Designerfood

hallo liebe Wissende,

in den grossen karawasereien der neuzeit kann man sich mit kochen nicht mehr so aufhalten. deshalb haben 4 und auch 5 Sterne hotels ihre küchen umgestellt auf designerfood.
d.h. excellente fertiggerichte die nur noch auf hotelporzellan angerichtet werden, mit etwas deko und frischen kartoffeln versehen und voilá schon speist man für >20 € und mehr.
Tests haben ergeben - der gast merkt es nicht. !!!
ein unterschied zu konventioneller küche ist praktisch nicht feststellbar.

Jetzt meine frage - wo kann ich als kleiner vorruheständler diese gerichte beziehen ?
t.

Hi

wenn fertiggerichte, dann teste doch mal die die unterm label Witzigmann zu kaufen sind. Es gibt nur 4 Gerichte, aber ich würde sagen die Königin unter den Mirowellenfuttern. bei kaisers hol ich sie mir. am besten medaillons in pfeffersahnesosse, dann folgt gulasch mit rosenkohl, da leck ich nochden letzten tropfen sosse wech, dann chili con carne, richtig gut und als letztes so ein hühnerfrik mit arroz.
1,99 - 2,49
hh

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Hallo Tamasari,
guckst Du hier:
http://www.achenbach.de

Diese Firma, die im Taunus ansässig ist, beliefert die Sterne-Restaurants. Allerdings musst Du Dir etwas einfallen lassen, damit sie Dich auch beliefern.Wenn Du Erfolg haben solltest, dann sag mir bitte Bescheid.
Gruß
Malu

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Walzwerke?
du meinst wohl
http://www.achenbach.com/ oder?

Gruß
Igel

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du meinst wohl
http://www.achenbach.com/ oder?

Hallo Igel,
wer Achenbach nicht kennt, kennt auch die Gastronomie nicht.
Achenbach, natürlich com ist ein Wegreiter in der Gastronomie.
Jungköche bekommen jedes Jahr Pokale von Achenbach indem Achenbach die Jungen fördert und zu Ausscheidung bis zur WM bringt.
Eigentlich ist es schade das im Brett eine japanische URL steht, und das noch in Englich, die IMHO da nichts zu suchen hat, statt Achenbach. Nun unser MOD kommt ja nicht aus der Branche und die zweite MOD, von der ist ja nichts zu hören:wink:)).
Mögen somit die deutschen Unternehmen ausgeschlossen werden!
Schönen Gruß
Claude

Hallo Tamansari,

Spätestens seit ich dieses Jahr das erste Mal die Anuga besucht habe, wundert
mich das gar nicht mehr: Dort konntest Du mehr Fertigfutter für die Gastronomie
finden als für Otto Normalverbraucher. Ich weiß jetzt endlich, wie die meisten
Lokale diese Preise hinkriegen für zum Beispiel tolle Wildgerichte „nach Art des
Hauses“ - es gibt dort nichts, was es nicht gibt! Im normalen restaurant kocht
keiner mehr, da wird nur noch aufgewärmt. Wo gekocht wird, zeigt Dir eindeutig
der Preis. Ich erinnere mich auch noch gut an eine Vorführung eines potentiellen
Kantinenbetreibers, der wohl übersehen hatte, dass auch ein Betriebsrat mit dabei
saß. Er sagte nämlich, dass dies ein „System“ sei für „hochmotivierte
Non-Profis“. Auf meine Frage, ob man da keinen Koch mehr brauche, kam er sehr ins
Stolpern …

Jetzt meine frage - wo kann ich als kleiner vorruheständler
diese gerichte beziehen ?

Das verkaufen die Dir nicht. Nur Großabnahme an Profi-Küchen …

Guck hier ins Brett und mach mal selber was Vernünftiges, hast doch Zeit jetzt!
Gruß
Bolo2l

@ an Bolo
Hallo Bolo,
was hier geschrieben wurde ZEUGT von einer IGNORANT als MITARBEITER einer Zeitung oder ZEITSCHRIFT.
Anuga ist Mekka aller Profis. Gehörst Du dazu nach dem ertstenmal?
Schönen Gruß
Claude

du meinst wohl
http://www.achenbach.com/ oder?

