Hi,
kürzlich sprachen wir hier über typische trends in serien. Z.B. die tausend-protagonisten-vorstellen-variante oder die handycam-authentizitäts-seefahrt.
Ein anderes phänomen, was mir auffällt (und zwar besonders, wenn ich vor ER ins ende von Cold Case einschalte), ist dieser ständige abschluss-schmuh. Ihr wisst schon, was ich meine. Es geht um die letzte szene einer jeden folge, in der mit möglichst tragender musikuntermalung irgendein protagonist oder auch mehrere nochmal gezeigt werden.
Prinzipiell hab ich da auch nix gegen. Die musik ist meist recht gut und das ganze wirkt auch immer schön emotional. Abei, in JEDER folge???
Nun frag ich mich. Bin ich der einzige dem das auffällt und wo war der ursprung. Ich glaube die bei SCRUBS haben damit mal angefangen, aber nicht soo extrem.
Klar; die #1 ist Cold Case
Lost ist da auch nicht grad bescheiden
Las Vegas kommt neu dazu
Bei ER und CSI kommt ganz stimmig, passend und nicht zu schwülstig daher…
Was denkt ihr???
LG Alex:smile:
modernes Storytelling
Ein anderes phänomen, was mir auffällt (und zwar besonders,
wenn ich vor ER ins ende von Cold Case einschalte), ist dieser
ständige abschluss-schmuh. Ihr wisst schon, was ich meine. Es
geht um die letzte szene einer jeden folge, in der mit
möglichst tragender musikuntermalung irgendein protagonist
oder auch mehrere nochmal gezeigt werden.
Nun frag ich mich. Bin ich der einzige dem das auffällt und wo
war der ursprung.
Die Dramaturgie bei Ensemble-Serien ist fast schon zwangsläufig so. Da man nicht nur eine Hauptfigur erzählt, sondern pro Folge mehrere Geschichten verfolgt, muss man innerhalb der ersten Szenen alle diese Plots einführen und klassischer Weise spitzen sich die Konflikte zu, bevor sie am Ende aufgelöst werden. Da man nicht alle Geschichten in einer Szene auflösen kann, hat man einfach einen Hauptprotagonisten (wie z.B. Meredith Grey in „Grey’s Anatomy“), die zur Abrundung der Folge das Thema im Voice Over noch einmal zusammen fast und dazu ihr Resümee zieht (quasi „die Moral von der Geschicht’“).
Ich glaube diese emotionalen Schlussszenen mit entsprechender Musik und den Abschlussbildern der einzelnen Geschichten sind einfach die beste Möglichkeit das komplexe Storytelling heutiger US-Serien abzuschließen und um dem Zuschauer das Gefühl zu geben, dass alles gut ausgegangen ist.
…und die Moral von der Geschicht’…
Hai, Alex,
wie der Titel andeutet, kenne ich das schon aus den Märchen, die ich als Kind gelesen habe. Da aber in nur wenigen Serien off-Erzähler eingesetzt werden, hat man sich eine andere Methode ausgedacht.
Nun frag ich mich. Bin ich der einzige dem das auffällt und wo
war der ursprung. Ich glaube die bei SCRUBS haben damit mal
angefangen, aber nicht soo extrem.
Aufgefallen ist mir das zum ersten Mal bei Enterprise - bei der alten, echten, einzig orginalen - bei der deutschen Erstausstrahlung… *gg*
Gruß
Sibylle
Hi,
Klar; die #1 ist Cold Case
Lost ist da auch nicht grad bescheiden
Las Vegas kommt neu dazu
Mir schmeckt die Abschluss-Suelze sehr gut. Ich wiederhole, mir
schmeckt die Abschluss-Suelze sehr gut. (kann da allerdings nur
fuer Lost und Scrubs sprechen, da ich den Rest nicht kenne)
Und jetzt? Ich haette da noch eine Tuete Kieselsteine, falls
jemand moechte…
Gruss
Patrick