Der Esel lahmt

Hallo,

kennt sich hier wer mit emule aus? Ich finde, das läuft bei mir (0.44b, unter XP Pro)ziemlich lahm. Die meisten Downloads verbringen den größten Teil der Zeit mit warten. Die entsprechenden Ports des Routers sind offen, der Verbindungstest ist auch erfolgreich, sowohl tcp als auch udp. Was kann ich tun?

MfG…BT

Angebot und Nachfrage
Hi,

die Geschwindigkeit eines Downloads hängt (ich gehe mal davon aus, dass Dein Programm korrekt konfiguriert ist) nicht unwesentlich von der Menge der verfügbaren Quellen und der Nachfrage auf diese Quellen ab.

Hast Du eine Datei die erst seit kurzem getauscht wird, also über wenige vollständige Quellen verfügt und dazu noch von vielen Usern nachgefragt wird, so dauert es entsprechend bis Du zum Download kommst.

Hast Du hingegen eine Datei, die sehr viele User vollständig anbieten und die dazu noch von wenigen anderen Usern nachgefragt wird, geht Dein Download entsprechend schneller.

Müsste eigentlich logisch sein.
Alles andere hängt mit einer Fehlkonfiguration zusammen.

Gruß
Achim

Alles andere hängt mit einer Fehlkonfiguration zusammen.

falsch.
Manche Provider (dazu gehört seit neuestem auch T-Online) drosseln die maximale Übertragungsrate auf den bekannten Filesharing-Ports.
So soll das Filesharing uninteressanter gemacht werden.

Hallo,

werden in einem Filesharingprogramm Ports genutzt, die nicht der Bandbreite des beauftragten Anschlusses äquivalent sind, gehört das bei mir zu einer Fehlkonfiguration.

Gruß
Achim

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Hallo,

Hi,

Alles andere hängt mit einer Fehlkonfiguration zusammen.

Manche Provider (dazu gehört seit neuestem auch T-Online)
drosseln die maximale Übertragungsrate auf den bekannten
Filesharing-Ports.

werden in einem Filesharingprogramm Ports genutzt, die nicht
der Bandbreite des beauftragten Anschlusses äquivalent sind,
gehört das bei mir zu einer Fehlkonfiguration.

Ja, aber nicht beim client, sondern beim provider. Er soll Internet (umgangssprachlich fuer IP) anbieten. Das was er da anbietet ist kein Internet mehr.

YMMV,
Gruss vom Frank.

hi,

Ja, aber nicht beim client, sondern beim provider. Er soll
Internet (umgangssprachlich fuer IP) anbieten. Das was er da
anbietet ist kein Internet mehr.

Der isp versucht ja nur die datenmengen reduzieren, weshalb sowas unter absicht fällt und nicht unter fehlconfig.

Wenn der user dumm genug ist das nicht zu wissen ist er selbst schuld. Die meissten progis unterstützen eine portwahl.

lg,
fred

hi,

beim esel ist das doch auch vom upload abhängig soweit ich weiss (ausser man hat einen uploadcrack).

Dann ist es sehr wichtig den richtigen server zu finden.

Ev. ist es bei deinem isp notwendig, dass du den download über andere ports laufen lässt, als standardmässig eingestellt sind.

lg,
fred

Ja, aber nicht beim client, sondern beim provider. Er soll
Internet (umgangssprachlich fuer IP) anbieten. Das was er da
anbietet ist kein Internet mehr.

Der isp versucht ja nur die datenmengen reduzieren, weshalb
sowas unter absicht fällt und nicht unter fehlconfig.

Stimmt: es faellt unter Fehlkalkulation. Falls $ISP nicht in der Lage ist, den traffic meiner naechtlichen backups des /dev/urandom meines webservers in meine lokales Archiv /dev/null zu tragen hat er ein Problem. Dann kann er entweder vertraglich eine Volumenobergrenze festlegen oder sich anderweitig eine Platte machen. Ganz gezielt einfach das Produkt zu mindern sehe ich als Verletzung des Vertrages an. Und hier ziehen auch keine Klauseln ‚Die verfuegbare Bandbreite kann gelegentlich unter der garantierten und haengt sowieso vom Gegenueber ab, die ja alle poplig 9.6kBaud und kein fett krass T-DSL haben.‘

Bei meinem provider steht in den AGBs, dass die exzessive Nutzung nicht geduldet wird. Was ‚exzessive Nutzung‘ ist, wird mit einer konkreten Zahl definiert. Ist woanders so eine Grenze nicht festgelegt hat $Kunde theoretisch unendlich traffic eingekauft (natuerlich begrenzt durch Bandbreite).

Wenn der user dumm genug ist das nicht zu wissen ist er selbst
schuld. Die meissten progis unterstützen eine portwahl.

Ich will IP von dem ISP. IP kennt keine Ports. Sowas zu machen ist einfach nur daemlich (vom ISP). Das ist das typische ‚Technische Massnahme soll soziales Problem loesen‘. Typisch deshalb, weil es, wie Du selbst sagst, leicht umgangen werden kann.

Gruss vom Frank.

Ah ja, hab´da mal irgendwo irgendwas gelesen, daß bestimmte isp den traffic für die typischen filesharing - ports reduzieren. Ich fürchte, meiner (Tiscali), wurde da auch erwähnt.
Also kann ich beim Esel beliebige Ports eingeben (irgendeine vierstellige Zahl?), diese im Router freischalten und fertig?

MfG…BT

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hi

Ah ja, hab´da mal irgendwo irgendwas gelesen, daß bestimmte
isp den traffic für die typischen filesharing - ports
reduzieren. Ich fürchte, meiner (Tiscali), wurde da auch
erwähnt.

Jaja die isp´s :smile:

Also kann ich beim Esel beliebige Ports eingeben (irgendeine
vierstellige Zahl?), diese im Router freischalten und fertig?

Bei mir (nix esel) kann ich die ports von/bis festlegen, die das progi benutzen soll. Die ports kann man, wenn ich mich richtig erinnere bis 5-stellig einstellen (zumindest bei mir), da ich jetzt nicht zaus bin kann nich nicht nachsehn also nagle mich nicht fest :smile:

Schau halt dass im von/bis die filesharing-ports nicht enthalten sind.

lg,
fred

hi nochmal,

hab nachgesehen die ports 1025 bis 65536 können bverwendet werden (bei meinem tool).

Wobei der 6885 gerne ein gesperrter port ist, weil der oft begrenzt wird. Zumindest schrieb er öfter mal „connection rejected, port 6885 is blacklisted“.

lg,
fred

Hallo,

hab deine Anfrage hier mal beobachtet. Ich hab das gleiche Problem wie du… Nur wo haste beim Eselprogramm das ganze eingestellt?
Bin nämlich nur eher Leihe auf dem Gebiet…

Grüsse,

Mike

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hi Mike,

ich benutz keine progis wie emule, kazaa, etc. Sind mir zu langsam.

Deshalb weiss ich nicht, wo man das bei denen einstellt. Wenn man z.b. eine firewall am laufen hat (aufschrei der anti firewall community :smile:, dann kann man diese so konfigurieren, dass der esel die beschränkten ports gleich garnicht benutzt.

lg,
fred