Ja klar doch! Sorry
Gruß
Malu

Hallo,
nachdem hier einige Leute so fuer Fertiggerichte geschwaermt haben… sorry to spoil your fun, und ich will sicherlich auch nicht ueber die preisgekroenten Koeche herziehen, die sich immer wieder neue und leckere Gerichte ausdenken, die dann auf den Markt gebracht werden…
Aber wisst Ihr ueberhaupt, was ihr esst? Was da alles an Mitteln reinmuss, damit das haltbar gemacht wird? Dass in vielen Produkten, wo man denkt, da waere Kaese drin, gar kein Kaese, sondern ‚casein‘ (= Kaeseabfall, koennte man sagen) drin ist?
Lest Ihr jemals, was da auf der ingredients list steht?
Wisst Ihr, dass fast ueberall Farbstoffe drin sind, nur um die ekligen Sachen etwas ansehnlicher zu machen?
Habt Ihr schon mal zugeschaut, wie sowas produziert wird?

Ich arbeite fuer einen food photographer, und was da an Produkten reinkommt, die wir dann fotografieren duerfen… natuerlich hoert man, wenn die Kunden mal anwesend sind, auch einige stories…
Und Knorr/ Unilever (wie auch alle anderen Firmen, die eine bestimmte product line speziell fuers catering herstellen), verkaufen alles in Fertigverpackungen (Sossen, Suppen,…, alles), wo dann nen Koch im Restaurant nen bisschen Wasser reinruehrt (beef consomme: Salz, monosodium glutamate, und dann noch so je 0,nochwas Prozent ein paar andere Sachen.
Selbst wenn sich das alles nicht so schlimm anhoert: Meint ihr im Ernst, dass bei dieser ganzen Fabrikproduktion noch irgendwas an Naehrwert uebrig bleiben koennte?

Anyway, enjoy your next microwave dinner…
Gruss, Isabel (sorry, aber das musste mal gesagt sein)

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Was ist denn schon wieder los …
… lieber Claude,

dass Du Dich schon wieder so aufregst?
Wo ist die Ignoranz? Ich war dort und habe mir alles angesehen. Und was hat das
damit zu tun, dass ich bei einer Zeitschrift bin? Als solcher bin ich höchstens
noch ein bisschen kritischer als die sog. Profis.
Dass die Anuga das Mekka aller Profis ist, habe ich nicht bestritten (deshalb bin
ich ja auch dort hin).
Oder regt es Dich auf, dass sie dort so neunmalkluge Journalisten rein lassen?
Dann beschwer Dich bei der Messeleitung.
Oder hat es Dich aufgeregt, dass ich einfach so frank und frei gesagt habe, was
ich dort sah? Da kann ich nix dafür, so war es.
Oder willst Du mir etwas unterstellen, was ich gar nicht gesagt habe? Das wäre
allerdings unverzeihlich.
Oder fühlst Du Dich bloßgestellt? Aber nach all dem, was ich von Dir weiß, hast
Du keinen Grund dazu, DU kannst schließlich kochen und hast es nicht
nötig, Aufgewärmtes als hausgemacht zu deklarieren.
Und zum Letzten: Ich kann zwar ganz gut kochen, ich kenne auch etliche Profis,
habe aber noch nie behauptet, selbst einer zu sein. Dazu fehlt mir vielleicht
auch die nötige Cholerik.
Ciao
Bolo

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äh ?
Hallo Claude!

Ganz verstehe ich nicht, was Du mir mit deinem Posting sagen möchtest. (und immerhin sprichst du ja mich konkret an)

wer Achenbach nicht kennt, kennt auch die Gastronomie nicht.

Dürfen hier nur Leute rein, die die Gastronomie kennen?
Dann müsste ich hier mal ganz sicher raus.

Jungköche bekommen jedes Jahr Pokale von Achenbach indem
Achenbach die Jungen fördert und zu Ausscheidung bis zur WM
bringt.

Das hab ich auf deren HP gelesen und es klingt gut.

Eigentlich ist es schade das im Brett eine japanische URL
steht, und das noch in Englich, die IMHO da nichts zu suchen
hat, statt Achenbach.

