Der richtige Weg?

http://focus.msn.de/PF1D/pf1d.htm?ressort=50

Hi!

Ist es nicht das, was aktuell besonders gut in die Zeit passt?
Warum bringen VW, opel und Ford so etwas nicht auf die Reihe?

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias,

solange die Kunden immer noch diese unverschämten Preise für den aktuellen Schrott von VW und Co zahlen, wird kein Hersteller einen VOLKS-Wagen auf den Markt bringen. Offenbar gibt es immer noch Leute ,die die Kohle dafür über haben.

Gruß,friedo

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Hi,

Ist es nicht das, was aktuell besonders gut in die Zeit passt?

Zweifellos!

Warum bringen VW, opel und Ford so etwas nicht auf die Reihe?

Weil sie nicht nur Autos, sondern ein Image verkaufen. Sie sehen sich gerne als „Premium-Hersteller“, deren Produkte hochwertiger sein wollen und bei denen man nicht nur ein Auto, sondern auch das Gefühl einer wertigen Anschaffung/ eines Besitzes haben soll.

Der Wert eines Produktes orientiert sich natürlich auch an seinem Preis, und der ist z. B. bei VW im Gegensatz zur gebotenen Qualität auch „Premium“.
Ich kenne einen Mechaniker bei VW, der hinter vorgehaltener Hand rät bloß nicht den neuen Golf zu kaufen und ich kenne einen Besitzer der letzten Golf-Serie, der sich regelmäßig mit unsäglichen Problemen herumschlägt: da fällt z. B. regelmäßig die Seitenscheibe herunter (bisher 3x) weil VW eine Fehlkonstruktion beim Fensterheber gebaut hat. Ansonsten: regelmäßige äußerst ärgerliche Elektronikprobleme… und das bei einem Golf, der 24.000€ gekostet hat. Inzwischen sieht sogar er ein, was ihm viele von Anfang an gesagt haben: das Geld hätte er besser in ein anderes Auto gesteckt, wo er für 24.000€ jetzt nicht in einem popeligen Golf, der dazu noch relativ ärgerliche Probleme bereitet, sondern einem größeren und zuverlässigeren Auto reisen könnte.

Gruß,

MecFleih

Gruß,

MecFleih

Hallo Mathias,

ja natürlich ist das ein guter Weg…

ob er sich aber hier durchsetzt…

entscheiden tut jeder einzelne von uns…

Frank

Ich arbeite auch bei VW,das kann ich leider alles nur bestätigen. Aber die anderen Fahrzeuge von VW sind leider nicht besser… Ob T5,touran,Polo… man denkt echt manchmal,daß kein Ingenieur weiß,was der Andere tut. Das Problem ist dabei offenbar dieser riesege Zeitdruck,den sich die Hersteller da auferlegen. Wo früher ein Auto in 6 Jahren entwickelt wurde,sind es heute 1,5 Jahre. Und der KUNDE testet dann das Auto !

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Ingenieure
Hi,

… man denkt echt
manchmal,daß kein Ingenieur weiß,was der Andere tut.

irgendwie kotzt mich dieses Ingenieursgemeckere langsam tierisch an.

Wenn viele Ingenieure so arbeitet dürften wie es ihnen ihr Fachwissen, ihre Sozialkompetenz und ihr Gewissen gebietet hätte wir sicher bessere Produkte.
Aber wenn es NUR EINEN EINZIGEN wichtigen Parameter gibt und der der Abgabetermin ist wundert mich eh nix mehr. Fehlerlosigkeit, Dauerhaftigkeit, Arbeitsorganisation, Teamarbeit usw sind doch oft nur Tertiär-, maximal Sekundärziele.

Also such den Fehler bitte im Gesamtsystem oder bei anderen.

