Mein Deutschlehrer kommt regelmäßig min. 10 Min. zu spät zum Unterricht, hat dann (wirklich immer) eine Tasse Kaffee in der Hand, guckt verschlafen umher und erzählt erst einmal weitere 10 Minuten, was er sich denn beim Fliesenlegen in seinem Keller gestern alles verstaucht hat.
Dann geht er an die Tafel, schreibt 15 Min. alles voll, was mit Fremdwörtern nur so gespickt ist, und versucht anschließend noch 10 Min., etwas zu sagen. Da gehen aber schon die meisten aus dem Unterricht, weil er in dieser Zeit nur etwa 2 Sätze schafft.
Hab schon alles probiert, um in einen anderen Deutschkurs rein zu kommen, aber nichts hat funktioniert. Der Mann interpretiert in Klausuren alles anders als ich und als ich es in etlichen Online-Interpretationen vorfinde. Und obwohl er so einen monotonen Anschreib-Unterricht macht, behauptet er doch glatt, ich könne keine Einleitung, wie man sie in der 13 doch können müsse. Daraufhin hab ich ihm heute gesagt, ob er nicht seine ellenlange Texte, die er ja vorher schon im Kopf hat, nicht schon im Voraus schnell abtippen und kopieren könne, damit wir im Unterricht wenigstens aufs Interpretieren eingehen können.
Dann sagte er nur noch, ich hätte scheinbar eine Abneigung gegen ihn, und könne nicht objektiv reden.
So ein Trottel!
Was kann ich dagegen tun? Ich will nicht, dass er mir mein Abi versaut!
Widerspruch gegen eine Endnote (Zeugnisnote) beim
Schulleiter, falls erfolglos beim Verwaltungsgericht.
… ist fast ausschliesslich dann erfolgreich, wenn
ein Formfehler (Note falsch gerundet, Verhaeltnis
schriftlich / muendlich nicht vorher angekuendigt,
Zahl der Klassenarbeiten nicht angekuendigt, Verstoss
gegen die Gleichberechtigung (Gleiches beim einen Schueler
falsch, bein anderen richtig). Leih dir Sekretariat
das Schulgesetz aus, sieh in der Notengebungsverordnung
nach.
ich war auch Schülerin und auch ab und zu mal mit einigen meiner Lehrer unzufrieden.
Nun bin ich Lehrerin und unzufrieden mit manchen meiner Schüler
Jetzt im Ernst: ich finde die Ratschläge meines Vorschreibers übertrieben und auch kontraproduktiv.
Wie wäre es, wenn Euer Klassensprecher einfach mit dem Lehrer reden würde? Das ist der leichteste, direkteste und gleichzeitig humanste Weg, die Situation zu lösen. Man muss nicht gleich zum Direktor laufen oder, noch schlimmer, zum Gericht, wenn irgendwas an einem Lehrer nicht passt…
ich hatte ein ähnliches Problem: Ich hatte einen Deutsch-LK gewählt, als der dann mit 7 Leuten zustande kam, war ich total happy. Ich kam nur leider absolut nicht mit der Lehrerin zurecht, Noten sacken dann locker mal von „gut“ auf „mangelhaft“. Nach einem halben Jahr brutal schlechter Noten habe ich dann das Handtuch geschmissen und wollte den LK wechseln, was leider erst klappte, als ich meinem Rektor androhte, die Schule zu wechseln und ein Jahr zu wiederholen. Seitdem hatte ich einen Spanisch-LK anstelle des Deutsch-LKs und einen Deutsch-GK.
Die Deutsch-LK-Lehrerin verabschiedete mich mit den Worten, das sei eine gute Wahl und ich habe nun mal keinen - Zitat- „interpretatorischen Grundschlüssel“.
Meine erste Arbeit im Deutsch GK war ein sattes „sehr gut“.
Also: Gerade in Deutsch kann man ganz schön vom Lehrer abhängig sein. In meinem Fall konnte ich glücklicherweise noch wechseln, da ich zu der Zeit erst in die 12 kam. In Deinem Fall ist das sicherlich problematischer.
Ich würde auf jeden Fall versuchen, die Arbeit einem weiteren Deutschlehrer vorzulegen und ihn die Sache kommentieren zu lassen. Es wird sich zwar sicher niemand deftig Dir gegenüber äußern, aber vielleicht wird Dein Deutschlehrer ja mal von den Kollegen angesprochen…
Jetzt im Ernst: ich finde die Ratschläge meines Vorschreibers
übertrieben und auch kontraproduktiv.
Wie wäre es, wenn Euer Klassensprecher einfach mit dem Lehrer
reden würde? Das ist der leichteste, direkteste und
gleichzeitig humanste Weg, die Situation zu lösen. Man muss
nicht gleich zum Direktor laufen oder, noch schlimmer, zum
Gericht, wenn irgendwas an einem Lehrer nicht passt…
Offensichtlich hat der Vorschreiber etwas anderes
aus dem Text interpretiert, als Du. Wenn der
Schueler schon *alles* probiert hat, und der
Lehrer offensichtlich geantwortet hat, hat der
Vorschreiber angenommen, dass der Schueler nicht
nur ueber den Klassensprecher, sondern sogar
schon direkt mit dem Lehrer geredet hat.
Aber das sind die ueblichen Vorschlaege: reden, reden, reden,…
und irgendwann feststellen dass man vorgeschriebene
Fristen verpasst hat. ( " … ja, da haetten Sie
frueher dran denken sollen, aber es ist sowieso besser
fuer Sie, wenn sie einen Beruf, der eher Ihrer Begabung
entspricht…")
Reden hilft nur dem, der Zeit hat.
Die Abipruefung wartet nicht!
Schreibe ab sofort Stundenprotokolle des Deutsch-Unterrichts als Beleg.
Das wichtigste aber ist:
Tu selber etwas! Schnapp dir dein Deutsch-Buch und arbeite ein wenig damit - bereite dich vor allem gut vor. Leihe dir Klausuren von bei diesem Lehrer guten Mitschülern aus und versuche daraus zu lernen.
Stundenprotokolle als Beleg???
Stundenprotokolle als Beleg - wird bei uns als unrechtmäßig abgetan, was im Unterricht passiert geht niemanden etwas an, unterliegt sowieso dem Urheberrechtsschutz - geistiges Eigentum des Lehrers…
Darf man denn Mitschriften für den Eigenbedarf anfertigen? Bezieht sich das eigentlich nur auf spezielle Formen von Protokollen (Ergebnisprotokoll vs. komplette Mitschrift vs. Verlaufsprotokoll)?
Auf jeden Fall sollte es doch erlaubt sein, mitzuschreiben, wann der Lehrer wie oft zu spät kommt oder zu früh geht.
Darf man auf schreiben, wieviel Zeit der Lehrer mit was für Tätigkeiten verbringt?
z.B.
08.15 Beginn der Unterrichtsstunde
08.25 Der Lehrer betritt die Klasse
-08.30 Begrüßung, Einträge ins Klassenbuch
-08.45 Überprüfung der Hausaufgaben
-08.50 Anschreiben eines Gedichtes an die Tafeln
-08.55 Stellen einer Hausaufgabe zum Gedicht
08.55 Verabschiedung, Lehrer verläßt die Klasse