Das hingegen hab ich nicht gefunden. Wo denn? Das einzige englische Ding, das ich gefunden hab, war eine Rezeptsammlung und als solche konkurriert es meiner Meinung nach nicht wirklich mit der Achenbach-Seite.
Warum schlägst Du es nicht einfach vor, sie reinzunehmen, wenn Du schon so gerne Essen bestellst, anstatt irgendwelche mangelnde Qualifikation der MODs zu kritisieren

Nun unser MOD kommt ja nicht aus der
Branche

Wozu ist ein MOD gut?
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[Experten-Forum FAQ]
Ich denke das sagt genug.

Mögen somit die deutschen Unternehmen ausgeschlossen werden!

Welche nicht-deutschen Unternehmen werden hier im Gegensatz zu den deutschen so großartig erwähnt?

Ich versteh Deinen Artikel nicht…
Igel

… lieber Claude,

dass Du Dich schon wieder so aufregst?

Wie ich in Spanien schonmal gelesen habe und es unten auch wieder ausgesprochen ist, habe ich gedacht Dir nun einen Grund zu geben.:wink:)

Wo ist die Ignoranz? Ich war dort und habe mir alles
angesehen.

Alles richtig soweit, ich fand deine Schreiben - im Eingang und Ansatz nicht richtig, nebenbei eine Bemerkung darüber zumachen hätte deinem Schreiben sichrlich mehr Aussagekraft gegeben. So gelesen ist es „affronté“ gegen jede Person aus der Gastronomie. Ich meine nun nicht nur die Köche sondern auch das Servicepersonal. Ich empfand es als eine Unterstellung was hier so in der Gastronnomie gemacht wird, ohne Rücksicht auf andere Betriebe.
Fakt ist jedoch das wenige Betriebe diese Artikel im Sortment haben, wobei ich nicht Leugnen möchte das Betriebe die Gäste von 500 - 2000 als Stammkunden haben (zb. Griechen- Türkenhochzeiten etc.) davon gebraucht machen. Hätten diese Betriebe jeden Tag solche Veranstalltungen, könnten diese auch das Personal einstellen. Da diese Gesellschaften jedoch nur monatlich auftauchen, kann ein Wirt aus Wirtschlichen gründen kein Stammpersonal haben und greift somit auf diese Produkte zu. Du aber hast für Ottonormal den Eindruck erweckt, es sei in der gesammte Gastronomie so.

Und was hat das
damit zu tun, dass ich bei einer Zeitschrift bin?

Bolo, da habe ich sicherlich etwas danaben gegriffen, aber ich war so auf 100. Sorry.

Als solcher
bin ich höchstens
noch ein bisschen kritischer als die sog. Profis.

Meinst Du das im ernst? Dann könnte ich meine Kompetenz aber besser einsetzen.

Dass die Anuga das Mekka aller Profis ist, habe ich nicht
bestritten (deshalb bin
ich ja auch dort hin).

Du hattest aber keine Zeile übrig um den Leute zu erklären was die Anuga ist.

Oder regt es Dich auf, dass sie dort so neunmalkluge
Journalisten rein lassen?

Viele glauben „neunmalklug“ zu sein. Ein Urteil überlassen ich der Juri.

Dann beschwer Dich bei der Messeleitung.

Legal als Gastronom bist Du aber nicht rein gekommen:wink:))

Oder hat es Dich aufgeregt, dass ich einfach so frank und frei
gesagt habe, was
ich dort sah?

Nein, aber in einem anderen Kleid serviert wäre bestimmt besser gewesen.

Da kann ich nix dafür, so war es.
Oder willst Du mir etwas unterstellen, was ich gar nicht
gesagt habe?

Bolo, ich bin regelmäßig bei der Anuga, mich kann nicht mehr „Erfreuen“. Nur Du hast dir da etwas raus genommen um etwas sagen zu können. Nach dem Posting gibt es in der Gastronomie nur noch Hundefutter. Positives hast Du nicht gesehen?

Das wäre
allerdings unverzeihlich.

Richtig, allerings gehören in einem Bericht nicht nur negative Zeilen rein.

Oder fühlst Du Dich bloßgestellt?

Warum auch. Ich brauche den Kram nicht, es geht auch anders.