J~

Hi,

ich denke daß bei der Fehlerhaftigkeit mancher deutscher Produkte mehrere Ebenen mitspielen.
Beispielsweise das beschriebene Problem mit den Fensterhebern beim Golf - ich glaube nicht daß ein Fensterheber eine so komplexe Angelegenheit ist daß man sowas nicht gleich zuverlässig konstruieren kann… denn konstruiert wird das Ding sowieso. Warum dann nicht gleich ordentlich? Immerhin ist hier keine hypermoderne Technik am Werk, sondern eine seit Jahren bewährte relativ einfache Konstruktion.
Außerdem: warum geben die Ingenieure grünes Licht für Bauteile, die nicht ausgereift ist? Gegen den Zeitdruck sollten sie sich wehren, denn am Ende werden sie auch für nicht funktionierende Konstruktionen verantwortlich gemacht.

Allerdings leitet das auch zu einem generellen Problem über: ich habe durch persönliche Kontakte einen gewissen Einblick in 2 weitere deutsche Großkonzerne. In beiden ist die hinter vorgehaltener Hand ausgegebene Losung „Quantität vor Qualität“. Warum? Begreift denn in den Chefetagen niemand, was jedem Otto-Normalverbraucher klar ist - daß ein unzufriedener Kunde ein verlorender Kunde ist, daß Rückrufaktionen oder Reparaturen, die man auf Gewährleistung durchführen muß, neben einer Menge Ärger auch finanziell ungünstiger sind als von Anfang an gescheite Produkte abzuliefern…?

Ich glaube daß man einen Kunden nicht unbedingt deswegen verliert weil eine Ware später als möglich erscheint sondern weil man schlechte Qualität abliefert. Schließlich legt VW fest wann ein Modell erscheint - niemand sonst.

Langfristig wird das alles aber nicht funktionieren wenn man qualitativ schlechte Waren abliefert, und erst recht nicht wenn man seine Ware dazu auch noch teuer anbietet und seine eigenen, erprobten Tugenden („Made in Germany“) so sträflich vernachlässigt. Gerade in Zeiten knapper Kassen überlegt der Autokäufer sicher 3x ob er einen teueren, anfälligen VW kaufen soll obwohl er für viel weniger Geld auch einen wesentlich zuverlässigeren Japsen kaufen kann. Irgendwann sterben die Kunden weg, die allein wegen dem Image mal eben ein paar 1000 €uros mehr auf den Tisch legen und dann mit Problemen wie regelmäßig herunterfallenden Fenstern (tolle Sache im Regen oder wenn man das Auto in der City parken will) etc. leben.

Gruß,

MecFleih

Gesamtfehler: Die Dividende der AG’s ???
Hallo an Alle,

ich habe gerne bei Herrn von Pierer (VVorsitzender der Siemens AG) die Aktionäre für sein Handeln verantwortlich gemacht, denn er ist ja Sklave der Aktionäre, weil die ja Dividende sehen wollen.

Letztendlich geht es doch nur um die Kohle und den Konkurrenzdruck.

Auch ist es (mehrere Freunde arbeiten/arbeiteten bei DC/Evobus in Mannheim) ein deutsches Denken: Jaaaaaaaaaaa da sind die Zulieferer schuld, weil die… bla bla bla… Warum sind die Deutschen Autohersteller/Ingenieure nicht in der Lage diese Qualtitäsproblem mit den Zulieferern ZUSAMMEN zu lösen ?? Bei den Japanern geht das, da sitzt der Zuliefer bei der Entwicklung mit im Boot der Entwicklung.

Müssen wir nicht ein bißchen umdenken ?

Wenn ich als die Berichte der Freunde aus dem Mannheimer Werk höre, erinnert mich das an einieg meiner Kollgen bei Siemens wo ich lernte: Kein Verantwortlichkeitsgefühl dem späteren Kunden ein hochwertiges Produkt fertigen zu WOLLEN. Alles nur Leck-mich-am-Arsch-Gesellschaft.

gruß
dennis

http://focus.msn.de/PF1D/pf1d.htm?ressort=50

Hi!

Ist es nicht das, was aktuell besonders gut in die Zeit passt?

