Die Sexualität hört in vernünftigster Weise bei ihrer Mutterschaft (auch wenn sie des öfteren nicht so recht gelingende Versuche unternimmt jemanden das Gegenteil zu beweisen) auf, und genau ab dann nimmt sie (die sexuelle Neugierentwicklung) für ihr Kind den ganz normalen Lauf, denn wenn Mutter als dreh und Angelpunkt der Familie interessante Geheimnisse hat, dann gibt auch keiner die Geheimhaltung auf, und alle Kinder sagen sich: „Wir müssen es eben probieren, vielleicht kommen wir ja selbst drauf (auf das was uns so sehr Reizt, weil Mutter dem so sehr reserviert und abstandhaltend gegenüber steht).“
Und trotzdem, Mutter als dreh und Angelpunkt (in ihrer perfekt nichtssagenden aber ausdrucksvollen Muttersprache) ist den Kindern heilig, doch wegen der unklaren und undefinierbaren Einwürfe bezüglich ihrer Kinder und deren sexuelle Selbsterfahrung (die sie vermutet), ganz schön langweilig, deswegen suchen die (unter dem Motto: „nicht schon wieder“) immer schnell das Weite und haben es dabei sogar sehr eilig, jedoch ständig den Gedanken im Nacken: „Hoffentlich schiebe ich nicht auch mal eine falsche Nummer, dann werde ich nachher auch wie meine Mutter, nämlich nummernlos und langweilig, denn die macht sich ja gleich um jede Nummer viel zu großen Kummer. Ist sie denn überhaupt nicht mehr empfänglich für den Kitzel der da ist (für uns heranwachsenden Kinder) in seinem Rausch das Leben, wobei man es (das Leben) dem einen nimmt um es dem andern zu geben?“
Der Sex nach ihrer Mutterwerdung?
Sie kann es ihm einfach nicht mehr vorbehaltlos vor Augen führen (aus ihrer plötzlichen Mutter- Kinderfahrung heraus), dass er ja an ihr im Prinzip wie ein Säugling am Mutterkörper hängt, (und immer wenn sie ihn dabei fragt was er gerade überlegt, dann offenbart er ihr noch dazu, dass er nichts denkt).
Vor der Entbindung da gehörte er für sie noch zu den unersetzlich Süßen, und deswegen tat sie alle Intimitäten mit ihm gedankenleer und vorbehaltlos begrüßen, doch plötzlich verlangt sie von ihm, er solle endlich mal väterlich denkende Verantwortung übernehmen für den kleinen Süßen, sonst lässt sie ihn nämlich für seine Unfähigkeit büßen.