Aber nach all dem, was ich
von Dir weiß, hast
Du keinen Grund dazu, DU kannst schließlich kochen und
hast es nicht
nötig, Aufgewärmtes als hausgemacht zu deklarieren.

Bolo, ich mag keinen Honig.

Und zum Letzten: Ich kann zwar ganz gut kochen, ich kenne auch
etliche Profis,
habe aber noch nie behauptet, selbst einer zu sein. Dazu fehlt
mir vielleicht
auch die nötige Cholerik.

Hatte ich das letzte Wort nicht schon in Spanien gelesen? Wenn gerechtfertigte Kritik von Dir als Cholerik definiert wird dann …

Schönen Gruß
Claude

PS: Hoffe deine Artikel sind besser sonst könnten wir noch viele Arbeitslose mehr aus der Gastronomie haben.

Fakt ist jedoch das wenige Betriebe diese Artikel im Sortment
haben, wobei ich nicht Leugnen möchte das Betriebe die Gäste
von 500 - 2000 als Stammkunden haben (zb. Griechen-
Türkenhochzeiten etc.) davon gebraucht machen.

Hallo Claude,

sorry, aber so sehr ich auch die Leute zu schätzen weiß, die noch richtig kochen und ich diese auch nach Kräften unterstütze, so muss ich doch leider feststellen, dass Convenience immer mehr in einer Art und Weise um sich greift, die ich nicht bereit bin zu akzeptieren, wenn ich für teuer Geld ins Restaurant gehe, oder mit meiner Liebsten mal wieder auf einer größeren teuer von den Veranstaltern bezahlten Geschichte bin.

Einige Beispiele:

  • Bei einem meiner Lieblingsitaliener war schon vor ein paar Jahren mal durch die Durchreiche zur Küche zu sehen, dass Tartufo (auf der Karte groß als Spezialität des Hauses immer noch ausgewiesen) vom neuen Koch einfach aus der Mövenpick-Packung gestürzt und nur noch mit etwas Kakao frisch bestäubt wurde. Der Laden hat mich nicht mehr gesehen.

  • Im Konferenzbereich findet man inzwischen regelmäßig klar als Convenience erkennbare Fingerfood vor, Mittagessen auf Tagungen auch in großen und namhaften Häusern verkommen immer mehr zum Kantinenfraß aus Kühltruhe und Mikrowelle. Mischgemüse und Kartoffelprodukte aus dem großen Sack werden inzwischen ohne große Scham angeboten. Die kleinen Abendgerichte in der Bar oder im Zimmerservice kann man sich kaum noch antun.

  • Die freitägliche Schwiegermutterbeglückung mit Essen vom Chinamann ist erstmals zum kulinarischen Erlebnis geworden, als hier gleich um die Ecke bei uns auf dem Dorf eine Familie anfing, doch tatsächlich richtig frisch zu kochen, alle übrigen Angebote hier in der Stadt schmecken so, wie die angelieferte Ware aussieht (vorfritierte Entenhälften, Fertigsaucen, …) Und es ist keinerlei Scham mehr vorhanden z.B. mit genau diesen originalverpackten Dingen sogar öffentlich auf Wihnachtsmärlten, etc. unter dem Restaurantnamen aufzutauchen.

  • Und selbst in der gehobenen Gastronomie fällt mir verstärkt auf, dass einige Produkte erstaunlich ebenmäßiges Aussehen angenommen haben, wie es eigentlich nur industrieller Produktion entstammen kann. Gerade im Beilagenbereich merkt man dies deutlich.

  • Richtig übel finde ich es übrigens auch bei den kleinen Dorfgasthöfen, in denen man vor Jahren noch ehrliche Braten, etc. bekam. Kann mir doch keiner erzählen, dass in einem Laden, in dem am Tag zehn Leute etwas zu essen bestellen, das Hirschragout (angeboten neben 20 weiteren Gerichten) tatsächlich selbst gekocht ist.

