Der Atlas

Hallo,

nach einem Schleudertrauma wird natürlich auch der Atlas in Mitleidenschaft gezogen. Eine Verschiebung macht enorme Probleme. Trotzdem wird bei den menzinischen Untersuchungen nur Wert auf Röntgen oder MRT der HWS gelegt, deren Problem dann behandelt wird inform einer Halskrause. Der Atlas wird nicht beachtet. Die leichte Verschiebung des Atlas macht später sehr große Probleme inform von Schwindel, der nicht zuzuordnen ist.

Warum wird medizinisch der Atlas so außen vor gelassen? Von den Krankenkassen werden keine Untersuchungen oder Behandlungen des Atlas bezahlt, obwohl er ein wichtiger Teil des Körpers ist! Auch für den Mediziner ist der Atlas unwichtig. Eine Verschiebung des Atlas aber zieht Probleme der HWS, BWS, LWS nach sich.

Was hält ein Mediziner vom Atlas?

Gibt es ihn? Ist er wichtig?
Warum kann es keine Diagnose „Atlas-Verschiebung“ geben, die dann auf Krankenkassenkosten auch behandelt werden kann?

Karin

Moin,

Gibt es ihn? Ist er wichtig?

Ja es gibt Ihn, findest du in jedem guten anatomie Buch.
Und ja, er ist auch wichtig, er gehört immerhin zum Stützskellet.

Auf die restlichen Fragen kann ich dir jedoch keine Antwort geben, das übersteigt mein Fachwissen momentan.

Gruß

der Schma

Hallo Karin,

der Atlas (C1) und der Axis (C2) sind die ersten beiden Halswirbel und bilden das Kopfgelenk das heißt mit dessen Hilfe kann ich den Kopf drehen. Wenn es ein Problem gibt im Bereich Halswirbelsäule wird ein CD bzw. MRT gemacht.
Dabei stellt man schon fest ob im Bereich des Kopfgelenkes alles regelrecht ist.
Die Halswirbelsäule ist eine absolut schwierige Region.
http://www.montazem.de/deutsch/html/halswirbelsaule…

Sollte es ein Problem mit dem Atlas geben könnte sich das in Muskelverspannungen im Nacken- und Schulterbereich zum Ausdruck kommen.
Natürlich bezahlt die Krankenkasse auch eine Behandlung der Halswirbelsäule.Wenn es bedingt durch einen Unfall da zu Problemen gekommen ist. Weil die Auswirkungen schon deutlich wären.

http://www.atlasreflex.de/index.php/hws-syndrom.html

Mehr kann ich dazu nicht mein Thema ist eher die BWS Brustwirbelsäule… .

Gruss Joe

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nach einem Schleudertrauma wird natürlich auch der Atlas in
Mitleidenschaft gezogen. Eine Verschiebung macht enorme
Probleme. Trotzdem wird bei den menzinischen Untersuchungen
nur Wert auf Röntgen oder MRT der HWS gelegt, deren Problem
dann behandelt wird inform einer Halskrause. Der Atlas wird
nicht beachtet. Die leichte Verschiebung des Atlas macht
später sehr große Probleme inform von Schwindel, der nicht
zuzuordnen ist.

Die Sache ist einfach. Bei einer bildgebenden Untersuchung der HWS werden C1 und C2 ebenfalls dargestellt.
Eine Verschiebung des Atlas ist aber immer ziemlich bedeutungslos, man ist dann nämlich tot. Nennt sich auch Genickbruch.

Eine Verschiebung des Atlas aber zieht Probleme der
HWS, BWS, LWS nach sich.

Unbestreitbar, Tote laufen sehr schlecht

Schauen Sie mal in ein Anatomiebuch oder hier im Internet, der 2.Halswirbel besitzt einen Höcher, besser gesagt einen Zahn der in eine Gelenksfläche des 1.Halswirbels genau reinpasst. Dies kann nicht verrutschen (schauen Sie mal die Struktur an), wenn ja, dann nur in Zusammenhang von Schäden des Nervengewebes und in dem Fall wären Sie wie unten bereits beschrieben tot.

Hallo.
Ich bin immer wieder erstaunt, was man für Antworten bekommt, ( einschl. Ärzte u.a. Therapheuten ),bei den verschiedenen Problemen
rund um die Wirbelsäule.
Nach 2 Unfällen habe ich nach jahrelangem Suchen, unter großen Schmerzen,
endlich, fast zufällig, eine Antwort bekommen.
Wenn auf dem Röntgenbild nix " Kaputtes" zu sehen ist, dann sind es verspannte Muskeln, die rund um die Wirbelsäule herum sind und diese in
Form halten. Diese Muskeln müssen trainiert werden, damit sie ihren Dienst tun. Und da hilft auf Dauer auch keine Massage !
Seitdem ich regelmäßig ca.5 - 10 min. täglich meine Übungen mache bin ich mittlerweile schmerzfrei. Das kostet mich keinen Pfennig und
nur minimal Zeit.
Das muß natürlich nicht bei jedem wirken, aber einen Versuch ist es doch immer wert, bevor man zu härteren Maßnamen greift.
Leider wird einem das von NIEMANDEM erzählt, noch nicht mal in diesem Forum.
Wie schade !

