Der, Die, Das richtig lernen?

Hallo liebe Leute,

es hört sich komisch an, aber als Ausländer fällt es mir schon fast unmöglich die Artikel richtig zu lernen und vorallem zu verstehen.

Wenn ich schnell rede sage ich gerne mal „Das Vogel…“ oder solche lustigen Sachen. Finds auch halbwegs okey, ich soll ja langsamer reden/schreiben und mich konzentrieren. Aber auch dann mache ich unglaublich oft viel falsch. Bei vielen Sachen weiß ich einfach nicht ob ich der, die oder das nehmen soll.

Es gibt paar Sachen die sind logisch. Das lernt man auch einfach. Dann kommen die „Ausnahmen“. Warum soll ich aufeinmal „das Mädchen“ sagen? Dachte bei sowas nimmt man „die“ …okey ich merke mir das einfach mal. Aber dann kommen immer mehr und mehr solche (für mich) „unlogische“ Sachen ins Spiel. Deswegen bin ich dann irgendwann so verwirrt, dass ich nichts mehr mit der Logik anfangen kann. Muss man denn wenn man die Artikel richtig lernen möchte einfach alles auswendig lernen?

Habe mal auf eine Party mit einem der Sprachwissenschaften studiert geredet (wir beide natürlich stark angetrunken). Habe mal gefragt ob er ein Tip hätte. Ich kann mit den Artikeln nicht umgehen. Er meinte man muss damit aufwachsen. Deutsch ist eine unlogische Sprache, deswegen werde ich (als Ingenieur) nie mit der Logik alleine alles lernen. Man müsste die Sprache eigentlich verbieten, so schlecht sei deutsch.

Finde ich lustig, dass er das so zugibt, nur hilft mir das auch nicht weiter. Der, Die, Das sind die Grundbausteine. Finde es traurig das ich das überhaupt nich kann. Ich rate oft zwar richtig, aber nie bin ich mir 100% sicher ob das so ok ist. Und ja oft schreibe/sage ich das total flasch. Hat denn jemand ein Tip für mich? Gibt es für genau sowas Bücher?

Ich weiß das hört sich total bescheuert an, aber für mich ist das alles so unglaublich schwer und unverständlich. Es heißt ja „die Tür“ und das weiß ich weil ich das so schon mal 10000 gehört habe, aber von mir aus könnte das auch „das/der Tür“ heißen.

Ich danke schonmal,
Gruß

Hi Trollgo,

tja, da gibt es leider wirklich kaum Regeln. Ein paar gibt’s schon - z.B. der Diminutiv auf -chen, wie beim Mädchen - das eigentlich eine kleine Maid ist - ist immer sächlich (also mit „das“).

Und dann kann man sich manchmal an den Endsilben orientieren, wobei es da fasst immer auf weiblich („die“) herausläuft, so bei:

  • „ung“ (ZeitUNG, BeseitigUNG etc)
  • ebenso bei „keit“ (HeiterKEIT, BeschaulichKEIT)
  • und bei ion (KonventION, DeklaratION)
  • und „schaft“ (MannSCHAFT, BelegSCHAFT)

Bei zusammengesetzten Wörtern, sogenannten Komposita, bestimmt immer das LETZTE Wort das Geschlecht - Also „DIE Schranktür“, da „Tür“ weiblich, aber „DER Wandschrank“, da „Schrank“ männlich.

Sicher gibt es davon irgendwo eine Auflistung in einem Lehrbuch, ich wüsste jetzt grad keine, aber andere User bestimmt.

Gruß

Anwar

Hallo Trollgo,

das hört sich alles andere als komisch an. Ein mir gut befreundeter Brite lebt seit 22 Jahren in Deutschland, überaus gebildet, ausnehmend gepflegter Ausdrucksweise fähig, selbst die punktgenaue Imitation von deutschen Dialekten und Mundarten gelingt ihm aus dem Stand, kurz gesagt, geradezu perfektes, nahezu akzentfreies Deutsch.

