Das sind Wölfe…
…die die Freiheit lieben.
Wir hatten bis 1997 einen Alaskan Malamute. Der „Lkw“ unter den Schlittenhunden, weil kleiner und Bulliger. Die Huskys sind die „Sportwagen“ weil zierlicher in Ihrer Gestalt.
Beide Arten sind sehr freiheitsliebend. Will sagen: Mit einer halben Stunde Vormittags un Nachmittags ist es hier bei jungen Tieren nicht getan.
Die Tatsache, daß diese Hunde zum Schlittenrennen mißbraucht werden stört mich persönlich, weil dies nicht den Freiheitsdrang der Tiere befriedigt.
Was man mit einigermaßen gut erzogenen Schlittenhunden machen kann ist diese an das Fahrrad zu gewöhnen (nicht unbedingt zum ziehen, ist aber manchmal am Anfang des „Gassifahrens“ unvermeidbar)
Außerdem lieben diese Hunde ausgedehnte Spaziergänge in freien Natur. Je abwechslungsreicher das Gassi-Terrain desto besser.
Leider mußt man Anfang der 90er feststellen, daß der Schlittenhund sehr zum Modehund verkam. Jeder wollte Ihn haben. Die Hitze hier macht den Hunden nicht so viel aus, da es in Alaska auch makl 30° heiß werden kann. Was die Hunde umbringt ist Großstadtwohnung und die von dir beschriebene Kette.
Schlittenhunde neigen bei gääääähnender Langeweile zu passender Uhrzeit zum Heulen. Wenn sie nicht erzogen sind, was eh schwierig ist, kann man dem nicht beikommen.
Du kannst höchstens Interesse an den Hunden Deines NAchbarn zeigen und sie mit zum Wandern oder spazieren mitnehmen. Für das Fahrradfahren solltest Du Kraft und Gleichgewichtssinn zum Gegensteuern haben.
Im Grunde genommen sind Sie sehr liebenswerte Tiere die zwar nicht so sehr wie eine Promenadenmischung am Herrchen „kleben“, aber genau das macht sie so begehrenswert. Sie haben noch einen eigenen Kopf, benehmen sich meist wie eine Katze. Nachtragend sind sie auch nicht und verdammt klever.
gruß
dennis
ich glaube mir ist hier mehr ein nachruf auf unseren „tommy“ gelungen, als deine frage zu beantworten… sorry