedenfalls ist mir in dem Zusammenhang bewusst geworden, das
ich meine Tabletten wegen Nachlässigkeit schon für etwa 5 Tage
nicht genommen habe.

Die Wochen davor war ich eigentlich immer irgendwo eher
niedergeschlagen und Depressiv. Zum8indestens im Vergleich zu
heute.

fragt sich was der „Normalzustand“ ist :wink: Wahrscheinlich eher irgendwas dazwischen

Nun habe ich mal irgendwann hier gesagt bekommen, das wenn ich
die Tabletten einfach absetzen würde, könnte ich an
Depressionen und gleichghültigkeit leiden.

beide Richtungen sind möglich, abhängig davon, was deine Rest-Schildkrötedrüse so sagt …

an deiner Stelle würde ich also zum Arzt gehen und die Werte checken lassen - evtl. ist die Dosierung ja zu niedrig

Ist das „andersrum“ auch möglich? Also das ich von den
Tabeletten erst recht „Niedergeschlagen“ werde?

sicher … wenn die Dosierung nicht stimmt

Gruß H.

Nun habe ich mal irgendwann hier gesagt bekommen, das wenn ich
die Tabletten einfach absetzen würde, könnte ich an
Depressionen und gleichghültigkeit leiden.

Stimmt. Das iegt dann am fehlenden Schilddrüsenhormon.

Ist das „andersrum“ auch möglich? Also das ich von den
Tabeletten erst recht „Niedergeschlagen“ werde?

Nein, das ist nicht möglich.

Hallo,

es ist möglich, dass ein Mensch sich durch Medikamente schlecht fühlt.

Ärzte leugnen das immer und immer wieder. (Es ist ja ihr Geschäft !)

Menschen mit Erfahrung geben eine völlig andere Auskunft als Ärzte.

Ich selbst habe mich unter der Wirkung bestimmter Medikamente extrem schlecht gefühlt.

Von einer anderen Person (älterer Mann, alleinstehend) weiß ich, dass er sich schlecht fühlte, so lange er ein Medikament gegen hohen Blutdruck nahm.
Er hörte auf, dieses Medikament einzunehmen (selbbstbestimmt statt Marionette des Arztes), und siehe da : es ging ihm wieder gut.

Zwei alte Frauen erzählten mir mal, dass sie viele Medikamente bekamen, darunter ein Mittel bzw. zwei Mittel aufeinmal gegen hohen Blutdruck.
Beide alten und alleinstehenden Frauen fielen eines Tages in ihrer Wohnung um. Sie kamen ins Krankenhaus und von da direkt in ein Pflegeheim, wo sie jahrelang hinvegetierten. Beide Frauen hatten keine Angehörigen mehr !!! Irgendeine Amtsperson hat deren Wohnungen aufgelöst, ohne die alten Frauen um Erlaubnis zu bitten.

Ich bin mir ziemnlihch sicher, dass eine ganze Reihe von Medikamenten
die negative Wirkungen haben.
Die Menschheit sollte endlich aufhören, in allen Ärzten Menschen zu sehen, die immer nur das Beste wollten. Dem ist nicht so !

Sehr viele Ärzte würden ihren Söhnen niemals die Medikamente geben, die sie ihren Patienten verschreiben !!!

Gruß
Angelika

Hallo
Wie ich immer sage: „Was sind Ärzte? Ehemalige Medizinstudenten“… Oft brabbeln sie ja nur das Zeug nach, was sie mal irgendwo gehört haben. Ich glaube „eigene Experimente“ oder so machen die wenigsten…
Ist aber schwer zu sagen.

Was die Blutdruckgeschichte angeht: Wenn der Blutdruck zu hoch ist, dann läuft der Körper mit „Überdruck“. Wenn dieser Druck plötzlich gesenkt wird, wirkt der ganze Körper Schlapp und Kraftlos. Da muß er sich erstmal auf den neuen Druck „einspielen“.
Das scheint mir persönlich auch sehr logisch zu sein. Wenn man dann die Tabletten weglässt, dann fährt der Körper nach kurzer Zeit wieder „Volle Power“ und man fühlt sich besser… Ob das aber so gut für die Gefässe ist, kann dann nur ein „Dauertest“ zeigen
Auf der anderen Seite sage ich mir: Was habe ich von einem oder zwei „gewonnenen Jahren“, wenn ich dafür 10-20 „schlechte Jahre“ in Kauf nehmen muß :smiley:
Gruß
Andreas

es ist möglich, dass ein Mensch sich durch Medikamente
schlecht fühlt.

Ärzte leugnen das immer und immer wieder. (Es ist ja ihr
Geschäft !)

Interesaant. Ich habe noch nie etwas dafür gekriegt, wenn ich ein Medikament verschrieben habe. Es war also nicht mein Geschäft. Da muß ich wohl etwas falsch gemacht haben in meinem Leben.

Menschen mit Erfahrung geben eine völlig andere Auskunft als
Ärzte.

Vielleicht sollten diese Menschen ein Praxisschild raushängen? Naja, manche tun es ja auch, die nennen sich dann Heilpraktiker.

Ich selbst habe mich unter der Wirkung bestimmter Medikamente
extrem schlecht gefühlt.

Hübsche Behauptung. Butter bei die Fische, wie man so schön sagt: Welche Medikamente und bei welcher Krankheit?

