Der Name

Hi,

wir stellen uns vor Fritzchen kriegt jeden Tag gesagt: „Das kannst du ja gerne machen wenn du 18 bist aber solange ich sage wo es lang geht geht es nicht …“
Im weiteren sei folgendes gegeben: Eltern von Fritzchen sind getrennt ergo zwei Familiennamen.

Als Fritz dann 18 ist will er dann endlich den Nachnamen des anderen Elternteil annehmen, ging ja vorher nicht - sollte er machen wenn er 18 ist. Doch „Oh Schreck“ Seitdem Fritz 18 ist muss er eine öffentlich-rechtliche Namensänderung machen.

Dies darf aber nur dann gemacht werden wenn es (Zitat § 3 NÄG) „wenn ein wichtiger Grund die Änderung rechtfertigt“. Gerne gesehen von Behörden ist hier ein Leiden unter dem Namen.

Naja um es kurz zumachen - gibt es keinen anderen Weg den Namen des Elternteils anzunehmen? Fritzchens Mutter ist schließlich seine Mutter warum darf er also nicht ihren Namen tragen?!?

danke im vorraus!

Wieso? Darf er doch.

Er muss nur halt ein bißchen leiden…

(Ist bekloppt, klar. Aber kein rechtliches Hindernis.)

Gruß!

Horst

Er muss nur halt ein bißchen leiden…

Spürst du nicht einen wahnsinnigen Schmerz?

  • Jetzt wo du es sagst xD

Danke :wink:

Hallo,

Dies darf aber nur dann gemacht werden wenn es (Zitat § 3 NÄG)
„wenn ein wichtiger Grund die Änderung rechtfertigt“. Gerne
gesehen von Behörden ist hier ein Leiden unter dem Namen.

Wenn man z.B. unter dem Vater und seinen Angehörigen gelitten hat. Wenn man z.B. als Kind phsychisch misshandelt wurde (oder sogar körperlich?) und darunter leidet und auf keinen Fall mit diesem Familiennamen in Verbindung gebracht werden möchte - weil dann all die bösen und schmerzhaften Erinnerungen wieder auftauchen… Wenn man deshalb auch eine schwere Kindheit hatte und sich mit dieser Familie weder identifizieren kann noch möchte.
Es gibt Menschen die ihr ganzes Leben lang ihre Kindheit verarbeiten müssen. Es gibt mit Sicherheit sehr gute Gründe warum man den Namen eines Elterteils nicht annehmen möchte, man muss diese Gründe eben nur überzeugend darstellen.

Grüße