Aber bei den Artikeln hört’s einfach auf. Gut, die hierzulande doch recht logisch erscheinende Verwendung von „das“ beim Diminuitiv -chen wurde schon absolut korrekterweise vom geschätzten Vorposter angesprochen, aber warum es nun „der Hahn“ (männliches Exemplar) heisst (erstmal ja logisch), aber „das Huhn“ (weibliches Exemplar und auch gleichzeitig allgemeine Gattungsbezeichnung)) und nicht „die Huhn“ bzw. „die Hühnin“ (wieso ist das beim Hund denn dann anders, da heisst es ja „die Hündin“), kann wohl sinnvoll nicht mit logischen Mitteln erklärt und allgemeingültig zusammengefasst werden.

Ist übrigens auch das allererste, welches von deutschen Auswanderern auf der Stelle verlernt wird in der Fremde. Dauert keine zwei, drei Jahre, dann ist Schluss damit und die setzen Artikel, wie es ihnen gerade einfällt, fröhlich drauflosgeraten bei ansonsten bleibendem allerschönsten Heimatidiom.

Beste Grüße

Annie

Hallo

Wenn ich schnell rede sage ich gerne mal „Das Vogel…“ oder
solche lustigen Sachen. Finds auch halbwegs okey, ich soll ja
langsamer reden/schreiben und mich konzentrieren. Aber auch
dann mache ich unglaublich oft viel falsch. Bei vielen Sachen
weiß ich einfach nicht ob ich der, die oder das nehmen soll.

Das finde ich als „Beschwerdegrund“ schon fast lustig, denn in vielen Sparachen gibt es ja mehrere Genera. Daher kommt man jeweils nicht umhin, sie Substantiv für Substantiv auswendig zu lernen.

In den skandinavischen Sprachen gibt es nur Neutrum und Utrum. Mann und Frau haben somit dasselbe grammatische Geschlecht. Auch nicht viel einfacher und logischer.

Wo ich hingegen eine einzigartige Schwierigkeit des Deutschen sehe, die du aber überhaupt nicht erwähnst: Der Lernende muss zu praktisch jedem Substantiv auch noch den Plural auswendig lernen: der Vogel - die V ö gel. Wie man sieht, wechselt beim Plural oft nicht nur der Stamm und die Endung, sondern auch der Artikel, und das ganze auch noch abhängig vom Kasus.

Ich vermute, das ist viel eher der Grund für die Verwirrung beim Deutsch lernen, das ansonsten von vielen, auch gerade von Deutsch lernenden Angelsachsen, als keineswegs unlogische Sprache, sondern aufgrund dieser grammatischen Vielfalt als vergleichsweise präsises Ausdrucksmittel geschätzt wird. (Das geht natürlich zwangsläufig zu Lasten der Kürze, aber das ist ein anderes Thema.)

Habe mal auf eine Party mit einem der Sprachwissenschaften
studiert geredet (wir beide natürlich stark angetrunken). Habe
mal gefragt ob er ein Tip hätte. Ich kann mit den Artikeln
nicht umgehen. Er meinte man muss damit aufwachsen. Deutsch
ist eine unlogische Sprache, deswegen werde ich (als
Ingenieur) nie mit der Logik alleine alles lernen. Man müsste
die Sprache eigentlich verbieten, so schlecht sei deutsch.

Da sieht man schon, dass der Kollege stark angetrunken war. Das Englische z. B. hat 27 verschiedene Zeit- und Verlaufsformen und außer ein paar Philologen beherrscht die kaum ein Muttersprachler alle korrekt. Hinzu kommt, ebenso wie beim Französischen, eine hoffnungslos antiquierte Orthografie, die beide Sprachen praktisch zu einer solchen mit Bilderschrift degradiert hat: Die Buchstabenfolge hat eigentlich nichts mehr mit der Aussprache des Worts zu tun. Verfolgt man, was sich in englisch- oder französischsprachigen Internetforen an pseudophonetisch statt orthografisch schreibenden Muttersprachlern tummelt, scheint das eine Großbaustelle zu sein, im Vergleich zu der die angeblich so notwendige deutsche Rechtschreibreform nur als Luxusproblem bezeichnet werden kann.