Ganz sicher, und man kann nur hoffen, dass sich findige Importeure finden, die das Ding auch hier auf die Straßen bringen und dann damit dem Wahnsinn moderner technisch unausgereifter und vollkommen überzüchteter Fahrzeuge ein Ende bereiten. Ich möchte wetten, dass es mehr als genug Menschen gibt, die sich schon lange über die teure Bevormundung der Automobilhersteller ärgern und gerne wieder ein günstiges Auto ohne den ganzen Schnickschnack hätten, was einfach fährt, und was man wieder mit einer handvoll Standardwerkzeug warten kann.

Warum bringen VW, opel und Ford so etwas nicht auf die Reihe?

Ich würde diese Frage nicht an einzelnen Herstellern festmachen wollen. Vielmehr liefern sich in unseren Breiten seit Jahren alle Hersteller einen unsinnigen Kampf mit immer schnelleren Modellwechseln, nicht serienreifen technischen Spielereien, …

Allerdings haben sie es damit geschafft, die Kunden wunderbar abhängig zu machen und damit auf Dauer an ihnen zu verdienen. Wo man nicht mal mehr ohne Spezialwerkzeug eine Birne im Scheinwerfer wechseln kann, zunehmend proprietäre Stereoanlagen Einzug halten und auch trivialste Fehler gleich über eine vom Eigentümer selbst nicht mehr rücksetzbare Elektronik zum Ausfall des gesamten Fahrzeugs führen, macht man sich den Kunden zum treuen und geldbringenden Werkstattkunden. Und wer wollte einen solchen Goldesel schon freiwillig schlachten?

Nur zu dumm, dass es Gegenden auf unserer Erde gibt, in denen man mit solchen Fahrzeugen nichts anfangen kann, und in denen man inzwischen nicht mal mehr mit alten Gebrauchtfahrzeugen sinnvoll agieren kann, da selbst diese inzwischen zu komplex sind. Wer mal eine „moderne Autowerkstatt“ auf dem Lande im ehemaligen Jugoslawien gesehen hat weiß, dass da niemand in der Lage ist eine aufwändige Einspritzregelung oder ein ABS zu warten. Also müssen neue einfache Autos her, und Renault hat es jetzt offenbar als erste gewagt mit diesem Tabu zu brechen.

Gruß vom Wiz

O.T. exc?
Hi,

Beispielsweise das beschriebene Problem mit den Fensterhebern
beim Golf - ich glaube nicht daß ein Fensterheber eine so
komplexe Angelegenheit ist daß man sowas nicht gleich
zuverlässig konstruieren kann… denn konstruiert wird das
Ding sowieso.

ja, aber dann kostet das Teil VW 10ct mehr, dem Endkunden 50ct. Und kein Kunde ist bereit €1.- mehr für 2 funktionierende Fensterheber auszugeben.

Außerdem: warum geben die Ingenieure grünes Licht für
Bauteile, die nicht ausgereift ist?

Dann kommt der Chef und fragt warum es immer noch nicht fertig ist und ob’s nicht vielleicht doch geht usw… Ich habe schon Abteilungsleiter (nicht meiner) erlebt mit dem ich ein Jahr „zusammengearbeitet“ habe und der immer noch nicht meine Position im Unternehmen kannte.

Gegen den Zeitdruck
sollten sie sich wehren, denn am Ende werden sie auch für
nicht funktionierende Konstruktionen verantwortlich gemacht.

Alternative sichere Arbeitslosigkeit oder evtl. vor Gericht?

Warum? Begreift denn in den Chefetagen niemand, was
jedem Otto-Normalverbraucher klar ist - daß ein unzufriedener
Kunde ein verlorender Kunde ist,

Vielleicht kann uns exc als Finanzexperte hier mal weiterhelfen. Meine Beführchtung ist ja, dass nur noch der Aktienwert von heute Nachmittag zählt, nicht mehr die erfolgreiche Arbeitswoche.
Den unzufriedenen Kunden morgen interessiert den Aktionär heute nicht. Dann steckt sein Geld eh schon in einer anderen Firma.

Langfristig wird das alles aber nicht funktionieren wenn man
qualitativ schlechte Waren abliefert,

Ich habe versucht höhere Qualität abzuliefern als 95% meiner Kollegen. Ich bin gescheitert, das war nicht gewollt. Weder von den Kollegen selbst, noch von meiner Firma, noch von unserem Kunden.

