Der PC in der Menopause?

hallo,
IBM hat das Computergeschäft in China abgegeben/verschenkt Das Handy gewinnt mit einem MP3 Player eine weitere Funktion dazu und mehr kommen wie das Bahnonlineticket - der Laptop wird immer beliebter als PCersatz.
Zur Zeit steckt Software für Mehrkernprozessoren noch in der Entwicklung die Prozessoren ebenfalls das Betriebsystem Vista braucht vielleicht noch so 1 Jahr kein Wunder das Apple Computer lacht bzw. Marktanteile gutmachen wird.
Die Festplatte für die Videofilmesammlung über 500 GB wird mit neuer Technik „Perpendicular Recording“ noch gebaut und PC-Gamer warten wohl eher auf die nächste Console als auf einen 4kerneprozessor.
-der PC von Morgen schon in der letzten Entwicklungsstufe wie z.B es die Kleinbildfotoapparate gegen Ende der 70er Jahre es waren oder auf jedem Schreibtisch in Deutschland zukünftig ein PC für Unterhaltung Kommunikation und die EigenheimSteuerung?

danke
Friedrich
PS: er läuft mit USB 3.0 USB 4.0 USB 5.0…

Hi Friedrich,

ich schätze du meinst das die Entwicklung des (Desktop-) PCs beendet ist? Also ich schätze ja. Barebones und Notebooks zeigen ja den Trend an. Ich persönlich schätze aber, dass er doch noch weiter existieren wird, sozusagen als Basisstation, welche aber auch einfach ein leistungsfähiges (evtl dafür auch ein etwas größeres) Notebook sein könnte, der als „Server“ läuft.

Ich denke aber, dass andere Geräte dazukommen werden und die Interaktions, bzw. Kommunikationsfähigkeit stark ausgebaut werden. Meine persönliche Einschätzung ist, dass das Handy zunehmend mit PDA zu einem Handheld-Tablett-System verschmelzen werden (die Grundsteine könnten beispielsweise mit diesen XDA bzw MDA Handys gegeben sein). Interessant dadurch, da die Möglichkeiten mobil ins Internet immer größer werden, und Daten vom „Server“ zu holen.

Schlaue Interfaces könnten aus dem Handheld eine praktische Multimedia Platform machen, so dass du beispielsweise dein Handheldgerät per USB als Zwischenschritt an einen DVD-Player anschliessen kannst, bzw. direkt an den Fernseher oder Stereoanlage.

Also das ist natürlich meine Vision, und ich denke wenn mobiles Internet bezahlbar wird, ist es nicht mal so abwegig…

Interessant sind dann natürlich auch solche Dinge wie sie bei empfehlenswerte Seiten gepostet wurde ( http://ted.com/tedtalks/tedtalksplayer.cfm?key=j_han… ). Das würde dann auch die leicht verstaubten Eingabegeräte Maus und Tastatur ersetzen. Zusätzlich vielleicht noch ne gute Spracherkennung, und schon haben wir das PC-System der Zukunft :smile:

mfg
Matze

PS:
könnte man eigentlich mit einem futuristischem Touchscreen scannen?!

Aber bei komplexeren Aufgaben wie CAD, Rendering oder ähnlichem wird es zumindest in naher Zukunft v.a. an einem Punkt scheitern: der Hitzeentwicklung. Ein Towergehäuse lässt sich nun mal um einiges besser kühlen als ein flaches, enges Laptop- / Barebone-Gehäuse. Der nächste Punkt sind die Erweiterungsmöglichkeiten. Auch wieder ein klarer Sieg für den Tower. Oder was ist mit grossen Displays? Ab einer gewissen Grösse ist das bei einem Laptop / Handheld irgendwie sinnbefreit.

Ausserdem wer sagt, dass ein Gamer wirklich lieber auf die nächste Konsole wartet? Imho Schmarrn…

Eine Konsole ist nicht aufrüstbar und so stagniert man einfach beim Status-quo des Kaufes. Und jedes Jahr eine neue Konsole (wenn sie denn so schnell rauskommen würden)? Dann lieber ne neue PC-Komponente (zB GraKa) oder ohne Ausgaben halt ein paar Abstriche in der Grafik.
Auch haben PC-Games einen deutlichen Vorteil - schnellere Preissenkung; als Bsp mal Oblivion (XBox360 45€ PC 30€) und FEAR (XBox360 60€ PC 25€). Und dass bei besserer Modifizierbarkeit und damit grösserer Auswahl an Zusatzeigenschaften. Auch dass es für PCs einfach mehr Games gibt ist nicht zu unterschätzen.
Genauso ist spezielles & teures Equipment idR nicht nötig - ne Maus und ne Tastatur ist bei jedem PC vorhanden und mehr ist meist nicht nötig. Falls man doch mal Etwas zusätzlich braucht ist es a) meist billiger und b) meistens auch noch universeller einsetzbar.
Du kannst halt nur nicht zu mehrern an einem PC spielen - aber in Zeiten von DSL und günstigen PCs sollte das das geringste Problem sein.

Es ist also einfach davon abhängig, wofür der PC genutzt werden soll. Pauschal den Desktop-PC als Auslaufmodell zu bezeichnen ist mMn schlichtweg nicht richtig. Zumindest kurz- und / oder mittelfristig gesehen. Und wenn man so wie ich es machen, den PC für so ziemlich alles Angesprochene, also Office, MM, I-Net, Rendering und Gaming, verwendet, führt an einem Tower kein Weg vorbei. Also lieber einen hochwertigen Allrounder als zig Spezialisten die in der Summe teurer sind.