Der TUI-Konzern weiss nicht wie man Geld überweist

Als ehemaliger Mitarbeiter der TUI in Oesterreich konnte ich TUI-Aktien in begrenzt bescheidenem Masse erwerben. Da die TUI Aktie mehr verliert als gewinnt, die Aussichten mehr auf Zerschlagung und Eingehen stehen als auf Gewinnen, habe ich dieser Tage die Aktien ueber eine dafuer bei TUI Hannover eingerichtete Stelle verkauft. Schlecht, aber recht.

Dass dabei zig Gebuehren anfallen, die natuerlich eine Erklaerung haben (und vorher net wirklich bekannt waren) konnte ich noch hinnehmen.

Dass nun aber die Ueberweisung aus Deutschland nach Oesterreich, trotz Angabe von BIC und IBAN-Code, von TUI - defacto im Besitz einer Bank - nicht spesenfrei ueberweisen konnte oder wollte, im Gegenteil - wir hatten noch „fremde Spesen“ zu tragen, schlaegt dem Fass irgendwie den Boden aus… Bankenfinanzierung als Kundenservice…

Da wurde mit 1.7.03 eine spesenfreie Ueberweisungsmoeglichkeit in der EU eingefuehrt - die TUI ignoriert dies! Wie allen mit Geldtransaktionen befassten Personen bekannt, ist z. B. bei tele- oder internet-banking „spesenteilung“ anzuklicken und die Ueberweisung waere spesenfrei fuer beide. Bei TUI hat man aber bewusst auf etwas anderes geklickt - Salzburg - so weit weg, was wird der arme Kerl da machen koennen…

Nicht die etwa 20 Euro aergern mich da. Sondern die Art, wie Konzerne mit Menschen umgehen. Nach aussen hin den Strahlemann spielen und im Kleinen jeden fuer bloed verkaufen wollen. Aber zu deppert sein, Geldueberweisungen durchzufuehren!

Und noch was uebersehen die großen PR-Gurus bei ihren Strategien - noch immer bin ich im Reisebuero taetig und noch immer kann ich, wenn auch begrenzt, Urlaubsentscheidungen beeinflussen. Und irgendwann wird die grosse kleine TUI es einmal spueren, dass hier und dort und da die Sympathien und Buchungen wegbroeckeln. Dann ruecken wieder die Wunderheiler und Gurus an, um viel teueres Geld…

TUI ist zu bedauern, aus einer europaeischen Touristikmacht ist ein kopfloser Apparat geworden. Diese Schwaeche werden die Mitbewerber nuetzen - in Oesterreich weht der Wind bereits schaerfer!

Peter Krackowizer

Dass nun aber die Ueberweisung aus Deutschland nach
Oesterreich, trotz Angabe von BIC und IBAN-Code, von TUI -
defacto im Besitz einer Bank - nicht spesenfrei ueberweisen
konnte oder wollte, im Gegenteil - wir hatten noch „fremde
Spesen“ zu tragen, schlaegt dem Fass irgendwie den Boden
aus… Bankenfinanzierung als Kundenservice…
Da wurde mit 1.7.03 eine spesenfreie Ueberweisungsmoeglichkeit
in der EU eingefuehrt - die TUI ignoriert dies! Wie allen mit
Geldtransaktionen befassten Personen bekannt, ist z. B. bei
tele- oder internet-banking „spesenteilung“ anzuklicken und
die Ueberweisung waere spesenfrei fuer beide. Bei TUI hat man
aber bewusst auf etwas anderes geklickt

Hast Du mit TUI mal gesprochen? Weiß Du, daß die bewußt auf Spesenteilung verzichtet haben? Vielleich hat sich da nur jemand vertan. Außerdem: Bei den Banken laufen diese Zahlungen noch manuell gesteuert durch die Systeme, vielleicht hat sich auch da jemand verklickt bzw. die Anweisungen in der Überweisung nicht richtig umgesetzt. Und was hat die Tatsache, daß die WEST LB nicht unwesentlich an TUI beteiligt ist, mit der Zahlungsverkher zu tun?

Ich bin zwar auch kein Fan der TUI, aber Deine Aussagen finde ich etwas voreilig.

Gruß,
Christian

natürlich habe ich nachgefragt
aber der zuständige Sachbearbeiter meinte, Spesenteilung (…) sei üblich… - wie er das meinte, konnte ich dem Mail nicht entnehmen.

mfg
Peter

aber der zuständige Sachbearbeiter meinte, Spesenteilung (…)
sei üblich… - wie er das meinte, konnte ich dem Mail nicht
entnehmen.

Da scheint mir der Sachbearbeiter nicht mehr auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein. Evtl. hat er vom Inkrafttreten der Vorschriften zur EU-Standardüberweisung noch nichts gehört. Wobei diese Regelungen nur für Beträge bis 12.500 Euro gelten (noch). Wenn der Betrag höher war (was ich nicht weiß), dann gelten die Gebührenregelungen nicht und der Mann von der TUI hat vollkommen recht.

Gruß,
Christian

er schrieb nochmals…
dass er „für diese Anregung“ dankbar sei und sich informieren werde…

Gruß Peter

ne ne weit unter 12.500.–
leider hat man im Reisebüro keinen Goldesel - der Wert lag unter 2.000.-- Euro…

Peter

Hallo Peter,

in diesem Fall ist das ganze wohl auf Inkompetenz des entsprechenden TUI-Mitarbeiters zurückzuführen, der falls beleghaft überwiesen entweder ein falsches Formular und/oder falsche Zahlungsart angegeben hat.
Sollte die TUI sowas per DFÜ oder Dateieinreichung an die Bank senden so ist in jedemfall die Zahlungsart angegeben.

Ich bezweifle dass die Bank hier die Schuld trägt.

Gruß Ivo