Nunja, sarkastisch könnte man sich freuen, dass die deutsche Witschaft mal so richtig gegen die Wand patscht. Vielleicht entstehen dann endlich mal dringend notwendige neue Strukturen die das Arbeiten erfüllender und wirtschaftlich effektiver gestalten.

J~

Hi,

Nunja, sarkastisch könnte man sich freuen, dass die deutsche
Witschaft mal so richtig gegen die Wand patscht. Vielleicht
entstehen dann endlich mal dringend notwendige neue Strukturen
die das Arbeiten erfüllender und wirtschaftlich effektiver
gestalten.

Offensichtlich ist das bitter notwendig.

gruß

dennis

Hi Mathias,
ja hopla. Das erinnert mich doch glatt wieder an genial simple und preiswerte Konstruktionen wie Käfer oder R4.
Nur meint z.B. VW inzwischen, sie hätten Premiumprodukte am Markt.
Von Volks wagen keine Rede mehr. Mein Touran hat jetzt knapp 7.000km auf der Uhr. Und?
Die Düsen der Scheibenwaschanlage reichen gerade, um die untere Hälfte der Windschutzscheibe mit Wasser zu benetzen (Fehlkonstruktion).
Auf Garantie ausgetauscht wurden bereits die NSW, da abgesoffen.
Bezeichnenderweise löste sich die Verkleidung der NSW im Stossfänger nach kurzer Zeit und die Verkleidung flog davon. Noch ausstehend ist der Austausch des Steuergerätes für Airbag und Gurtstraffer, da nach ca. jedem 5. Start die Fehlermeldung „Airbag und Gurtstraffer deaktiviert“ im Display erscheint.
Hey, das Auto kostet nach Liste knapp 33.000,- Euro.
Was nützt mir ein sog. Premiumauto, das ständig mit Fehlern behaftet ist? Das ist nur noch ein vermeintlicher Imageträger. Dann lieber so einen Renault, der nach einem Tritt gegen das Rad wieder anständig läuft.
Gruss Sebastian

Hallo Jame,

der Ingenieur kann dafür auch nichts, den wollte ich jetzt wirklich nicht an die Wand stellen ! :smile:
Durch Mangel an Zeit,können sich die Mitarbeiter einfach nicht mehr verständigen und austauschen.

Gruß,friedo

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Hi!

ja hopla. Das erinnert mich doch glatt wieder an genial simple
und preiswerte Konstruktionen wie Käfer oder R4.
Nur meint z.B. VW inzwischen, sie hätten Premiumprodukte am
Markt.

Das meinen sie seit 10 Jahren. Fakt ist, die VWs werden immer unzuverlässiger. Aber man bekommt ein Navi mit TV Modul für den Golf…

Von Volks wagen keine Rede mehr. Mein Touran hat jetzt
knapp 7.000km auf der Uhr. Und?
Die Düsen der Scheibenwaschanlage reichen gerade, um die
untere Hälfte der Windschutzscheibe mit Wasser zu benetzen
(Fehlkonstruktion).
Auf Garantie ausgetauscht wurden bereits die NSW, da
abgesoffen.
Bezeichnenderweise löste sich die Verkleidung der NSW im
Stossfänger nach kurzer Zeit und die Verkleidung flog davon.

Das ist typisch.
An dieser Stelle möchte ich nochmals den Opel Zafira meiner Mutter anführen, der regelmässig im Service 150 - 300 Euro kostet. Nur der letzte Service bei 75.000 km kostete 500 €, es wurde TÜV/AU und Bremsen gemacht. Es fällt nichts ab, alles funktioniert, die Kiste ist sparsam und sogar einigermassen flott.
Auch die gewöhnungsbedürftigen /8 Scheibenwischer funktionieren einwandfrei, genauso wie die Nebelscheinwerfer.

Noch ausstehend ist der Austausch des Steuergerätes für Airbag
und Gurtstraffer, da nach ca. jedem 5. Start die Fehlermeldung
„Airbag und Gurtstraffer deaktiviert“ im Display erscheint.

