Nicht unbedingt. Aus langer leidvoller Erfahrung muss ich
sagen, dass gerade, wenn solche Aussagen kommen wie „nur ein
bisschen Office, nur ein paar Bilder…“ usw., sehr oft zu
klein gekauft wird, vor allem dann, wenn zusätzlich noch DSL
dazu kommt statt des Modems vorher. Nach recht kurzer Zeit
fängt dann die Nachrüsterei an: hier etwas mehr RAM, dort eine
größere Platte usw.
Ja, und?
Selbst damit ist der kleine Rechner doch noch hoffnungslos unterfordert.
Mal zur Verdeutlichung: Ich arbeite zur Zeit mit einem 2,4 GHz-Celeron. Auf der Hucke läuft DSL 6000 bis die Leitung glüht (Azureus & DC++). Hauptanwendung: Videobearbeitung. Excessiv, keine einzelnen Filme, sondern gleich vollständige Staffeln.
Daneben natürlich noch’n bischen Surfen, eBay shoppen, Musik oder Comics sortieren und 'n bischen Word & Ecxel.
Und zwar alles gleichzeitig. Läuft tadellos.
Solange die Eltern nicht spielen wollen, werden Sie nie mehr als die OnBoard-Graphik oder den normalen Prozessor brauchen. Ne größere Platte kann man bei Bedarf einfach dazustöpseln, wenn irgendwann gewünscht.
Quellen hierzu? Bisher deutet nichts darauf hin, dass man da
mehr am Ball bleiben müsste als etwa bei XP. Durch die
automatischen Updates läuft das zudem reibungslos. Zudem gibt
es bei Vista wohl zumindest bisher keine Patchdays, sondern es
wird umgehend upgedatet.
Oh, bitte.
Bisher war noch jedes neue Betriebssystem von M$ in der Anfangsphase ein einziges großes Sicherheitsloch. Zu glauben, das sei bei Vista anders, ist einfach nur Blauäugig und wird mit Neuinstallationen nicht unter fünfmal bestraft.
Und die Updates kommen natürlich erst hinterher - und helfen dir gar nix, wenn der Rechner erst mal versucht ist. Erinnere dich an Blaster und Sasser.
Vista? Auf einem System, mit dem man wirklich arbeiten will in zwei oder drei Jahren, wenn (mindestens) SP2 da ist.
Vorher nur für Spielkinder, Angeber und Masochisten.
Na ja. Warum sollte man sich bei Preisen von deutlich unter
100 Euro für einen AMD 64 X2 einen Celeron oder Duron antun?
Okay, wenn du ihn für kleines Geld bekommst.
Andererseits - 'n kleiner Duron oder Celeron kostet nur 40 Euro, und den werden sie nicht auslasten können!
Neben dem Brenner würde ich zusätzlich ein DVD-ROM einbauen.
Das Kopieren von CDs oder DVDs wird so deutlich erleichtert.
Hmm?
Hab ich noch nie gehabt. Wozu auch?
Ist der Wechsel Vorlage raus, Rohling rein eine deutliche Erleichterung für dich?
Mehrkosten: um die 10 Euro.
Dafür würd ich lieber ins Kino gehen, da hab ich mehr von.
Wenn die Ansprüche aber schon in einem Jahr oder weniger
steigen, fängst du wieder ganz von vorn an.
Wie schon gesagt, sofern die nicht auf einmal 3D-Spiele wollen, wird diese Mühle eine sehr lange Zeit treue Dienste tun.
Und dannach ist Neukaufen billiger als Aufrüsten.
Dann schon, in deinem Sinne, ganz konsequent: wenn es wirklich
nur Office, Internet und ein paar Bildchen sein sollen, reicht
nämlich auch ein PIII mit 933 MHz, 512 MB und einer 120er
Platte. Das Ganze gäbe es dann für vielleicht 120-150 Euro mit
einem W2K drauf.
Wenn du das irgendwo bekommst (stabil laufend), halte ich das wirklich für die intelligenteste Lösung.
Erster Rechner Für die Eltern?
Dann nimm das.
Unterstelle nicht, das sie wirklich mehr wollen.
Wart’s erst mal ab.
Und wenn, dann kann man in zwei Jahren immer noch was besseres kaufen. Dann kriegst du das, was heute unter Rennmaschine läuft, für 400 Euro.
Nein, aber gerade im Bildbereich sind die Anforderungen
ziemlich gewachsen, bedingt durch bezahlbare Digicams mit 8
Megapixels und mehr, durch Software mit erheblich mehr
Features als noch vor zwei Jahren usw.
Und?
Sofern du da nicht gerade excessiv mit Fotomontagen und völlig überdrehten Filtern rumspielst, erledigt ein durchschnittlicher Celeron alle dort anfallenden Aufgaben im Interupt.
Kurzum: ich würde etwas Geld in die Hand nehmen, falls
vorhanden, und eine nette Maschine im mittleren Bereich kaufen
mit möglichst aktueller Technik, die im Bedarfsfall auch
nächstes Jahr noch aufrüstbar ist.
Von der Idee, das ein Rechner aufrüstbar ist (außer mehr/dickere Platten und Arbeitsspeicher) hab ich mich schon lange verabschiedet.
Wenn du zusammenaddierst, was dich jetzt etwas besseres mit Aufrüstoptionen und später die Aufrüstungen kostet, kannst du für diesen Betrag auch später gleich nen neuen Rechner kaufen.
Versteh mich nicht falsch, Grundsätzlich liegst du nicht ganz verkehrt.
Allerdings stelle ich immer mehr fest, das sich die Leute für viel zuviel Geld viel zu starke Maschinen für Ihre Ansprüche holen. Da wird Geld für Hardware (und für den entsprechenden Stromverbrauch) aus’m Fenster geworfen, die nie wirklich ausgenutzt wird.
So ähnlich wie ein 500er Daimler, den Muttern einmal in der Woche zum Einkauf beim Aldi aus der Garage holt.
Zum Vergleich mal meine Eltern:
Ähnliche Wünsche. Ein bischen Internet (eBay!) über 56k-Modem. Word für Briefe und Glückwunschkarten. Vater braucht Ecxel für die Finanzverwaltung in seinem Verein. Und ein Bildprogramm für die 3 MPixel-Kamera. Dazu ein paar kleine Knobelspiele für Muttern.
Ich hab denen meinen alten Pentium 1 (!!!) mit 233 MHz, 128 MB RAM, 40 GB Platte und CD-Brenner mit Windows 95b, Office 97, Paintshop Pro 4.12 dahingestellt. Und damit sind die seit 3 Jahren wunschlos glücklich. Das Ding macht alles was die wollen und auch alles ordentlich flott.
Nur ne größere Platte ist beizeiten mal fällig. Die 40er hamse jetzt mit Bildern zugekleistert 
Aber da 120er Platten bei mir schon zum Altmetall gehören . . . null Problemo, kommt halt eine dazu.
Es muss nicht immer eine Rennmaschine sein. Für alles, was nicht nach Spielen oder Video aussieht, ist jeder halbwegs vernünftige Rechner der letzten vier oder fünf Jahre mehr als gut genug ausgestattet.
Klar, wer immer die aktuellste Klicki-Bunti-Software braucht, mit tausenden von super tollen Funktionen, die man dann eh nie benutzt, der muss halt dafür bezahlen.
Aber für den ersten Rechner, selbst wenn es nur darum geht, herauszufinden, was man eigentlich will, mehr Geld als unbedingt nötig auszugeben - muss echt nicht sein.