Der Ghostwriter: Intention der Hauptrolle

Moin,
gestern sah ich „Der Ghostwriter“, ein insgesamt recht packender Film dessen Auflösung ich zugegebenermaßen nicht voraus sah :wink:

Was ich aber wenig glaubwürdig fand war die Motivation des „Ghostwriters“ derart tiefgehende und riskante Nachforschungen anzustellen. Genau genommen konnte ich gar keinen Grund erkennen: ihn trieb doch weder ein „Gerechtigkeitsempfinden“, noch persönliche Bereicherung, noch …

Wie denkt ihr darüber?

VG
J~

Moin zurück!:smile:

Also ich hatte das Gefühl, dass ihn einfach dieses Mysterium reizte, dieses große Aufhebens, das um dieses Buch gemacht wurde, der merkwürdige Tod seines Vorgängers usw. und dass sich das dann irgendwie verselbstständigt hat.

Liebe Grüße!=)

Der Ghostwriter: dit un dat
Moin,

Also ich hatte das Gefühl, dass ihn einfach dieses Mysterium
reizte, dieses große Aufhebens, das um dieses Buch gemacht
wurde, der merkwürdige Tod seines Vorgängers usw. und dass
sich das dann irgendwie verselbstständigt hat.

hmm, OK. Das habe ich nicht so empfunden :smiley:
Z.B. die beiläufige Idee dem Navi zu folgen hätte für einen kurzen Exkurs von ein paar Minuten gelangt, aber doch nicht für so eine „Tagesreise“. Das er sich nicht zwischendrin mal das Ziel anzeigen lässt finde ich gar nicht nachvollziehbar. Auch, dass er sich beim „Emmett“ total sorglos ausplaudert lässt die Figur leicht dämlich erscheinen.

Davon abgesehen finde ich solche Product-Placements wie mit diesem Auto in solcher Art Filme ganz besonders unpassend. Nunja…

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich die Bilder deutlich besser fand als die Story. Das der Film auf Sylt und Usedom gedreht wurde wusste ich gar nicht, macht den Film aber besser :wink:

Und war Tony Blair tatsächlich einzig und allein ein USA-Marionette? Kann mich nicht erinneren das vor diesem Film schon mal so deutlich gehört zu haben.

VG
J~