Das hat der Golf meiner Liebsten jetzt auch. Kostet 450 Euro. Man dankt…!

Hey, das Auto kostet nach Liste knapp 33.000,- Euro.
Was nützt mir ein sog. Premiumauto, das ständig mit Fehlern
behaftet ist? Das ist nur noch ein vermeintlicher Imageträger.
Dann lieber so einen Renault, der nach einem Tritt gegen das
Rad wieder anständig läuft.

Die 5.000 Euro Kosten für den renault verbläst man bei einem VW allein durch das Anbringen des Kennzeichens am Neuwagen.Dann doch lieber den renault und alle 3 Jahre einen neuen, den alten kann man dem roten Kreuz spenden, die nutzen ihn noch 10 Jahre…

Ich jedenfalls werde mich nun auch vom letzten VW-Premiumprodukt in der Familie trennen. Wir hatten ja mál 5 oder 6. Parallel. Medine Freundin bekommt meinen 5er BMW, sobald im Herbst mein Firmenwagen da ist.

Grüße,

Mathias

salz auf meine Wunden
Hi Mathias,

An dieser Stelle möchte ich nochmals den Opel Zafira meiner
Mutter anführen, der regelmässig im Service 150 - 300 Euro
kostet. Nur der letzte Service bei 75.000 km kostete 500 €, es
wurde TÜV/AU und Bremsen gemacht. Es fällt nichts ab, alles
funktioniert, die Kiste ist sparsam und sogar einigermassen
flott.
Auch die gewöhnungsbedürftigen /8 Scheibenwischer
funktionieren einwandfrei, genauso wie die Nebelscheinwerfer.

das ist jetzt aber nicht nett :wink:
Nach 4 Jahren stressfreiem Zafira nun so einen Ärger mit VW.
Ich vermisse meinen Zafira schon jetzt. Ein wirklich gutes Auto. Nie, aber auch wirklich nie Ärger in den 4 Jahren. Und dann die niedrigen Wartungskosten.
Naja, man lernt eben nie aus. VW hat die besten Zeiten hinter sich.
Ein Freund von mir fährt noch einen alten Passat Bj.88 (die letzten eckigen). Nun schon 16 Jahre alt und 250.000km ohne nennenswerte Reparaturen. Normalerweise sollten die Autos im laufe der Jahre besser werden. Bei Opel stimmts, bei VW ist das Gegenteil eingekehrt.
Gruss Sebastian

Dann hol Dir mal bloß keinen neuen Laguna mit Chipkarte statt Zündschlüssel ! Wenn die streikt,oder der Kartenleser(kommt gerne mal vor) kannst Du das Auto nicht mal an den Strassenrand schieben,weil das Lenkschloss einrastet ! :smile:

Wenn das so einfach wäre,nur den Hersteller zu wechseln… aber Alle haben sich auf die Datenbus-Systeme & Co gestürzt um Das Fahrzeuggewicht zu minimieren und nun geht der Schuss nach hinten los.

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hi!

An dieser Stelle möchte ich nochmals den Opel Zafira meiner
Mutter anführen, der regelmässig im Service 150 - 300 Euro
kostet. Nur der letzte Service bei 75.000 km kostete 500 €, es
wurde TÜV/AU und Bremsen gemacht. Es fällt nichts ab, alles
funktioniert, die Kiste ist sparsam und sogar einigermassen
flott.
Auch die gewöhnungsbedürftigen /8 Scheibenwischer
funktionieren einwandfrei, genauso wie die Nebelscheinwerfer.

das ist jetzt aber nicht nett :wink:
Nach 4 Jahren stressfreiem Zafira nun so einen Ärger mit VW.

Stimmt, Du hast ja sogar den direkten Vergleich.

Ich vermisse meinen Zafira schon jetzt. Ein wirklich gutes
Auto. Nie, aber auch wirklich nie Ärger in den 4 Jahren. Und
dann die niedrigen Wartungskosten.

Genau das gefällt mir an dem Wagen so.
Innen sind diese neuen Kisten ja ohnehin mit einer unsäglichen Plastiklandschaft gesegnet, aber was soll´s.

