Hallo,
Was mich interessieren würde ist was eure Meinungen dazu sind wie man mit Kritik und mit der eigenen Vehlerhaftichkeit am besten umgehen sollte.
MfG,
Daniel
Hallo,
Was mich interessieren würde ist was eure Meinungen dazu sind wie man mit Kritik und mit der eigenen Vehlerhaftichkeit am besten umgehen sollte.
MfG,
Daniel
Was mich interessieren würde ist was eure Meinungen dazu sind
wie man mit Kritik und mit der eigenen Vehlerhaftichkeit am
besten umgehen sollte.
Auch Hallo,
1.) Jeder Mensch macht Fehler. Wenn man aber ein kluger Mensch ist, kann man daraus lernen, und macht den selben Fehler nicht zu oft.
2.) Man kann daraus lernen, indem man
a.) selber merkt, was man falsch gemacht hat, oder
b.) indem jemand es einem sagt -> Kritik.
Kritik ist also zunaechst einmal etwas sehr Positives: wenn mir niemand sagt, was ich falsch mache bzw besser machen kann, und ich merke es nicht selbst, dann habe ich keine Moeglichkeit, mich zu verbessern. Wer mich konstruktiv kritisiert, der hilft mir also.
Dazu muss ich nun erst einmal entscheiden, ob die Kritik tatsaechlich konstruktiv ist. Das heisst, ich muss mir die Fragen beantworten:
1.) Ist die Kritik berechtigt, bin ich selbst nicht zufrieden mit dem, was kritisiert wird (und weiss nicht so genau, warum eigentlich)? Wenn ja, beinhaltet die Kritik einen Loesungsvorschlag? Ist dieser fuer mich akzeptabel? Dazu gehoert
2.) Aus welcher Motivation heraus kritisiert mich ein anderer Mensch: weil er mir potentiell helfen will, etwas besser zu machen, oder weil er mich schlechtmachen will? Hat er einfach eine ganz andere Meinung zu einem bestimmten Sachverhalt, die die meinige eben nicht trifft? In diesem Fall kann ich antworten „Das sehe ich aber anders.“ und die Kritik abhaken.
Habe ich mich dafuer entschieden, dass die Kritik berechtigt ist und mir hilft, nehme ich sie dankbar an - jemand (dessen Urteilsfaehigkeit ich traue) hat sich die Muehe gemacht, ueber etwas, das ich tue, nachzudenken und mir Verbesserungsvorschlaege zur Hand gegeben. Ich kann nur daraus lernen.
Finde ich aber, dass ich Recht habe und der Andere im Unrecht ist, oder denke ich, dass er mich aus boesem Willen heraus kritisiert, dann brauche ich keinen weiteren Gedanken daran verschwenden und kann mit einem Achselzucken darueber hinweggehen. Was kuemmert es die stolze Eiche…
Im Allgemeinen ist Kritik aber als etwas Positives zu bewerten.
Schoenen Gruss,
Gnlwth
Hallo Daniel,
das Wort „Vehlerhaftichkeit“ so geschrieben zu sehen haut mich vom Sofa.
Ich wünsche Dir, mit Deiner Fehlerhaftigkeit gelassen umzugehen, aber Deine Fähigkeiten laufend zu verbessern.
Ullrich Sander
Hallo Gloodynox,
für mich ausschlaggebend ist immer WER mich kritisiert.
Ist es jemand, der mich gut kennt und den ich achte,
dann nehme ich seine Kritik ernst und meist zum Anlass ,
" in mich zu gehen " um einige Verbesserungen vorzunehmen.
Ist es aber jemand , der mich NICHT kennt , so hat er in meinen Augen nicht das geringste Recht , mich zu kritisieren oder zu werten.
Meine Reaktion ist dann entsprechend arrogant oder ignorant.
Gruß
Merkur
Hallo,
Ist es jemand, der mich gut kennt und den ich achte,…
Ist es aber jemand , der mich NICHT kennt , so hat er in
meinen Augen nicht das geringste Recht , mich zu kritisieren
oder zu werten.
Wieso nicht? „Kritik“ bedeutet ja maximal allgemein gesprochen zunächst mal nur einen Hinweis auf einen Fehler (welcher Art auch immer) und/oder eine Meinungsäußerung.
Ich verstehe nicht, inwiefern es für berechtigte Kritik notwendig ist, jemanden zu kennen, sofern sie auf das bezogen ist, was nun eben kritisiert wird, und damit meist in dem Moment in irgendeiner Form vorliegt, und ich verstehe nicht, mit welchem Recht Du jemand anderem diese Meinungsäußerung verbietest, denn genau das tust Du ja, wenn Du sagst, derjenige habe kein Recht zur Kritik.
