ich bin auf der Suche nach einem Dessert für ca. 20 Personen, das möglichst gut vorzubereiten ist und dann auch gut und möglichst schnell serviert werden kann - dabei natürlich auch noch lecker.
Oder anders ausgedrückt:
lecker, simpel hergestellt, aber nicht simpel aussehend.
In der Vergangenheit gab es schon: Parfait oder Eis mit Früchten oder Fruchtsauce, Obstsalat, Tiramisu. Ich habe jetzt schon viele Rezepte
durchgewühlt auf der Suche nach weiteren geeigneten und dreh’ mich irgendwie im Kreis …
So würde mich doch mal interessieren, welche Desserts
Ihr schon gemacht habt, auf die diese Kriterien zutreffen.
Hallo, Eva!
In einer Glasschüssel ( oder mehrere?)den Boden mit Biskotten ( in D Löffelbiskuits!), die man vorher in ein Gemisch aus Rum und etwas Wasser
getaucht hat, auslegen. Darauf Marillenmarmelade (=Aprikosenmarmelade!!) streichen, darauf nochmals getränkte Biskotten, dann nochmals Marillenmarmelade, darüber kommt Schokoladepudding. Wenn der Pudding ganz kalt ist reichlich geschlagenes Obers daraufstreichen, darüber streut man dann Schokoladerapseln.
Man kann diesen Nachtisch einige Stunden, auch einen Tag vorher machen - er soll ja ohnedies einige Zeit ziehen!
Meiner Erfahrung nach nicht zu wenig machen - bei mir geht das immer rasch weg!!
Mit Grüßen Annemarie
back to the roots? Alte Rezepte sind ja im Trend. Warum also nicht die Klassiker nehmen:
Omas Schokoladenpudding, Vanillepudding, Grießflammeri oder entweder serviert oder alles zur Auswahl, wenn es schicker und richtig traditionell sein soll und wenn vorhanden in der guten alten Puddingform.
Dazu passend zur Saison Rhabarberkompott und Erdbeeren.
Ich hab noch nie nicht erlebt, dass das nicht schmatzend gegessen wird
Grundrezept (copy & paste aus meinem Mini-Rezeptarchiv)
Grundrezept für Trifle (dt. „Kleinigkeit“)
Löffelbiskuit
Götterspeise
Pudding
Schlagsahne
Obst
Saft und / oder beliebiges alkoholisches Getränk
1 Glasschüssel, möglichst mit geraden Wänden
Zuerst die Götterspeise nach Packungsanleitung kochen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Einen Pudding kochen, kalt werden lassen und in den Kühlschrank stellen.
In der Zwischenzeit wird der Boden der Glasschüssel mit einer Schicht Löffelbiskuit ausgelegt. Die Löffelbiskuit dabei im Ganzen lassen. Dann die Löffelbiskuit mit reichlich Saft tränken (Wenn man die Löffelbiskuit nicht tränkt, saugen sie anschließend die ganze Feuchtigkeit aus der Götterspeise, die dann steinhart wird).
Das Obst wird in mundgerechte Stücke geschnitten und auf den Löffelbiskuit verteilt.
Anschließend gießt man die Götterspeise über das Obst, bis es gerade so bedeckt ist. Schließlich das Ganze in den Kühlschrank stellen, bis die Götterspeise fest ist.
Wenn die Götterspeise fest ist, wird eine Schicht Pudding darübergegeben und das Ganze mit einer Schicht geschlagener Sahne (eventuell mit Sahnesteif, je nachdem, wann gegessen wird) abgeschlossen. Dekoriert werden darf nach Herzenslust.
Je nachdem, für wen der Trifle bestimmt ist, können der Saft über den Löffelbiskuit und / oder das Wasser in der Götterspeise ganz oder teilweise durch Alkohol (nach Bedarf und Geschmack) ersetzt werden. Rum passt zu gelben Früchten, Sherry zu Erdbeeren, Portwein zu roten Früchten …
Welche Geschmacksrichtung man für Götterspeise und Pudding verwendet und welche Früchte man nimmt, hängt von Lust, Laune und Jahreszeit ab.
Wenn man ein Glasgefäß verwendet, sieht man die hübschen Schichten. Wie dick man jede einzelne Schicht macht, ist einem selbst überlassen.
Nachteil des Desserts ist, dass es in sich zusammenfällt, sobald man Portionen aus der Schüssel nimmt. Wenn man die Mühe (= Abwasch) nicht scheut, kann man einzelne Portionen z. B. in Whiskygläsern anrichten.
Am Wochenende kochen meine Frau und ich für die Konfirmationsfeier ihrer Nichte (Patenkind). Da sind 23 Leute zu Gast. Als Dessert hat sich die Kleine Mousse au Chocolat gewünscht.
Das ist gut vorzubereiten, schmilzt nicht beim Anrichten und schmeckt eigentlich allen. Das einzige Problem ist, dass es nicht gerade dekorativ aussieht. Deshalb habe ich gestern bereits eine Art hauchdünne Nußkekse gebacken. Diese werden auf die Portion Mousse (mit großem Eisportionierer zur Kugel geformt) leicht schräg drauf geldrückt und mit Puderzucker bestäubt. Als Deko noch eine Scheibe Sternfrucht und ein Erdbeerfächer. So sieht das dann richtig gut aus.
Die Mousse wird aus feinster Schokolade gemacht und mit Honig, Butter und Haselnußöl verfeinert.
ich hoffe ich bin mit meinem Dessert-Vorschlag nicht zu spät dran
1 Beutel gefrorene Himbeeren oder Waldbeeren
1 Dose Pfirsiche
500 g Naturjoghurt
500 ml Sahne
2 PG Vanillezucker
Braunen Zucker zum Bestreuen
Zubereitung ca. 10 Minuten reicht für ca. 10 Personen
Gefrorene Beeren in die Dessertform geben, darauf die kleingewürfelten Pfirsiche geben (vorsicht beim Schneiden, sie sind glitschig und man kann leicht abrutschen) ich schneide stücke
Auch wenn es für die Mousse-Puristen ungewöhnlich ist, in diese Mousse au Chocolat kommt Butter. Das macht sie cremiger. Habe ich gestern für 22 Personen gemacht. Nach folgendem Rezept ergibt die angegebene Menge ca. 24 Menü-Portionen (große Kugel mit Eisportionierer) und es bleibt noch was, um den größten Schleckermäulern einen Nachschlag zu geben:
9 Tafeln (900 g) beste Schokolade mind. 65% Kakao (z.B. Lindt Excellence 70%)
280 g Butter
8 ganze Eier
8 EL Honig
50 ml Hasolnußöl aus gerösteten Haselnüssen (Feinkosthandel)
Geschlagene Sahne aus 1,4 l Sahne.
Schokolade in kleine Stücke brechen und mit der Butter schmelzen (geht gut in der Mikrowelle). Nicht über 40ºC warm werden lassen.
Eier mit Honig aufschlagen. Mit der geschmolzenen Schokolade mischen und mit dem Haselnußöl abschmecken. Etwas abkühlen lassen (zw. 25ºC und 30ºC). Sahne schlagen. Erst eitwa 1/3 der Sahne mit dem Schneebesen in die Schokomasse unterziehen, dann den Rest nach und nach mit einem Spatel unterheben. 1/2 Tag oder besser über Nacht kalt stellen.