Detektive und Statisten in der Verhaltenstherapie?

Hallo!

werden
von der Rentenkasse bezahlt

Auch da gilt nichts anders.

Aber ich weiß nicht, wer die Detektiv + Statistentherapie
bezahlt.

Eine solche Therapie würde derzeit von keiner Kasse, Behörde oder sonstigen Stelle bezahlt werden. Das kannst du als einen Fakt annehmen.

Nach 25 Sitzungen
hat er gesagt, die Krankenkasse würde nicht mehr zahlen.

Soviel ich weiß, ist das in der Tat die Grenze für eine Kurzzeittherapie. Die Aussage war also mE korrekt.

Hattest Du nicht irgendwo geschrieben, er hätte Dir eine Überweisung zum Psychiater gegeben?

Gruß,
Max

> Hattest Du nicht irgendwo geschrieben, er hätte Dir eine
> Überweisung zum Psychiater gegeben?

Ja, der Psychiater hat mir dann RISPERDAL verschrieben, das Wundermittel gegen alles (der Scheißdreck). Aber damals habe ich noch gar nichts von der Detektiv-Therapie gewusst und nie so etwas geäußert. Es ging alleine um eine Soziale Phobie. Auf dem Überweisungsschein zum Psychiater stand auch ‚Diagnose: Soziale Phobie‘, ich habe es selber gelesen.

Es ist doch in Psychiaterkreisen gang und gäbe, den Patienten mit irgendeinem nebenwirkungsreichen Zeug vollzustopfen, das die Pharmaindustrie als ‚segensreiches Medikament mit breiter Wirkung‘ anpreist. ($$$!!!)
Und die Ärzte können auf von der Pharmaindustrie bezahlten Fortbildungen in der Karibik erfahren, wie toll das Zeug wirkt!!!

> Warum hat die Therapie eigentlich nach 25 Sitzungen geendet?

Die Therapiesitzungen haben geendet, weil der Psychotherapeut das so wollte. Er hat das knapp damit begründet, die Kasse würde nicht mehr zahlen. Ob das wirklich stimmt, weiss ich nicht.

> Was Du beschreibst, lässt sich zum Beispiel mit selektiver Wahrnehmung viel
> besser erklären

Die Stasi gab es ja auch nicht. Einer hat damit angefangen, und alle anderen DDR-Bürger hatten selektive Wahrnehmung. Beweise mir doch mal das Gegenteil (ohne auf Wissen von nach 1990 zurückzugreifen)!

> Warum hat die Therapie eigentlich nach 25 Sitzungen
geendet?

Die Therapiesitzungen haben geendet, weil der Psychotherapeut
das so wollte. Er hat das knapp damit begründet, die Kasse
würde nicht mehr zahlen. Ob das wirklich stimmt, weiss ich
nicht.

Nein, stimmt nicht. Eine Kurztherapie endet mit 25 Sitzungen. Aber das kann auf Antrag verlängert werden. Das bedeutet allerdings eine Begründung gegenüber der Krankenkasse.

Die Stasi gab es ja auch nicht. Einer hat damit angefangen,
und alle anderen DDR-Bürger hatten selektive Wahrnehmung.
Beweise mir doch mal das Gegenteil (ohne auf Wissen von nach
1990 zurückzugreifen)!

Oh. Die Stasi gab es sehr wohl, auch schon vor 1989. Kann es sein, dass du da was verwechselst? Der politische Häftling war etwas, was es nicht gab. Bist du denn in der Hinsicht vorbelastet?

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> Oh. Die Stasi gab es sehr wohl, auch schon vor 1989.

Klar, dass es die Stasi nicht gab, war ja auch von mir ironisch gemeint. Ich wollte damit zeigen, dass man alles „Merkwuerdige“ nicht existent reden kann, auch wenn es das Merkwuerdige wirklich gab.

> Kann es sein, dass du da was verwechselst? Der politische Häftling war etwas,
> was es nicht gab.

Es geht nicht um die Stasi. Es geht darum, dass man ALLES mit selektiver Wahrnehmung erklaeren kann.

> Bist du denn in der Hinsicht vorbelastet?

Nein, ich habe mit der ehemaligen DDR nichts zu tun.

Es geht nicht um die Stasi. Es geht darum, dass man ALLES mit
selektiver Wahrnehmung erklaeren kann.

