Der Bauer und sein Hahn

Es war einmal ein Bauer, der 500 Hennen besaß, aber keinen einzigen Hahn. Ein Hahn musste her, so ging er zu seinem Nachbarn und fragte nach einem Hahn. Nach einigen Verhandlungen verkaufte der Nachbar ihm seinen besten Hahn für teures Geld mit den Worten:
„Sein Name ist Roy. Alle deine Hennen werden schwanger werden. Er ist WIRKLICH gut“.

Der Bauer brachte Roy nach Hause, grinste und setzte ihn mit den Worten „Es ist dein erster Tag, Roy. Lass es langsam angehen“ in das Hühnergehege.
Wenige Minuten später ertönte lautes Gegacker und Getöse, Federn flogen und sämtliche Hennen waren in Aufruhr… Ron beglückte jede einzelne von ihnen, auch eine zufällig anwesende Ente.

Am nächsten Tag fand der Bauer Roy tot im Freigehege, auf dem Rücken liegend, mit den Beinen in der Luft, hungrige Geier kreisten über ihm.

Der Bauer seufzte traurig „Oh Roy, was ist nur passiert…“

Roy zischte „Still!! Sie landen gleich!!!“

Der Hahn war alt geworden…
…, also beschloß der Bauer, sich einen neuen zuzulegen. Da der alte aber sein Werk sehr gut vollbracht hatte, sollte er ein Gnadenbrot fristen.
Als der junge Hahn und der alte Hahn zusammetrafen, kam folgendes Gespräch zustande:

alter:„Was machst Du hier?“
junger:„Naja, ich soll Dich ersetzen, weil Du schon so alt bist:“
alter:„Soo alt bin ich nun auch wieder nicht, ich kann noch immer.“
junger:„Das mag sein, aber ich bin besser und jünger.“
alter:„Ich mache Dir einen Vorschlag, wir machen ein Wettrennen, wer zuerst bei dem Tor dort drüben ist, hat gewonnen, der andere muß seine Sachen packen. Weil ich aber Dein Großvater sein könnte, gibst Du mir ca 10 Meter Vorsprung.“
Der junge willigt ein und mit lautem Gegacker laufen beide los, als ein Schuß ertönt und der junge Gockel tot auf dem Boden liegt. Der Bauer legt die Flinte zur Seite und sagt zu seiner Frau:„Das ist jetzt schon der dritte schwule Hahn, den ich bekommen habe.“