ich muss noch mal was ergänzen, weil mich der o.g. Artikel
tierisch aufregt. Wenn sich der deutsche Student in Holland in
der Mensa zu einem Kubaner, einem Araber und einem Juden an
den Tisch setzt und ein Käffchen trinkt ist IMHO wesentlich
mehr für den Weltfreiden getan als wenn Frau Rice im Nahen
Osten amerikanische Interessen vertritt.
Aber die können sich doch auch in der deutschen Mensa treffen,
oder nicht ???
Es wurde doch in der ganzen Diskussion nur ein verständlicher
Reflex ausgelöst, weil oft GERADE diejenigen, die sonntags
von der globalisierten, mulitkulturellen Welt voller
transnationaler Akteure und multipolarer Netzwerke schwafeln,
am Montag verlangen dass der deutsche Nationalstaat seine
provinzielle und engstirnige Sozialbürokratie anwirft,
damit das Frühstücks-Buffet bezahlt wird.
Gruß, trobi