Naja, man lernt eben nie aus. VW hat die besten Zeiten hinter
sich.
Ein Freund von mir fährt noch einen alten Passat Bj.88 (die
letzten eckigen). Nun schon 16 Jahre alt und 250.000km ohne
nennenswerte Reparaturen.

So einen fuhr meine Mutter auch mal. Einen Passat GT von 1991. War ein sehr gutes Auto, es erlegte sogar das Abendessen (einen Hasen). Das kostete allerdings damals schon 1.500 Mark…

Normalerweise sollten die Autos im
laufe der Jahre besser werden. Bei Opel stimmts, bei VW ist
das Gegenteil eingekehrt.

Naja, Opel zu verbessern war auch leicht. Allerdings VW derart zu verschlechtern nicht, und doch hat man es mit Bravour geschafft.

Grüße,

Mathias

Noch ausstehend ist der Austausch des Steuergerätes für Airbag
und Gurtstraffer, da nach ca. jedem 5. Start die Fehlermeldung
„Airbag und Gurtstraffer deaktiviert“ im Display erscheint.

Laß Dir zwischen „Zündung ein“ und „Starten“ eine halbe Sekunde Zeit, dann passiert das nicht mehr. Damit sparst Du Dir den Ärger mit Werkstatt/Fehlerspeicher löschen, bis das Steuergerät getauscht wird.

mfg

Letztendlich geht es doch nur um die Kohle und den
Konkurrenzdruck.

Auch ist es (mehrere Freunde arbeiten/arbeiteten bei DC/Evobus
in Mannheim) ein deutsches Denken: Jaaaaaaaaaaa da sind die
Zulieferer schuld, weil die… bla bla bla… Warum sind
die Deutschen Autohersteller/Ingenieure nicht in der Lage
diese Qualtitäsproblem mit den Zulieferern ZUSAMMEN zu lösen
?? Bei den Japanern geht das, da sitzt der Zuliefer bei der
Entwicklung mit im Boot der Entwicklung.

Es sind weder die Zulieferer, noch die ingenieure schuld.

Der Zulieferer bekommt von dem Ingenieur eine Konstruktionszeichnung wie das Teil (z.b. Fensterheber) aussehen soll. kein problem, vielleicht bauen die ein model, vielleicht berechnen die den Preis für das Teil so, auf jeden Fall gibt es dann eine Antwort an denn Einkauf, der Fensterheber kostet ~13,50€

dann sagt der einkauf " nee, das ist ja viel zu teuer, in unserer Kosten- Gewinnkalkulation haben wir aber nur 10,75€ eingeplant, ihr müßt billiger werden !!!

also werden vielleicht andere Motoren genommen, oder die Führungsbolzen sind aus PVC und nicht ,wie geplant, aus Nylon - das Blech der Mechanik ist nicht mehr aus verzinkten Stahlblech sondern was billigeres weicheres…

Der Ingeneur bekommt das dann evtl. schon garnicht mehr mit. und selbst wenn, ändern kann er das eh nicht mehr.

das eigentliche Problem ist das im einkauf leute sitzen die keine ahnung von technik haben, sie aber teilweise auch keine lust haben mal nachzufragen warum etwas so und so sein muß.

ich habe das hautnah mitbekommen, wir haben einen bestimmten Drehstrommotor bestellt, der einkauf meinte dann „ach, sieh mal, der hier ist ja viel günstiger“ und hat einen andern geordert.

als der dann kam haben wir uns gedacht, „ok, wat mutt dat mutt“, haben das ding eingebaut, eingeschaltet, gewartet bis sich der qualm verzogen hat, ausgebaut, wieder eingepackt und zurück geschickt.

dann haben wir erst den motor bekommen den wir brauchten… teure erfahrung für die kostenstelle *grins*

*grins*
Hallo,

haben das ding eingebaut, eingeschaltet, gewartet bis
sich der qualm verzogen hat, ausgebaut, wieder eingepackt und
zurück geschickt.

Ich stelle mir das gerade so bildlich vor :smile:))))) Ich könnte mich kugeln vor Lachen…

gruß

dennis