Der einfache weg?

Hallo Eli,

Auch dieses hat wieder mehrere Gründe, wobei ich - vielleicht
mehr Fehler hier - die Auferstehung der Toten, nicht als
Konzept nach dem Tod ansehe.

aber dass die Auferstehung erst nach dem Tod stattfindet ist schon klar?

Also doch ein Ansatz, dass es nach dem Tod noch etwas gibt.
Und eine Auferstehung würde ich eindeutig als „Leben nach dem Tod“ definieren. :wink:

Auch hier ist nämich mehr als
unklar, wie dieses in Beziehung zu uns und unserem jetzigen
Leben genau steht.

schön, darüber kann man ja trefflich spekulieren.

Hierzu ein Beispiel, welches dieses
verdeutlich: In diesem Leben kann es - G’tt behüte -
passieren, dass meien Frau stirbt und ich wieder heirate. Bin
ich dann in der kommenden Welt mit beiden oder mit welche Frau
verheiratet? Bin ich dann überhaupt nocht verheiratet?

Interessant, genau dieses Beispiel hat man Jesus auch gebracht.
Seine Antwort:
in der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel G’ttes im Himmel.“ (Matth.22,30)

Kannst Du damit was anfangen?
Oder gibt es noch andere Erklärungen?

Gruss Harald

Moin Eli,

Es trennt sich die Seele vom Körper und der Körper zerfällt
dann. Mehr kann man eigentlich nicht als allgemein anerkannt
annehmen.

Für meine Begriffe beinhaltet das aber schon recht viel, z.B. dass es überhaupt etwas wie „Seele“ gibt, dass sich diese „Seele“ vom Körper trennen kann, dass sie sogar weiterbestehen kann, wenn der Körper zerfällt etc.

Auch dieses hat wieder mehrere Gründe, wobei ich - vielleicht
mehr Fehler hier - die Auferstehung der Toten, nicht als
Konzept nach dem Tod ansehe.

Also ich finde allein den Gedanken einer Auferstehung der Toten schon exorbitant.

Nur weil es keine Kontinuität gibt, bedeutet dieses ja
wiederum nicht, dass es keine Wirkung hat. So ist die Idee
etwas nicht zu tun, weil man dafür bestraft wird, dem Judentum
eigentlich auch wieder fremd. Von der Idee tut man etwas
nicht, weil G’tt das so will. Wer sich hier G’tt nicht
unterordnet, den wird auch eine Strafe nicht davon abhalten.
Wie auch, wenn er nicht daran glaubt?

o.k.

Hast du da eine Textquelle für mich oder weißt du, wie alt
diese Vorstellungen sind und woher sie stammen ?

Die Vorstellung von der Wiedergeburt findet sich schon im
Tanach und im Talmud. Somit ist es unklar, wie alt diese
Vorstellung ist. Und von mir erhälst du hier halt nur die
Antwort, dass die Idee seit Anbeginn bestand :wink:

Schade, ich hätte gerne etwas mehr darüber erfahren. Aber das Thema hatte wir ja schon mal :smile: Könnte ich diese Vorstellung im Tanach und Talmud irgendwo nachlesen ? *dummfrag*

Gruß
Marion

Kol tuw,
Eli