Von einer anderen Person (älterer Mann, alleinstehend) weiß
ich, dass er sich schlecht fühlte, so lange er ein Medikament
gegen hohen Blutdruck nahm.
Er hörte auf, dieses Medikament einzunehmen (selbbstbestimmt
statt Marionette des Arztes), und siehe da : es ging ihm
wieder gut.

Und nun wartet er friedlich auf den Herzinfark oder den Gehirnschlag.

Zwei alte Frauen erzählten mir mal, dass sie viele Medikamente
bekamen, darunter ein Mittel bzw. zwei Mittel aufeinmal gegen
hohen Blutdruck.

Das ist üblich und korrekt - man vermeidet damit nämlich Nebenwirkungen. Witzig, was?

Beide alten und alleinstehenden Frauen fielen eines Tages in
ihrer Wohnung um. Sie kamen ins Krankenhaus und von da direkt
in ein Pflegeheim, wo sie jahrelang hinvegetierten. Beide
Frauen hatten keine Angehörigen mehr !!! Irgendeine
Amtsperson hat deren Wohnungen aufgelöst, ohne die alten
Frauen um Erlaubnis zu bitten.

Ein alter Mensch tritt in die Endphase seines Lebens ein. Was erwarten Sie für einen Gesaundheitszustand? Etwa wie bei einem 20jährigen?

Ich bin mir ziemnlihch sicher, dass eine ganze Reihe von
Medikamenten
die negative Wirkungen haben.

Ich mir auch. Es kommt aber darauf an, was an Positivem dabei rauskommt.

Die Menschheit sollte endlich aufhören, in allen Ärzten
Menschen zu sehen, die immer nur das Beste wollten. Dem ist
nicht so !

Nein, natürlich nicht. Wir sind eine Bande von üblen Beutelschneidern, die den Beruf nur ergriffen haben, um arme kranke Leute abzuzocken.

Sehr viele Ärzte würden ihren Söhnen niemals die Medikamente
geben, die sie ihren Patienten verschreiben !!!

Naja, ich hoffe ja auch, daß meine Söhne gesund sind. Und gewisse Medikamente würde ich menen Söhnen tatsächlich nicht geben, die Antibabypille zum Beispiel.

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Wie ich immer sage: „Was sind Ärzte? Ehemalige
Medizinstudenten“…

Immer sage? Damit wird der Satz auch nicht klüger.

Oft brabbeln sie ja nur das Zeug nach, was
sie mal irgendwo gehört haben. Ich glaube „eigene Experimente“
oder so machen die wenigsten…

Gott sei Dank, das tun sie nicht - die armen Patienten!
Es gehört übrigens zum menschlichen Lernprozeß, daß man das übernimmt, was schon andere vorher entwickelt haben. Auf diesem Prinzip beruht die gesamte Zivilisation und der gesamte Fortschritt, wir sind genetisch so gepolt. (Bei Affen ist das anders, sie lernen aus eigener Erfahrung und kriegen deshalb den Hintern nicht hoch).

Ich empfehle da mal dringend ein gutes Buch über Verhaltensbiologie

Was die Blutdruckgeschichte angeht: Wenn der Blutdruck zu hoch
ist, dann läuft der Körper mit „Überdruck“. Wenn dieser Druck
plötzlich gesenkt wird, wirkt der ganze Körper Schlapp und
Kraftlos. Da muß er sich erstmal auf den neuen Druck
„einspielen“.
Das scheint mir persönlich auch sehr logisch zu sein. Wenn man
dann die Tabletten weglässt, dann fährt der Körper nach kurzer
Zeit wieder „Volle Power“ und man fühlt sich besser… Ob das
aber so gut für die Gefässe ist, kann dann nur ein „Dauertest“
zeigen

Ich hätte es zwar anders ausgedrückt, aber man kann es so stehen lassen.

Auf der anderen Seite sage ich mir: Was habe ich von einem
oder zwei „gewonnenen Jahren“, wenn ich dafür 10-20 „schlechte
Jahre“ in Kauf nehmen muß

Besonders wenn die „schlechten“ Jahre nur ein bis Monate dauern…

Hallo Andreas,

Ich glaube „eigene Experimente“
oder so machen die wenigsten…
Ist aber schwer zu sagen.

Erwartest du, dass Ärzte an ihren Patienten Experimente vornehmen?
Möchtest du, dass dein Hausarzt mit dir experimentiert?

Gruß
Montanus

Hi,

wie ich deiner Visitenkarte entnehme, bist du absoluter medizinischer Laie.
Kann ich trotzdem davon ausgehen, dass dir die Konsequenzen dieses Pamphlets auf die Ärzteschaft bewusst sind, wenn sich Patienten aufgrund einiger Nebenwirkungen dazu ermutigt fühlen, ihre (lebenserhaltenden) Medikamente ohne Rücksprache mit einem Mediziner nicht mehr einzunehmen? Vermutlich nicht.

Gruß
Liete

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Das ist sehr interessant. Die Hersteller des Wirkstoffs Levothyroxin, das ist auch der Wirkstoff des von dir genannten Medikaments, weisen auf das Folgene hin. http://www.ellviva.de/Gesundheit/Levothyroxin-Wechse… Der Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI)Sertralin vermindere die Wirkung von Levothyroxin.

Sertralin ist ein Antidepressivum und gehört wie gesagt zu der Wirkstoffgruppe der SSRI. Diese Medis sollen dazu führen, dass dem Gehirn ausreichend freies Serotonin zur Übertragung von Nervensignalen im Gehirn zur Verfügung steht.

Auf jeden Fall solltest du darüber mit deinem Arzt bzw. Facharzt reden. LG