Moin auch,
was ist denn in Herrn Rüttgers gefahren? Erst behauptet er, seine CDU hätte die NRW-Wahl gewonnen und dann beschwert er sich, dass Hannelore keine Koalitionsgespräche mit ihm führen will. Wenn er die Wahl gewonnen hat, müsste die Initiative doch von ihm ausgehen, oder?
Ralph
Hallo
Wenn er die Wahl gewonnen hat, müsste die Initiative doch von ihm ausgehen, oder?
Ist sie doch, jedenfalls für den zweiten Versuch. H. Kraft hat es abgelehnt.
Viele Grüße
Moin auch,
das habe ich aber anders verstanden. Ein direktes Gesprächsangebot von Rüttgers an Kraft gab es nie. Das Angebot ging nur über die Bildzeitung (s. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,700…). Das würde ich auch nicht ernst nehmen.
Ralph
Hi
Das Angebot ging nur über die Bildzeitung
Ach so.
Dann entschuldigung für meine unqualifizierte Antwort.
Ich dachte, er hätte es ihr auch gesagt.
Viele Grüße
Wenn die Minderheitsregierung wahr wird, dann werden das wahrscheinlich vier dunkle Jahre in NRW. Schon deshalb sollten die Beteiligten sich irgendwie einigen, wer auch immer mit wem.
Gruß
Hermann
Hossa 
Die CDU hat in NRW ein paar tausend Stimmen mehr bekommen als die SPD (ich glaube so etwa 6000). Daher hat die CDU die Wahl tatsächlich gewonnen.
Das Problem ist auch nicht, wer nun wen zum Gespräch einladen sollte oder nicht. Es haben ja Gespräche stattgefunden, aber keine Konstellation konnte sich enigen.
Wenn so etwas in einem Unternehmen passieren würde, gäbe es einen großen Chef, der da für Ordnung sorgen würde. Und wenn das nicht passiert, würden die Kunden dem Unternehmen recht schnell den Rücken kehren, so dass es pleite gehen würde. Die Politiker hingegen können sich anscheinend alles erlauben. Für mich ist das, was in NRW passiert Arbeitsverweigerung und mindestens eine Abmahnung wert. Wird Zeit, dass die Politiker mal wieder im richtigen Leben ankommen!
Viele Grüße
Hasenfuß
Die CDU hat in NRW ein paar tausend Stimmen mehr bekommen als
die SPD (ich glaube so etwa 6000). Daher hat die CDU die Wahl
tatsächlich gewonnen.
Die meisten Stimmen (40,7%) haben die Nichtwähler. Die restlichen 59,3% verteilen sich auf die gewählten Parteien. Wenn die CDU also 34,6% aller gültigen Stimmen erhalten hat und die SPD 34,5%, dann haben sie demnach beide je etwa 20,5% aller verfügbaren Stimmen erhalten.
Wenn ich mir dies vor Augen halte, hat der Wähler in NRW nun genau das bekommen, was er mehrheitlich haben wollte, nämlich keine Regierung.
Ich bin mal gespannt, wer daraus welche Lehren zieht.
Gruß
Hermann
Hossa Hermann 
Stimmt. Vergiss aber bitte nicht, dass unter den Nichtwählern laut Wahlforschern sehr viele Konservative sind, die sich durch keine einzige Partei mehr vertreten fühlen. Die CDU dachte, dass sie sich um die Konservativen nicht zu kümmern braucht, weil die eh keine Alternative zur CDU haben. Und siehe da, sie haben doch eine, nämlich gar nicht zur Wahl zu gehen.
Viele Grüße
Hasenfuß