Gruß,
Malte.
Hallo Malte,
Ich verbiete nicht , ich nehme nicht an.
Wenn man einem Menschen gerecht werden will, sollte man
zuerst zwei Meilen in SEINEN Stiefeln gelaufen sein.
Gruß
Merkur
Hi,
- Ich verbiete nicht , ich nehme nicht an.
Du schriebst „Ist es aber jemand , der mich NICHT kennt , so hat er in meinen Augen nicht das geringste Recht“
(Hervorhebung von mir)
Das verstehe ich als ziemlich eindeutiges „DU darfst mich nicht kritisieren. Ich kann Dir leider nicht den Mund verbieten, aber ich hör Dir gar nicht erst zu - selbst, wenn Du vielleicht Recht hast.“
- Wenn man einem Menschen gerecht werden will, sollte man
zuerst zwei Meilen in SEINEN Stiefeln gelaufen sein.
Das ist bei isoliert betrachtbaren Kritikpunkten gar nicht notwendig und ein „Totschlag-Argument“, weil Du damit letztlich alles, was Dir unlieb ist, abschmettern könntest. Wenn man dieses Argument akzeptieren würde - ich tu’s nicht.
Übrigens: Das war gerade Kritik
Allerdings in der Hoffnung auf ein konstruktives Ergebnis.
kritische Grüße,
Malte.
Hallo, Gloodynox
wie jemand Kritik annimmt, hängt wohl von mehreren Faktoren ab.
Zunächst einmal von der Form, in der diese Kritik vorgebracht wird. Ein apodiktisches „Das ist Quatsch“ wird sicher eher weniger gern entgegegengenommen als „Ich finde das nicht so gelungen“.
Beides wäre jedoch keine konstruktive Kritik, da sie weder etwas über die angesprochenen Fehlerpunkte aussagt, noch Verbesserungsvorschläge vorbringt. Also „Da sind noch Rechtschreibfehler drin“ oder besser „Diese Wörter schreibt man soundso“.
Natürlich hängt es auch davon ab, ob der Kritisierte überhaupt Kritik annehmen will. Jemand, der von seiner Unfehlbarkeit überzeugt ist, wird auch auf vorsichtige Formulierungen von Kritik eher unwirsch reagieren.
Gruß
Eckard
Nein , nicht ganz , sondern sooo:
Du KANNST mich nicht kritisieren. Ich verbiete Dir den Mund nicht
( können täte ich das schon ), aber ich hör Dir nicht zu .
Außerdem :
" der werfe den ersten Stein…" und
" und siehst nicht den Balken in Deinem Auge …"
Gruß
Merkur
Das verstehe ich als ziemlich eindeutiges "DU darfst mich
nicht kritisieren. Ich kann Dir leider nicht den Mund
verbieten, aber ich hör Dir gar nicht erst zu - selbst, wenn
Du vielleicht Recht hast.Nein , nicht ganz , sondern sooo:
Du KANNST mich nicht kritisieren. Ich verbiete Dir den Mund
nicht( können täte ich das schon ),
Wie solltest Du das können? Du kannst mich bspw. nicht daran hindern, hier zu schreiben.
aber ich hör Dir nicht zu .
DAS ist meiner Meinung nach dann genau das, was ich oben schrieb und hat mit Kritikfähigkeit nichts mehr zu tun, sondern ist genau die totale Abwesenheit jener welchen.
" der werfe den ersten Stein…" und
Nettes Sprüchlein, aber völlig irrelevant. Dein (jetzt mal angenommener und hyptothetischer) Fehler bleibt doch unabhängig von meinen eigenen bestehen!?
" und siehst nicht den Balken in Deinem Auge …"
Hier ebenso. Das liest sich für mich so, daß Du Eigenverantwortung für Deine Taten und Aussagen völlig ablehnst. Ich hab keine Lust, mich mit Dir zu streiten, aber in meinen Augen ist das selbstsüchtig, ignorant und überheblich*.
Grüße,
* Damit beurteile ich nicht Dich als Ganzes - wie könnte ich - sondern lediglich die Aussagen, die Du im Verlauf dieses Threads von Dir gegeben hast.
meine " Taten " verantworte ich vor mir selbst und
vor der aller - aller - aller - obersten Instanz .
Vollkommen ausreichend.
Nochmal Amen
Merkur
Hallo,
Ist es aber jemand , der mich NICHT kennt , so hat er in
meinen Augen nicht das geringste Recht , mich zu kritisieren
oder zu werten.
