hallo wie bringe ich einem kind bei, welche artikel zu welchem wort gehören? wenn ich sage „der garten“ und beifüge „der garten ist männlich“ gut dieser mich verstört an…
es gab da glaube ich noch etwas mit endungen der wörter…
aber diese stimmen auch nicht ganz überein.
weiso muss alles so schwer sein…
noch eine frage die ich immer wissen wollte, wieso wir im deutschen bei zahlen wie 321 dreihundertein und zwanzig erst die 3 stellige zahl dann die ein stellige und dann erst die zwei stellige zahl gesagt`?
ich doch total unvorteilhaft, so muss man immer von vorne dann von hinten schreiben… in amerika sagt man z.B. doch auch die zahlen so wie sie sind von 3 dann die 2 und dan die ein stellige zahl…
ot
Hi,
ich doch total unvorteilhaft, so muss man immer von vorne dann
von hinten schreiben… in amerika sagt man z.B. doch auch
die zahlen so wie sie sind von 3 dann die 2 und dan die ein
stellige zahl…
Na dann geh’ mal nach Frankreich und lerne vorher
1917 z.B. zu sagen…
Gruß,
Anja
hallo wie bringe ich einem kind bei, welche artikel zu welchem
wort gehören? wenn ich sage „der garten“ und beifüge „der
garten ist männlich“ gut dieser mich verstört an…
Das Kind wird den richtigen Umgang mit den Artikeln schon lernen
es gab da glaube ich noch etwas mit endungen der wörter…
aber diese stimmen auch nicht ganz überein.
weiso muss alles so schwer sein…
Ist nicht schwer. Wir deutschen sind halt genau.
Der Artikel DER wird vor maskuline Substantive gesetzt
Der Artikel DIE ‚‘ feminine ‚‘
‚‘ DAS ‚‘ neutrum ‚‘
Ist nicht schwer sondern einfach genauer.
noch eine frage die ich immer wissen wollte, wieso wir im
deutschen bei zahlen wie 321 dreihundertein und zwanzig erst
die 3 stellige zahl dann die ein stellige und dann erst die
zwei stellige zahl gesagt`?
Es ist einfach eine festgesetzte Konvention.
konsti
Hallo,
Artikel sind nun mal so, wie sie sind und mir ist keine grammatikalische Regel dafür bekannt.
Das geht nur mit Auswendiglernen.
Dreihunderteinundzwanzig für „321“ finde ich um einiges geschickter als Hundertmaldreipluszwanzigundeins.
Ansonsten auch mein Verweis auf das französische 20er-Zählsystem.
Achtundneunzig hört sich für 98 doch besser an als Vierzwanzigzehnacht.
Gruß
Lawrence
Moin,
es gab da glaube ich noch etwas mit endungen der wörter…
aber diese stimmen auch nicht ganz überein.
weiso muss alles so schwer sein…
das läßt sich exakt nur lexikalisch erlernen. Einige Regeln gibt es aber schon, guckt Du FAQ:188
Gandalf
Hallo,
wenn dich die Artikel so stören, dann warte einfach noch ein paar Jahrhunderte, dann sind die vielleicht verschwunden. (Ein Prozess den das Englische von vor 600-800 Jahren durchgemacht hat)
Ansonsten hilft da leider echt nur lernen… schadet aber nix, ist gut fürs Gehirn.
Naja, bei uns zählt man eben so, weil man das schon seit immer so macht und das auch die letzten paar hundert Jahre ganz gut geklappt hat. Wenn es einen Vorteil erbächte, statt „Einhundertdreiundzwanzig“ „Einhundertzwanzigunddrei“ zu sagen, dann hätte sich das vermutlich schon durchgesetzt.
1917 - Dixneufcentdixsept (ist das so richtig?) wäre dann Zehn-neun-hundert-zehn-sieben.
Ist immer ein Erlebnis wenn man in Frankreich an der Kasse steht und nur Bahnhof versteht. Wobei das Problem zu Franc-Zeiten schlimmer war. Da hat ein durchschnittlicher Einkauf auch schonmal zwei hundert vier mal zwanzig sieben francs
gruß
betasator
Moin,
Na dann geh’ mal nach Frankreich und lerne vorher
1917 z.B. zu sagen…
Gut gemeint, aber falsches Beispiel.
1917: mille neuf cent dix sept - wörtlich auf deutsch: tausend neunhundert zehn sieben.
Gruß
Kubi
Ist nicht schwer. Wir deutschen sind halt genau.
Der Artikel DER wird vor maskuline Substantive gesetzt
Der Artikel DIE ‚‘ feminine ‚‘
‚‘ DAS ‚‘ neutrum ‚‘
Ist nicht schwer sondern einfach genauer.
Na, das hilft ja unheimlich weiter. Wer nicht weiß, welche Artikel zu den Nomen gehören, weiß vermutlich auch nicht, welches grammatische Geschlecht sie haben.
Gruß
Kubi
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wenn ich sage „der garten“ und beifüge „der
garten ist männlich“ guckt dieser mich verstört an…
Genau vor solchen Bemerkungen sollten wir uns in Zukunft hüten.
