Hi,
wenn es denn ein Welpe sein soll, empfehle ich - nachdem die Entscheidung für die Rasse gefallen ist - ebenfalls einen Hund vom Züchter zu holen.
Dabei sollte man früh anfangen: D.h., lerne zuerst den Züchter und seine Tiere kennen, die meisten Züchter begrüssen es, wenn sie die Menschen kennenlernen, bei denen ihr „Nachwuchs“ später wohnen soll.
Schaut euch an, wie die Tiere des Züchters untergebracht sind, quatscht mit den Leuten und befreundet euch - wenn möglich - mit dem zukünftigen Muttertier.
Ja, zukünftig, nicht schon tatsächlichen Muttertier! Sucht euch sozusagen die Mutter bereits aus und zwar bevor sie trächtig wird. Wenn es möglich ist, wäre es ideal auch den Rüden kennenzulernen (das geht aber nicht immer, wenn er nicht auch dem Züchter gehört). Dann seht ihr nämlich, wie die Eltern eures Hundes drauf sind. Klar ist ja, wenn da zwei überspannte Hunde zusammenkommen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass eurer auch durchdreht!
Wenn dann die Hündin geworfen hat, vereinbart möglichst mit dem Züchter, dass der Welpe erst im Junghundalter von ca. 3 Monaten zu euch kommt. Vergewissert euch (beim guten Züchter kein Thema) dass die Sozialisierung in dieser Zeit gut klappt. Auch die gute Hündin erzieht ihre Welpen bereits (natürlich nur nach Hundeart).
Ist der Junghund bei euch: Ab in die Welpen-/Hundeschule. Und denkt dran: Üben, üben, üben. Von allein erzieht sich kein Hund, bzw. nicht so wie ihr dass vielleicht hättet. Unarten, wie von dir genannt, sind nichts anderes als der Beweis, dass der Hund seine Menschen erzogen hat und nicht umgekehrt. Warum sollte er allein bleiben, wenn er seine Menschen dazu bringen kann immer bei ihm zu sein? Etc. etc.
Lerne aber trotzdem - vielleicht auch aus Büchern - Hunde und ihre Sprache verstehen. Alles was von Eberhard Trummler geschrieben wurde, hilft hier m.E. viel.
Gruß und viel Spass mit dem Wauzi
Nita