Liebe Grüße, Theo.

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Ein subluxierter Atlas ist gut tastbar und auch mit großer Vorsicht zu behandeln, da dort die arteria vertebralis ihren Verlauf hat (Schwindel, Kopfschmerz).
Es gibt eine Behandlungsform " McKenzie", dort ist eine Technik vorhanden, womit der Atlas wieder ins Lot gebracht werden könnte.
Empfehlung für Berufsanfänger- wenn diese Behandlung, dann mit Absprache und in Zusammenarbeit eines Neurologen. Gruß Konstanze

Wer mehr über den Verlauf der A. Vertebralis und den subluxierten Atlas in Erfahrung bringen möchte, frage seinen Osteopathen, Therapeuten, Orthopäden, Neurologen und PC.

Hallo Theo,

Wenn auf dem Röntgenbild nix " Kaputtes" zu sehen ist, dann
sind es verspannte Muskeln, die rund um die Wirbelsäule herum
sind und diese in
Form halten.
Diese Muskeln müssen trainiert werden, damit sie
ihren Dienst tun.

Im Bereich eines verschobenen Atlas können die Muskeln nicht trainiert werden, er renkt sich auch von selbst nicht mehr ein, so sehe ich es zumindest.

Seitdem ich regelmäßig ca.5 - 10 min. täglich meine Übungen
mache bin ich mittlerweile schmerzfrei.

Falls Du mit dem Atlas, also dem allerobersten Halswirbel, Probleme hattest würden mich die Übungen sehr interessieren

Gruß
Karin

Hallo schlummerle.
Ja, nach Pilates gibt es mindestens eine Übung, bei der man auch die
Halswirbel bearbeitet. Und daß das komisch aussieht, davon bin ich überzeugt.
Dabei liegt man auf dem Rücken auf dem Boden und bringt die Füße
weit hinter den Kopf. Sollte man aber unbedingt nach genauer
Anleitung tun, das muß man natürlich richtig machen!!!
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten, für jeden Wirbel was anderes !
Seitdem ich mich damit beschäftige habe ich KEINE Probleme mehr mit Rückenschmerzen… ( hatte auch starke ausstrahlende Schmerzen…alles weg…! nach Jahren.)
Und ich bin ja nicht die Einzige, der es so geht.
Warum man darüber nirgendwo informiert wird kann man nur erahnen…

Trotzdem… liebe Grüße, Theo.

Hallo Joe,

Sollte es ein Problem mit dem Atlas geben könnte sich das in
Muskelverspannungen im Nacken- und Schulterbereich zum
Ausdruck kommen.

Das klingt ein wenig zu banal. Die schlimmsten Probleme sind Schwindel, Gleichgewichtsstörungen bis hin zur Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen.

Natürlich bezahlt die Krankenkasse auch eine Behandlung der
Halswirbelsäule.Wenn es bedingt durch einen Unfall da zu
Problemen gekommen ist. Weil die Auswirkungen schon deutlich
wären.

Die Behandlung würde aber mit Krankengymnastik, Massagen, Übungen ab C 3 stattfinden. Der verschobene Atlas C 1 würde somit nicht erreicht. Ob bei der Diagnostik Röntgen/CT/Aufnahmen überhaupt ein Blick auf C1, C2 erfolgt ist die Frage.
Die Atlastherapie ist nicht im Gebührenkatalog EBM der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Nach Beschluß des Ausschusses der Ärzte und Krankenkassen wird sie seit 01.07.01 für Kassenpatienten nicht mehr übernommen. Die privaten Kassen übernehmen sie aber meist.

Medizinisch gesehen kann man ab C3 rumdoktern, die Ursache wird damit nicht behoben. Irgendwie schon komisch.

Gruß
Karin

Nochmal, hallo schlummerle,
hab`was vergessen.

Im Bereich eines verschobenen Atlas können die Muskeln nicht
trainiert werden, er renkt sich auch von selbst nicht mehr
ein, so sehe ich es zumindest.

Wenn es denn möglich ist, daß man einen verschobenen Atlas überlebt,
dann ist das zumindest etwas,
das man auf einem Röntgenbild sehen kann und dann hat das
mit den Muskeln natürlich weniger zutun !

Gruß, Theo.

Hallo schlummerle…

Sollte es ein Problem mit dem Atlas geben könnte sich das in
Muskelverspannungen im Nacken- und Schulterbereich zum
Ausdruck kommen.

So ist es…

Das klingt ein wenig zu banal. Die schlimmsten Probleme sind
Schwindel, Gleichgewichtsstörungen bis hin zur Übelkeit,
Kopfschmerzen, Sehstörungen.

Banal ist das überhaupt nicht, sondern genau SO !
Es sei denn, es ist definitiv etwas am Wirbel festgestellt worden…
womit auch immer ( röntgen usw. )
Wenn nicht…

Gruß, Theo.