Aber ich schweife schon wieder ab.

Gruß
smalbop

Hallo

Wo ich hingegen eine einzigartige Schwierigkeit des Deutschen
sehe, die du aber überhaupt nicht erwähnst: Der Lernende muss
zu praktisch jedem Substantiv auch noch den Plural auswendig
lernen: der Vogel - die V ö gel. Wie man sieht, wechselt beim
Plural oft nicht nur der Stamm und die Endung, sondern auch
der Artikel, und das ganze auch noch abhängig vom Kasus.

Na ja, ist es denn in der englischen Sprache tatsächlich so viel logischer ud regelhafter (einmal vom Artikel abgesehen), dass man von einer „Einzigartigkeit“ im Deutschen sprechen könnte?
a mouse - two mice
a house - two hice?

Hinzu kommt, ebenso wie
beim Französischen, eine hoffnungslos antiquierte Orthografie,
die beide Sprachen praktisch zu einer solchen mit
Bilderschrift degradiert hat: Die Buchstabenfolge hat
eigentlich nichts mehr mit der Aussprache des Worts zu tun.

Womit wir dann bei Shaw’s schönem „ghoti“ wären.

MFG Cleaner

Hallo

Wo ich hingegen eine einzigartige Schwierigkeit des Deutschen
sehe, die du aber überhaupt nicht erwähnst: Der Lernende muss
zu praktisch jedem Substantiv auch noch den Plural auswendig
lernen: der Vogel - die V ö gel. Wie man sieht, wechselt beim
Plural oft nicht nur der Stamm und die Endung, sondern auch
der Artikel, und das ganze auch noch abhängig vom Kasus.

Na ja, ist es denn in der englischen Sprache tatsächlich so
viel logischer ud regelhafter (einmal vom Artikel abgesehen),
dass man von einer „Einzigartigkeit“ im Deutschen sprechen
könnte?
a mouse - two mice
a house - two hice?

Nein, derlei Ausnahmen unregelmäßiger Plurale gibt es in praktisch jeder natürlich gewachsenen Sprache. Aber im Deutschen ist es eben bei (Zitat) „praktisch jedem Substantiv“ so.

Hinzu kommt, ebenso wie
beim Französischen, eine hoffnungslos antiquierte Orthografie,
die beide Sprachen praktisch zu einer solchen mit
Bilderschrift degradiert hat: Die Buchstabenfolge hat
eigentlich nichts mehr mit der Aussprache des Worts zu tun.

Womit wir dann bei Shaw’s schönem „ghoti“ wären.

Der kam mir auch in den Sinn. Wobei da auch noch andere Schreibweisen möglich wären. Aber dies ist ja das Deutsch-Forum, und wir wollen außerdem nicht über Gebühr hämisch werden, wenn wieder mal jemand behauptet, Englisch sei eine einfache Sprache. (Ich antworte dann ja immer nur: „Pidgin English vielleicht schon“)

Gruß
smalbop

Hi,

da hilft nur eins: auswendig lernen. Gleich mit der Vokabel den Artikel mitlernen (und auch die Flektionsklasse, also wie man die Kasus bildet).

Dafür, dass ein Substantiv männlich oder weiblich oder sächlich ist, gibt es im Deutschen nämlich keinen Grund. Das nennt man „grammatisches Geschlecht“.

Das grammatische Geschlecht ist nur dazu da, zur Identifikation zu dienen - was gehört wozu? Welches Adjektiv gehört zu welchem Substantiv, welches Pronomen ersetzt welches Substantiv. Dabei besteht kein Zusammenhang mit dem, was das Wort eigentlich bezeichnet.

Wegen des grammatischen Geschlechts ist im Deutschen auch ein solcher Satz ohne große Probleme verständlich und sinnvoll:

„Ich habe einen Joghurt und eine Wurst gekauft. Sie landete im Kühlschrank und er in meinem Magen.“

Das Russische hat ebenfalls drei Genera, und wie das Deutsche ein grammatisches Geschlecht. Und da stellt man dann fest, dass der Tisch im Russischen und im Deutschen männlich ist - im Russischen sind aber das Fahrrad männlich, das Auto weiblich, der Füller weiblich… wenigstens aber sieht man im Russischen dem Substantiv an der Endung an, was es ist.

