Hallo zusammen,
gerade in den kalten Tagen kann es ja durchaus passieren, dass man sich erkältet. Man kennt das Spiel, die Nase läuft, Husten, Halsschmerzen, Fieber, Gliederschmerzen. Eine Grippe steht ins Haus, gern auch mal eine Bronchitis, jeder kennt es - sehr unangenehm. Dank etwas Medizin und einem warmen Bett ist man ja sehr schnell wieder auf dem Damm, dennoch muss man ja zum Arzt und sich krank schreiben lassen. 3 Tage bei einer leichten Erkrankung, gerne auch mal eine Woche wenn es einen ein bisschen schlimmer erwischt hat.
Jetzt ist natürlich die Frage: Wenn ein Arzt einem Mitarbeiter einen sog. Gelben Schein ausstellt, gibt es (meiner Meinung nach) erst einmal keinerlei Berechtigung an diesem Attest zu zweifeln. Ein Arzt schreibt jemanden ja nicht „einfach so“ krank, zumal es ernsthafte Konsequenzen haben kann, wenn man diese Erkältung verschleppt. Im schlimmsten Fall kann es sogar die Organe angreifen.
Wie ist das jetzt zu bewerten und zu behandeln wenn einem Azubi (2. Lehrjahr) die Geschäftsleitung (trotz einem kompletten ersten Lehrjahr ohne Fehltage) direkt beim ersten Erkranken (für 3 Tage) vorwirft, dass er „krank feiere“.
Dazu muss man sagen, dass es ca. einen Monat vorher in diesem Unternehmen einige Beschwerden von Auszubildenen (mehreren) aufgrund der Ausbildungsvergütung gegeben hat.
Während des Vorwurfs, dass „krank gefeiert“ wird, kam auch gleich zur Ansprache, dass die Arbeitsmoral ja jetzt gesunken sei.
Also meine persönliche Meinung zu diesem Thema ist in zwei Worten: asoziale Frechheit!
Wie steht ihr zu dem Thema, habt ihr evtl. Tipps, seid ihr schon einmal in einer ähnlichen Situation gewesen, habt ihr Rechtsbehilfen, ich finde so sollte man sich hnicht behandeln lassen!