In persönlichen Dingen sicher, denn mangels Einblick kann es mit dem Überblick und Weitblick auch nicht weit her sein. Verfährst Du bei sächlichen Dingen ebenso, also solche, die nicht mit Deiner Person in Beziehung stehen ?
Gruss
Enno
Hallo Enno ,
guter Einwand !
Nein , ich bin durchaus in der Lage zu differenzieren.
Schneller und häufiger stehen persönliche Verhaltensweisen
unter Beschuß. Sächliche Angelegenheiten kann man eher
kontrollieren und im Griff behalten.
Gruß
Merkur
Hi, ich antworte Dir mal hier:
Enno schreibt:
„Verfährst Du bei sächlichen Dingen ebenso, also solche, die nicht mit Deiner Person in Beziehung stehen ?“
Du sagst, daß Du in solchen Fällen Kritik natürlich zulässt bzw. das nicht so rigoros von Dir weist.
Nun erkläre mir doch den Unterschied zwischen Ennos Frage und dem hier:
„Ich verstehe nicht, inwiefern es für berechtigte Kritik notwendig ist, jemanden zu kennen, sofern sie auf das bezogen ist, was nun eben kritisiert wird, und damit meist in dem Moment in irgendeiner Form vorliegt.“
Zumindest meinte ich damit genau das, was Enno auch schreibt - vielleicht mein Fehler, daß ich es nicht deutlich genug ausgedrückt habe, deshalb nochmal:
Wenn Du bspw. hier einen Artikel schreibst, mit irgendwelchen Aussagen zu irgendeinem Sachthema, dann ist es doch meinem Verständnis nach völlig legitim, nicht Dich als Person, aber doch eben jene Deine Ausführungen zu kritisieren, oder nicht?
Also etwas platt gesagt:
Ich stimme Dir zu, daß bspw. ich keinerlei Grundlage habe, Dich als ignorant zu bezeichnen, aber ich kann doch sehr wohl sagen, daß ich diese und jene Aussage als ignorant empfinde, oder? Das ist ja schon ein deutlicher qualitativer Unterschied.
Interessiert,
Malte.
Ich BIN was ich sage !
Mit wenig Worten.
Ich BIN ignorant.
mit Absicht.
Es ist eine bessere Lösung , als mit negativen Worten oder Taten
Ursachen zu negativen Wirkungen zu setzen .
Gruß
Merkur
Hoc volo, sic jubeo …
Ich BIN ignorant.
mit Absicht.
… sit pro ratione voluntas.
E.
Quod licet jovi
non licet bovi
Ave
Merkur
Ich BIN was ich sage !
damit reduzierst du dich auf das, was der rest der welt aus deinem
gesagten heraushört.
anscheinend entspricht dies dann nicht immer deinem selbstbild.
wie kann das sein? alle doof?
Ich BIN ignorant.
mit Absicht.
wer soviel weiß wie du, darf diese überhebliche position natürlich
vertreten.
Es ist eine bessere Lösung , als mit negativen Worten oder
Taten
Ursachen zu negativen Wirkungen zu setzen .
was löst deiner meinung nach diese grundhaltung bei denen aus, die
dich nicht kennen?
eine rundum positive?
sieht irgendwie nicht so aus.
irgendwelche „gesetze“ abzuschreiben ist die eine sache, das
verständnis derselben gelingt kaum ohne die überprüfung der eigenen
handlungsweisen.
weiterhin schöne träume,
f.
Hi, comandante ,
damit reduzierst du dich auf das, was der rest der welt aus
deinem
gesagten heraushört.
anscheinend entspricht dies dann nicht immer deinem
selbstbild.
wie kann das sein? alle doof?
Ich bin doch noch nicht fertig ! (:>:wink:
wer soviel weiß wie du, darf diese überhebliche position
natürlich
vertreten.
Zumindest DAS wurde also verstanden . Guuuuut !
was löst deiner meinung nach diese grundhaltung bei denen aus,
die
dich nicht kennen?
eine rundum positive?
wäre diese Grundhaltung weiter verbreitet , wäre diese Welt eine
friedlichere .
es grüßt
Merkuuuuuuuuuuuuur
(von sieben Schritte unterhalb des Gipfels des Berges der Adepten )
(von sieben Schritte unterhalb des Gipfels des Berges der
Adepten )
ja fein,
kann es sein, daß du überhaupt rein garnichts begreifst und dich in
deiner imaginären welt so richtig zuhause fühlst?
alles gute,
f.