Es stimmt zwar im grammatikalischen Sinne, aber diese Formulierungen führen gerade bei Kindern und damit für’s spätere Leben immer dazu, sämtlichen Begriffen eine weibliche/männlich/sächliche Rolle zuzuordnen. (Sexus)
Die Folgen kenne wir seit Jahrhunderten:
Ewige Diskussionen: warum ‚Huhn‘ sächlich sei, wo es doch ein Weibchen ist. Je nach Schubladendenken die Behauptung: ‚Die Sonne ist eigentlich männlich und der Mond weiblich.‘…
Die Blüten dieser Assoziationen, die so fest in den Köpfen verankert sind, erleben wir zur Zeit in dem verkrampften Versuch zu vielen Begriffen ein gegengeschlechtliches Pondon zu finden:
„BürgerInnenmeisterInnenkandidatIn“ oder: ‚der Personerich‘ zu ‚die Person‘? …
Am besten lernen wir die Artikel in der Jugend einfach mit. Eine völlig freie Bezeichnung wäre angezeigter.
Beispiel: der-Artiker, die-Artikel, das-Artikel oder eventuell im lateinischen Fachbegriff.
Also:
Warum ‚der‘ bei Garten?
Antwort:
Darum.
oder
Weil Garten ein der-Artikel hat.
oder zur Not
Garten hat ein maskulinen Artikel.
Das weckt in jungen Jahren keine Sexus-Assoziation, da man die lateinischen Fachbegriffe eh kaum versteht.
Man kann natürlich darauf hinweisen, daß es gewisse Regeln gibt.
So, daß weibliche Namen immer mit einem die-Artikel, männliche mit einem der-Artikel versehen sind.
Daß Wörter mit der Endung ‚heit‘, ‚ung‘ stets mit die-Artikel gebraucht werden. Wörter mit der Endung ‚chen‘ und ‚lein‘ wird ein das-Artikel vorangestellt.
…
Ist die Bezeichnung der Artikel in den Köpfen zukünftiger Genaerationen erst mal frei von jeglicher Sexus-Assoziation, erübrigen sich wohl mißverständliche Diskussionen und vielleicht ja auch das Gefühl einer Ungleichbehandlung der Geschlechter in der Sprache.
Besseres Beispiel:
Tausend Neunhundert Viermal-Zwanzig Zwölf (1992)
(Die Welsch-Schweizer waren schlau genug diesen Unsinn abzuschaffen. Man sagt dort „Siebzig“ statt „Zehnundsechzig“, „Achtzig“ statt „Viermal-Zwanzig“ und „Neunzig“ statt „Zehnundviermalzwanzig“. Sorry fürs Eindeutschen)
Michael
Besseres Beispiel:
Tausend Neunhundert Viermal-Zwanzig Zwölf (1992)
Hatte mich vertippt - sollte ne 8 sein - aber Dein Beispiel ist natürlich noch besser!
Gruß,
Anja
Zum Gruße,
Ist die Bezeichnung der Artikel in den Köpfen zukünftiger
Genaerationen erst mal frei von jeglicher Sexus-Assoziation,
Wäre hier statt „Sexus“ nicht eher „Gender“ angezeigt?
erübrigen sich wohl mißverständliche Diskussionen und
vielleicht ja auch das Gefühl einer Ungleichbehandlung der
Geschlechter in der Sprache.
Damit, wie auch mit deinem übrigen Text, kann ich nicht sehr viel anfangen, hoffe, aber, dass du mir das nicht verübelst.
Gruß TL
Schreibung von Zahlen
Hi,
wieso wir im deutschen bei zahlen wie 321 dreihundertein und zwanzig erst
die 3 stellige zahl dann die ein stellige und dann erst die
zwei stellige zahl gesagt`?
das weiß ich nicht, aber mit folgendem angeblichen Nachteil bin ich nicht einverstanden:
ich doch total unvorteilhaft, so muss man immer von vorne dann
von hinten schreiben…
Schreiben tue ich (und nicht nur ich) solche Zahlen wie 321 ganz normal von vorne nach hinten: Erst die 3, dann die 2, dann die 1. (Zugegeben, man muss irgendwann in der Grundschule mal gelernt haben, diesen „Zweiziffernblock“ zu hören und hinzuschreiben; aber das letzte Mal, dass ich jemanden gesehen habe, der nach der 3 eine Leerstelle lässt, dann die 1 schreibt, um danach eine 2 dazwischenzusetzen, war ebendort.)
Viele Grüße
Andreas
Servus,
hierzu:
ist doch total unvorteilhaft, so muss man immer von vorne dann
von hinten schreiben…
darf ich Andreas sekundieren: Man schreibt nicht Ziffer für Ziffer, genauso wenig wie man Buchstabe für Buchstabe schreibt. Das kannst Du daran erkennen, dass Du ja sonst bei jedem sch, tz, Dehnungs-h, mm, ck, ph innehalten und überlegen müsstest, welcher Buchstaben da welche Funktion oder Bedeutung hat.
Und wegen der Gewohnheit aus den üblichen Wortzusammenhängen lässt sich dann auch sowas wie schürtzihnplomm mühelos lesen, obwohl es zu einem Drittel aus Buchstaben besteht, die nur abstrakt und nicht von ihrem üblichen Lautwert her lesbar sind.
Schöne Grüsze
MM
Wäre hier statt „Sexus“ nicht eher „Gender“ angezeigt?
Nein - „Sexus“ ist tätsächlich die in der Germanistik übliche Bezeicnung für das natürliche Geschlecht, im Gegensatz zum grammatikalischen Geschlecht, dem „Genus“.
Gruß,
Max
Zum Gruße,
vielen Dank! Wieder was dazugelernt. Ich hatte das anders im Kopf, warum auch immer.
Gruß TL