Das Englische hat ein sogenanntes natürliches Geschlecht (wobei selbst die Bezeichnung nicht so ganz korrekt ist, wie wir gleich sehen werden). Nur Menschen können männlich oder weiblich sein, alles andere ist sächlich (dabei wird die Biologie des Tierreichs ignoriert).
Wenn man von einem Schiff als „she“ spricht, handelt es sich um ein Stilmittel - das Schiff wird als Person betrachtet. Und Tiere können auch manchmal mit „he“ oder „she“ bezeichnet werden - wenn man eine besondere Beziehung zu ihnen hat.
Der obige Satz wäre im Englischen ziemlich unverständlich, man müßte ihn anders konstruieren.

Ein paar wenige Regeln gibt es für das Deutsche, das wurde ja weiter unten schon gesagt, aber das bringt einen nicht sehr weit. Aber eine gewisse Erleichterung ist es trotzdem.
Also, viel Vergnügen beim Auswendiglernen!

Die Franzi

Hi!

Sicher gibt es davon irgendwo eine Auflistung in einem
Lehrbuch, ich wüsste jetzt grad keine, aber andere User
bestimmt.

Ja das wäre toll, hoffe das könnte hier jemand Posten. Weil dann könnte ich eventuell mal die Sachen lernen wofür es auch eine Regelung gibt.

Gruß

Hi!

da hilft nur eins: auswendig lernen. Gleich mit der Vokabel
den Artikel mitlernen

Ich glaube da komme ich dann nicht drumrum. Aber mal eine andere Frage. Leute die hier in Deutschland aufgewachsen sind lernen ja alles automatisch mit. Man hat es einfach so gut auswendig gelernt, dass man nie darüber nachdenkt. Das ist prima. Was ist jetzt aber, wenn ein Deutscher irgendwann mal in sein Leben ein Wort hört den er davor noch nie gehört hat bzw. was irgendwie keinem ähnlich ist. Woher weiß er was man dort für einen Artikel verwenden muss? Weiß er das nicht? Muss er raten? Fühlt er das? Ist für mich alles ein Geheimnis…

Danke und Gruß

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Hallo,

Was ist jetzt aber, wenn ein Deutscher irgendwann mal
in sein Leben ein Wort hört den er davor noch nie gehört hat
bzw. was irgendwie keinem ähnlich ist. Woher weiß er was man
dort für einen Artikel verwenden muss?

wenn es kein Indiz gibt, wie z.B. die bereits erwähnten Endungen (-[n]er, -heit etc.), bleibt ihm nichts anderes übrig, als in einem Wörterbuch nachzusehen - oder in einem Expertenforum zu fragen :wink:.

Gruß
Kreszenz

Ich glaube da komme ich dann nicht drumrum. Aber mal eine
andere Frage. Leute die hier in Deutschland aufgewachsen sind
lernen ja alles automatisch mit. Man hat es einfach so gut
auswendig gelernt, dass man nie darüber nachdenkt. Das ist
prima. Was ist jetzt aber, wenn ein Deutscher irgendwann mal
in sein Leben ein Wort hört den er davor noch nie gehört hat
bzw. was irgendwie keinem ähnlich ist. Woher weiß er was man
dort für einen Artikel verwenden muss? Weiß er das nicht? Muss
er raten? Fühlt er das? Ist für mich alles ein Geheimnis…

Bei seltenen Wörtern wird tatsächlich häufig der falsche Artikel verwendet. So dürfte die Mehrheit der Bevölkerung dem Irrglauben anhängen, dass Viadukt und Aquädukt im Deutschen sächlich sind. Sie sind aber männlich: Der Viadukt, der Aquädukt. Gleiches gilt für den Tunnel, aber das Tunell (zweiteres ist Dialekt) und sogar Alltagsgegenstände sind oft mit regional unterschiedlichem Genus ausgestattet: Der Butter, die Butter, der Joghurt, das Joghurt, der Bach, die Bach,…

Das ist natürlich auch alles Ausdruck des Umstands, dass die deutsche Hochsprache eine künstliche Konvention ist, um eine Verständigung über alle Stammesgrenzen hinweg zu ermöglichen, aber ohne eigentliche Basis an Sprechern. Und du kannst dich damit trösten, dass man dich mit einem falschen Artikel halt in Bayern für einen Niedersachsen hält, obwohl du einen „rheinländischen“ Artikel gebraucht hast, und in Niedersachsen für einen Baiern, obwohl du einen „schwäbischen“ Artikel gebraucht hast.

