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Wonach wird in der deutschen Sprache entschieden welches Geschlecht ein Wort hat? Wieso heisst es „der Computer“ und nicht „das Computer“, wer entscheidet das? Gibt es dafür eine Regel???

hi,

Wonach wird in der deutschen Sprache entschieden welches
Geschlecht ein Wort hat? Wieso heisst es „der Computer“ und
nicht „das Computer“, wer entscheidet das? Gibt es dafür eine
Regel???

keine wirklichen regeln. vieles wird von der wortbildung erledigt. fremdsprachlerInnen müssen das lernen. insbesondere ist genus nicht gleich sexus, obgleich das natürliche geschlecht einen gewissen einfluss auf das grammatische geschlecht hat. mädchen ist neutrum, weil ursprünglich diminutivform auf -chen; weib ist neutrum, obwohl die ursprüngliche form für den begriff frau.

s. z.b. http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Grammatik#Genus

m.

Wonach wird in der deutschen Sprache entschieden welches
Geschlecht ein Wort hat? Wieso heisst es „der Computer“ und
nicht „das Computer“, wer entscheidet das? Gibt es dafür eine
Regel???

Siehe auch FAQ:188

Gruß
Kreszenz

Hossa :smile:

Die Mehrzahl ist immer „die“.

Es gibt Endungen, die immer einen Artikel erzwingen:

-keit => die
-heit => die
-ung => die
-chen => das
-ion => die

Diese Regeln sind sogar so streng, dass wir z.B. „das Mädchen“ sagen, obwohl dieses sicherlich weiblich ist.

Bei ausländischen Wörtern gibt es keine feste Regel. Oft (aber nicht immer) wird der Artikel der deutschen Übersetzung genommen:

der Computer (Rechner)
die E-Mail (elektronische Nachricht)
das Motherboard (Mutterbrett)
der Suizid (Selbstmord)

Servus Kreszenz,
ich hab’ mir schon gedacht, dass es in Deutschland bei einer so wichtigen Frage wie dem Geschlecht neuer Wörter nicht ohne den Staat abgehen kann - keiner kann und will sich nach der Finanzkrise auch noch einen Genusgau leisten.

Also habe ich mich auf die Suche nach möglichen staatliche Stellen gemacht, die das ur-germanische Namensgebungsrecht hoheitlich zu handhaben verstehen.

Natürlich muss man da tief unter die Oberfläche blicken, schließlich leben wir in einem Staat, der regelmäßig seinen eigenen gesetzgebenden Organen die wirklich geheimen Tatsachen vorenthält - da wird man einem www-ler auch nicht gleich alles auf die Nase binden.

Ergebnis: die wahrhaft Mächtigen sind immer noch nicht in Berlin angekommen, sondern in Bonn geblieben. Nicht nur Ulla Schmids Dienstgarage ist noch dort, sondern auch dieser Bau:

http://www.lostplaces.de/schutzraum-u-bahn-bonn-haup…

Seit Gorbatschow in Komplizenschaft mit Gyula Horn den deutschen Sicherheitsinteressen seinen historischen Nackenschlag versetzt hat, hätte dieser kleine und unscheinbare Schlupfwinkel im wirklichen und sprichwörtlichen Bonner Untergrund seine Zukunft verloren, wenn nicht das Bundesamt für Genuszuweisung (BUGZUW) mit großzügigen Fördermitteln aus Brüssel den Vorzug gegenüber der ‚Stiftung Große Deutsche‘ erhalten hätte. Diese Stiftung hatte vor, wenigstens die Spitzengewächse aus dem Weinkeller Konrad Adenauers (‚Filzener Herrenberg‘ u.a.) für die Nachwelt zu erhalten, weil ja zu befürchten ist, dass seine Nachfolger außer ein paar Gasblasen nichts substanzielles beisteuern könnten. In Bonner Journalistenkreisen witzelt man heute noch, dass die Genussförderung der Genuszuweisung weichen mußte, und dass es deswegen nur konsequent sei, dass man in der Folge nach Berlin gegangen sei.

Die BUGZUW jedenfalls hat den Zuschlag für neue Amtsräume dort erhalten und freut sich schon mit Frau Christine Vollmer als GenusfachFRAU und geborener Amtsleiterin auf den Einzug in die hellen Räume.

Die ersten greifbaren Ergebnisse findet man, wenn man nach

„IDS Bonn“

googelt. Die luziden Texte, die da unter Verantwortung des (eigentlich in Mannheim beheimateten) Instituts für Deutsche Sprache aufscheinen, lassen hoffen, daß das BUGZUW bald die ungeregelten Ergüsse neusprechlicher Inkontinenz einer stringenten Authentizifierung zuführen wird.

Dann, und erst dann darf man dort hoffen, aus der provisorischen Grabeskälte in Bonn in die neuen lichten Räume umziehen zu dürfen, die in Kürze von der neuen Thüringer Landesregierung unter den Flügeln der Friedrich-Schiller-Universität in Jena errichtet werden.

So schaugt’s aus :wink:

Gruß

Kai Müller