Weiterer sensationeller Durchbruch der Rechten.
Heute in Köln: Bei der OB-Wahl gelang dem Kandidaten von „pro Köln“, Stephan Flug, dem selbsternannten „kölschen Haider“, mit 0,3% ein sensationeller Durchbruch für die „rechte“ Sache!
Jetzt müssen nur noch die restlichen 99,7% überzeugt werden und dem nationalen Erwachen der Stadt Köln steht nichts mehr im Wege!
Näheres unter http://stadt-koeln.de
frank (Köln)
Sodom und Gomorrha
Hi Frank 
Vielleicht standen ja seine ganzen potentiellen Wähler im Kölner Umland herum, zu Salzsäulen erstarrt, und konnten deswegen nicht zur Wahl gehen. Die Wahlbeteiligung soll ja nicht besonders hoch gewesen sein 
*g*
Marion
Das schöne Köln am schönen Rhein…
Komisch, irgendwie kann ich mir ja ein Grinsen nicht verkneifen *fg*… SalamanderLurchi, wir alle warten sehnsüchtig auf deinen Kommentar der Wahl.
Ach, ich weiss eh schon, was die Ausrede sein wird - diese böse böse Hetzjagd der Linken… die alle auf die Guten Rechten verbal und physisch eingeprügelt haben. Vereint mit der linken Hetzpresse…
Ach, Köln, du bist doch immer wieder eine Reise wert…
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Pöbeleien gegen rechts
Komisch, irgendwie kann ich mir ja ein Grinsen nicht
verkneifen *fg*… SalamanderLurchi, wir alle warten
sehnsüchtig auf deinen Kommentar der Wahl.
Handgreiflichkeiten gestern Abend im Kölner Rathaus im Anschluß an die Oberbürgermeister-Wahl: Direkt nach Bekanntgabe des vorläufigen amtlichen Endergebnisses entstand ein Gemenge, es wurde laut - erst unter den Kandidaten, dann auch im Publikum.
Wie zunächst bekannt wurde, rempelte der parteilose Kandidat aus der Punker-Szene, Ansgar Imhäuser, im Foyer des Spanischen Baus seinen Mitbewerber, den Ratsherrn der Republikaner, Jürgen Heydrich, an. Der wurde durch den Stoß offenbar über zwei Tische geschleudert.
Im Anschluß daran skandierten Sympathisanten Imhäusers aus der linken Szene minutenlang „Nazis raus“, übertönten sogar die Fernsehberichterstattung. Aus dem Publikum wurden daraufhin vereinzelt Stimmen laut, die den Kandidaten der Republikaner unterstützten. Nur mit Mühe konnten Mitarbeiter des städischen Presseamtes weitere Handgreiflichkeiten verhindern.
Hi Frank,
bei 700000 Wahlberechtigten und einer Wahlbeteiligung von 40,9%
hat der „kölsche Haider“ insgesamt 859 Stimmen auf sich vereinigt.
Damit kann er nicht Oberbürgermeister von Köln werden. Aber wenn ich mir all diese Sympathisanten auf einen Haufen vorstelle, dann wird mir mulmig.
Ein weiterer Gedanke ist, dass diese Mitbürger ihre rechtsextreme Politik intensiver ausleben als der Familienvater, der zur Wahl geht, weil „man das halt macht“.
Damit entsteht in dieser Gruppierung ein agressiveres soziale und politische Potential als in den kleineren Parteien wie FDP und GRÜNE, obwohl diese von mehr Bürgern gewählt worden sind.
Gruß,
Francesco
Hallo Francesco!
Wir wollen doch mal nicht übertreiben! Schön, oder: schlecht, es habenn 981 Leute von ca. 715.000 den „kölschen Haider“ gewählt.
Das sind einerseits 981 zuviel, andererseits aber real betrachtet ist das NICHTS! Ich meine, wie schlecht sollen die Rechten denn noch abschneiden, damit das Gerede von der „brauen Gefahr“ für den Staat aufhört! [Was ganz anderes ist die Gefahr durch kriminelle Aktionen für einzelne !!!] Bei 0,3% sind die Typen doch schon hart an der Wahrnehmungsgrenze.
Im übrigen: Der „kölsche Haider“ hat gezielt alte Leute angeschrieben mit einem Flugblatt, dass voll auf das Thema Kriminalität (insbes. Kindermörder) abgestellt hat. Vom „Führer“ war da nichts zu lesen. Außerdem wurde noch am Christopher Street Day in Köln rumgemäkelt (in Köln ist das eine Variante des Straßenkarnevals, wo dann nackte Schwule rumspringen, sich als Frau verkleiden oder sowas - gilt aber trotzdem als politische Demo, naja). Wer weiss wie viele der „pro Köln“-Wähler die aus Protest gewählt haben??? Ich denke nicht, dass jeder Wähler zugleich ein Skinhead-Aktivist ist. Das sieht übrigens der Verfassungsschutz für die „Reps“ genau so!
Außerdem: Bei der Demo in Siegburg waren 17 (siebzehn) NeoNazis, um gegen die Ungertechtigkeit der Welt gegen sie zu demonstrieren. Das sieht mir nicht gerade nach einem Marsch auf Berlin nach Mussolini’s Vorbild aus!
Tatsache ist doch, dass es genau wie es früher einen äußerst mobilen „autonomen Block“ gab, der von Demo zu Demo reiste, es heute eine ganze Reihe von herumreisenden NeoNazis gibt, die praktisch ständig irgendwo rumdemonstrieren und Krawall machen, wobei der Eindruck entsteht, das wären ganz viele, während es in Wahrheit nur immer derselbe Trupp ist.
mfg frank
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Hi Frank,
ich hoffe, Du hast Recht!
Gruß,
Francesco
Programm von ProKoeln
es habenn 981 Leute von ca. 715.000 den „kölschen Haider“ gewählt.
Das sind einerseits 981 zuviel, andererseits aber real betrachtet ist das NICHTS! Ich meine, wie schlecht sollen die Rechten denn noch abschneiden, damit das Gerede von der „brauen Gefahr“ für den Staat aufhört! [Was ganz anderes ist die Gefahr durch kriminelle Aktionen für einzelne !!!] Bei 0,3% sind die Typen doch schon hart an der Wahrnehmungsgrenze.
Im übrigen: Der „kölsche Haider“ hat gezielt alte Leute angeschrieben mit einem Flugblatt, dass voll auf das Thema Kriminalität (insbes. Kindermörder) abgestellt hat. Vom „Führer“ war da nichts zu lesen. Außerdem wurde noch am Christopher Street Day in Köln rumgemäkelt (in Köln ist das eine Variante des Straßenkarnevals, wo dann nackte Schwule rumspringen, sich als Frau verkleiden oder sowas - gilt aber trotzdem als politische Demo, naja). Wer weiss wie viele der „pro Köln“-Wähler die aus Protest gewählt haben??? Ich denke nicht, dass jeder Wähler zugleich ein Skinhead-Aktivist ist. Das sieht übrigens der Verfassungsschutz für die „Reps“ genau so!
Das Programm von der Bürgerbewegung ProKöln e.V. (dem „Kölschen Haider“) steht immer noch im Netz, damit nicht lang herumgerätselt werden muß, hier ist es:
http://www.pro-koeln-online.de
Sehr viel anderes stand in dem Faltblatt auch nicht drin.