Natürlich gibt es, Gott Lob, die Widerstandsnester, aber ich sehe wirklich massiv inzwichen auf allen Ebenen die Scham schwinden. Glücklicherweise kennen wir ja auch noch die andere Seite, und wenn wir mal wieder nach einem langen Tag bei unserem Lieblingstürken für eine kleine Stärkung einfallen, dann sehe ich da in der offenen Küche, wie von A-Z alles selbst zubereitet wird, und dies zu Preisen, die gegenüber dem aufgewärmten Tütenragout im ehemaligen Dorfgasthof, der jetzt meint auf Pseudo-Fresstempel machen zu müssen, einfach lächerlich sind.

Gruß vom Wiz

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Hallo Claude,

So gelesen ist es „affronté“ gegen jede Person aus
der Gastronomie.

Das kann ich nun wirklich nicht stehen lassen. Ich habe deutlich gemacht, dass
man am Preis sehen kann, wo noch wirklich gekocht wird. Auch Wiz hat Recht, wenn
er bestimmte ausländische Lokale hervorhebt, die auf Grund von Familienarbeit
preiswert frisch Gekochtes anbieten. Natürlich gibt es noch gute Küchen, aber sie
werden immer weniger – auch deshalb, weil bei vielen Gästen das Geld nicht mehr
so locker sitzt und deshalb der Preiswettkampf manchen keine andere Wahl mehr als
„convenience“ zu lassen scheint.

Ich meine nun nicht nur die Köche sondern
auch das Servicepersonal.

Das verstehe ich nun nicht. Vom Servicepersonal war keine Rede, nur von den
Restaurant-Eigentümern und manchen Köchen.

Fakt ist jedoch das wenige Betriebe diese Artikel im Sortment
haben,

Das kann nicht sein. Sonst wäre die Anuga nicht voll davon gewesen. So ein Stand
dort kostet doch eine ganze Stange Geld, und das muss durch Umsatzsteigerung
wieder herein kommen. Die sind ja auch nicht blöd …
Außerdem noch einmal: Wenn ich in ein durchschnittliches deutsches Wirtshaus gehe
und dort das berühmte Hirschgulasch nach Art des Hauses auf der Karte steht und
für 8.90 Euro angeboten wird, so ist das convenience oder Wilderei. Und solche
Preisgestaltung findest Du mittlerweile zuhauf, ebenso die von Wiz erwähnten zu
umfangreichen Karten – alles Beweise dafür, dass nicht mehr frisch gekocht wird.

wobei ich nicht Leugnen möchte das Betriebe die Gäste
von 500 - 2000 als Stammkunden haben (zb. Griechen-
Türkenhochzeiten etc.) davon gebraucht machen. Hätten diese
Betriebe jeden Tag solche Veranstalltungen, könnten diese auch
das Personal einstellen. Da diese Gesellschaften jedoch nur
monatlich auftauchen, kann ein Wirt aus Wirtschlichen gründen
kein Stammpersonal haben und greift somit auf diese Produkte
zu.

Gerade diese Kunden wissen genau, wo sie hin gehen – nämlich zu den eigenen
Leuten, wo in der Regel noch anständig gekocht wird. Und für solche Anlässe geben
die auch richtig Geld aus. Und Griechen und Türken finden immer noch genügend
Leute, die ihnen aushelfen, wenn solch große Ereignisse anstehen.

Du aber hast für Ottonormal den Eindruck erweckt, es sei
in der gesammte Gastronomie so.

Das habe ich nicht! Siehe oben. Ich habe nur gesagt, dass dies einen großen
Umfang angenommen hat, wie das Angebot auf der Anuga bewies.

Und was hat das
damit zu tun, dass ich bei einer Zeitschrift bin?

Bolo, da habe ich sicherlich etwas danaben gegriffen, aber ich
war so auf 100. Sorry.

Akzeptiert. :smile:

Als solcher
bin ich höchstens
noch ein bisschen kritischer als die sog. Profis.

Meinst Du das im ernst? Dann könnte ich meine Kompetenz aber
besser einsetzen.

Ich meinte ja auch die „Profis“, die sowas kaufen. :wink:

Dass die Anuga das Mekka aller Profis ist, habe ich nicht
bestritten (deshalb bin
ich ja auch dort hin).

Du hattest aber keine Zeile übrig um den Leute zu erklären was
die Anuga ist.