Gruß
smalbop

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Hallo,

Sicher gibt es davon irgendwo eine Auflistung in einem
Lehrbuch,

Ja das wäre toll, hoffe das könnte hier jemand Posten.

vielleicht können die Links weiterhelfen:

http://www.mein-deutschbuch.de/lernen.php?menu_id=52…

http://www.suite101.de/content/die-artikel-im-deutsc…

FAQ:188

Gruß
Kreszenz

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Hi,

zusätzlich zu dem bisher gesagten:

Wenn ein Wort neu in die Sprache aufgenommen wird, dann muss man tatsächlich nach Gefühl arbeiten, raten, Analogien bilden. Das ERgebnis kommt also tatsächlich durch basisdemokratische Entscheidungsprozesse zustande, also per Volksabstimmung.
„der Computer“ war da vermutlich ganz einfach: Substantive auf -er sind oft / meist männlich, und die deutsche Entsprechung für dieses Fremdwort ist männlich: „der Rechner“.
Wiederum hat Sat1 (oder Pro7?) vor wenigen Jahren mal versucht, ihren abendfüllenden Spielfilm „das Movie“ zu nennen. Sie sind damit gnadenlos baden gegangen. Was die sich dabei gedacht haben, das Wort sächlich zu machen, weiß ich nicht - es heißt ja „der Film“. Außerdem ist das deutsche Wort sehr etabliert, warum das englische „movie“ verwenden? Aber das ist eine andere Diskussion.

die Franzi

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Hallo,

Wiederum hat Sat1 (oder Pro7?) vor wenigen Jahren mal
versucht, ihren abendfüllenden Spielfilm „das Movie“ zu
nennen. Sie sind damit gnadenlos baden gegangen. Was die sich
dabei gedacht haben, das Wort sächlich zu machen, weiß ich
nicht - es heißt ja „der Film“. Außerdem ist das deutsche Wort
sehr etabliert, warum das englische „movie“ verwenden? Aber
das ist eine andere Diskussion.

die Verwendung von „das movie“ war so ein Werbepsychologiedingsbums. Es sollte derart eine Art der „Neukonnotierung“ erreicht werden, denn „der Film“ ist gemeinhin beispielswiese mit „der Heimatfilm“ usw. verknüpft. „Das movie“ unterscheidet sich davon und wirkt schon durch den neutralen Artikel distanziert-wissenschaftlich.
Und hierdurhch gewinnt dann in der Wahrnehmung noch der schrägste Action-Klopper eine gewisse „Bedeutung“.

MFG Cleaner

P.S.: Frag’ mich bitte nicht wo ich das gelesen habe, das liegt schon so weit zurück, dass es noch Keilschrift geschrieben war.

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Mach’s Dir doch einfach!
Gutes Tagchen,

benutze die Nomen einfach mit der Diminutiv-Endung -chen oder -lein, dann hast Du das Schwierigkeitlein nicht mehr.
Das Trittlein gegen das Türchen des üblichen Grammatikchens wird man Dir als Ausländerlein vielleicht nachsehen.

Allerdings musst Du dann lernen, dass fast alle Nomenchen ein Umläutlein bekommen, wenn man ein diminutivierendes Endungchen dranhängt.
Aber halt nur fast alle: Nömenchen und Endüngchen wären auf jedes Fällchen sprachliche Seltsämkeitlein.

Grüßlein
Pitchen

hallo Annie,

das Huhn, der Hahn, die Henne

Es ist noch komplizierter, als man denkt :smile:
lg,I.