Huhu!
Destilliertes Wasser ist nicht schädlich, siehe hier:
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/615244
Und das Wasser aus dem Schnellkocher ist nichtmal destilliert.
Man nahm an, das destilliertes Wasser gefährlich ist, weil es weniger gelöste Substanzen enthält als Leitungswasser, und dachte, das die Körperzellen an Osmose sterben würden, wenn sie mit ihm in Verbindung kommen würden.
Destilliertes Wasser ist Wasser, das verdampft wurde, und hinterher gesammelt wurde, ohne das es nochmal mit dem Urspungsgefäß in Berührung kam.
Die meisten Verunreinigungen im Wasser verdampfen nicht mit, also die meisten Salze, Bakterien, etc. werden durch diesen Prozess aus dem Wasser entfernt.
Gelöste Gase wie Chlor bleiben allerdings drinnen, Flüßigkeiten, die einen niedrigeren Schmelzpunkt haben als Wasser auch.
Der Teil des Wassers, der beim destilieren bereits verdampft und wieder kondensiert wurde, ist also Mineralstoffärmer, während die Lösung, die noch verdampft werden muß mehr Mineralien enthält.
Wenn man also Wasser verdampfen läßt, es sich kondensiert, und wieder in die Ursprungsmenge zurücktropft, ändert sich die Konzentration nicht - die Konzentration im Wasserkocher ist sogar höher als im Leitungswasser, weil Wasser aus ihm entweicht.
Ich hoffe, das hilft dir bei deiner Philosophiererei 
Grüßlis!
Scrabz aka Philipp (aka Drache).