Die Anuga ist so alt, das weiß jeder Interessierte, was das ist. Und alle wollen
ja auch dort hin und sind sauer, dass sie dort nicht reinkommen und sich für lau
vollstopfen können. Übrigens: Nach 30 Minuten dort wollte ich nichts mehr essen

Legal als Gastronom bist Du aber nicht rein gekommen:wink:))

Bitte keinen Vorwurf der Illegalität!! Ich bin nicht als Gastronom reingekommen.
Aber legal als Journalist. Und noch legaler als Food-Redakteur. Es gibt nicht nur
Gastronomen auf dieser Welt …

Oder hat es Dich aufgeregt, dass ich einfach so frank und frei
gesagt habe, was
ich dort sah?

Nein, aber in einem anderen Kleid serviert wäre bestimmt
besser gewesen.

Da magst Du nicht ganz Unrecht haben. Aber es war ja nicht ein Artikel über die
Anuga, sondern die Antwort auf ein posting.

Da kann ich nix dafür, so war es.
Oder willst Du mir etwas unterstellen, was ich gar nicht
gesagt habe?

Bolo, ich bin regelmäßig bei der Anuga, mich kann nicht mehr
„Erfreuen“. Nur Du hast dir da etwas raus genommen um etwas
sagen zu können. Nach dem Posting gibt es in der Gastronomie
nur noch Hundefutter. Positives hast Du nicht gesehen?

Nochmals: s. o. Ich habe auf ein posting geantwortet und nicht einen Bericht über
die Anuga gegeben. Ich habe nicht behauptet, dass es in der Gastronomie nur
Hundefutter gäbe (Es gab vereinzelt sogar anständige convenience-Produkte, nur 1.
ist es trotzdem noch unehrlich, wenn ein Lokal sowas anbietet ohne den Gast
darüber aufzuklären, und 2. sind diese Produkte auch entsprechend teuer - und
diese Stände hatten nicht so regen Zulauf.) Ich habe auch Positives gesehen,
selbstverständlich, aber was mich am meisten „beeindruckte“, war eben die
Explosion von Fertigprodukten speziell für die Gastronomie. Das wurde mir auch
von Profis bestätigt.

Aber nach all dem, was ich
von Dir weiß, hast
Du keinen Grund dazu, DU kannst schließlich kochen und
hast es nicht
nötig, Aufgewärmtes als hausgemacht zu deklarieren.

Bolo, ich mag keinen Honig.

Nun, ich bin doch von Dir aufgefordert worden, nicht nur das Negative
darzustellen. Nach all dem, was ich von Dir weiß, kannst Du kochen. Aber wenn ich
das nicht sagen darf, lasse ich das das nächst Mal auch weg. Nur dann maulst Du
noch mehr … :wink:

Und zum Letzten: Ich kann zwar ganz gut kochen, ich kenne auch
etliche Profis,
habe aber noch nie behauptet, selbst einer zu sein. Dazu fehlt
mir vielleicht
auch die nötige Cholerik.

Hatte ich das letzte Wort nicht schon in Spanien gelesen? Wenn
gerechtfertigte Kritik von Dir als Cholerik definiert wird
dann …

Es geht nicht um den Inhalt Deiner postings. Sondern um die Form, mit der Du
gleich lospolterst. Ein ruhiges Durchschnaufen vor dem Schreiben und eine
unaufgeregte, sachliche Argumentation würden Dich wesentlich besser aussehen
lassen. Du hast schließlich was zu sagen als einer der wenigen Profis hier. Also
mach Dir Deine Position nicht kaputt durch zu viel Emotion. Ich weiß, die meisten
Köche sind ch… (nein, ich sag’s nicht mehr :smile:), sonst könnten sie vermutlich
den Stress am Herd gar nicht durchstehen (das mein ich jetzt ehrlich). Nur: Es
tut Deiner Reputation nicht gut, wenn Du Dich pauschal vor alle, auch vor die
immer größer werdende Menge der schwarzen Schafe stellst.

PS: Hoffe deine Artikel sind besser sonst könnten wir noch
viele Arbeitslose mehr aus der Gastronomie haben.

Wie bitte? Wenn meine Artikel schlecht sind, gibt es einen arbeitslosen Redakteur
mehr …

Auch schöne Güße
Bolo

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