Nein, kann man nicht. Die Existenz der Stasi belegen Berge von Dokumenten, zahlreiche Einrichtungen und Gebäude und tausende von übereinstimmenden Zeugenaussagen. Ich sehe keinerlei Möglichkeit, wie man das mit „Selektiver Wahrnehmung“ erklären könnte.

Für die Detektivtherapie gibt es keine Belege, nur eine einzige Zeugenaussage und plausible Gegenargumente, die die Machbarkeit in Frage stellen.

Gruß,
Max

Die Therapiesitzungen haben geendet, weil der Psychotherapeut
das so wollte. Er hat das knapp damit begründet, die Kasse
würde nicht mehr zahlen.

Das würde bedeuten, dass er die anschließende Beschattung durch Detektive und Statisten aus eigener Tasche bezahlte? Welches Interesse hätte er daran?

Oder vermutest Du, er steckt mit einem mysteriösen Geldgeber unter einer Decke? Welches Ziel würde dann dieser Geldgeber verfolgen?

Gruß
Kreszenz

1 „Gefällt mir“

Aus eigener Tasche zahlt der das nicht.

Ich ging bis jetzt davon aus, dass die Krankenkasse das zahlt.
Es waere wohl fuer die Kasse billiger, im grossen Stil Patienten schnell und effizient „zu heilen“, als fuer jeden Patienten 300 Stunden Psychotherapie zu zahlen.

Vielleicht ist die Detektiv-Therapie aus effektiver (d.h. sie hat mehr Erfolg).

Ich gehe davon aus, dass ich keinesfalls der einzige bin, der beschattet wurde.

Wenn du meinst.

Ich ging bis jetzt davon aus, dass die Krankenkasse das
zahlt.

Ich gehe davon aus, dass ich keinesfalls der einzige bin, der
beschattet wurde.

Das würde bedeuten, dass u. a.

  • genügend Therapeuten gefunden worden wären, die bereit waren, mit einer solchen Überwachung am Rande, wenn nicht gar außerhalb der Legalität zu agieren.

  • ein Heer von Detektiven und Statisten rekrutiert und entsprechend ausgebildet worden wäre. Wie wollte man aber sicherstellen, dass ausnahmslos alle strengstes Stillschweigen über ihre Tätigkeit bewahren?

  • außer Dir keiner der betroffenen Patienten davon etwas bemerkt oder auch nur Verdacht geschöpft hätte
    bzw.

  • andere, die dieselben Erfahrungen gemacht hätten wie Du, das nie zur Sprache brachten (aber warum nicht)?

Es waere wohl fuer die Kasse billiger, im grossen Stil
Patienten schnell und effizient „zu heilen“, als fuer jeden
Patienten 300 Stunden Psychotherapie zu zahlen.

Ist das die durchschnittliche Dauer einer Verhaltenstherapie?

Vielleicht ist die Detektiv-Therapie aus effektiver (d.h. sie
hat mehr Erfolg).

Wie wäre der Erfolg einer „Behandlung“ nach diesem Modell denn überhaupt feststellbar, wenn sie erst nach der „offiziellen“ Therapie stattfindet?

Nach wie vor erscheint mir das ganze Konstrukt nicht plausibel.

Gruß
Kreszenz

> Das würde bedeuten, dass u. a.
>
> - genügend Therapeuten gefunden worden wären, die bereit waren, mit einer solchen
> Überwachung am Rande, wenn nicht gar außerhalb der Legalität zu agieren.

Das ist es ja gerade. Was wäre daran illegal? Zuzuhören, was einer im Bus redet und neben ihm reden ist nicht illegal, u.a. das ist mein Problem.

> - ein Heer von Detektiven und Statisten rekrutiert und entsprechend ausgebildet worden
> wäre. Wie wollte man aber sicherstellen, dass ausnahmslos alle strengstes Stillschweigen
> über ihre Tätigkeit bewahren?

Das habe ich mir auch schon überlegt. Ich könnte mir vorstellen, dass es einen Vertrag gibt, der Strafen vorsieht, wenn jemand etwas ausplaudert. Z.B. bei 3D Engines ist das so, wer z.B. die Quake-Engine kauft, darf nicht sagen, wie viel sie gekostet hat.
Habe das auf Wikipedia gelesen, bei Vedarf kann ich mal nachsehen, ob ich den Originaltext finde.

> - außer Dir keiner der betroffenen Patienten davon etwas bemerkt oder auch nur
> Verdacht geschöpft hätte
> bzw.
> - andere, die dieselben Erfahrungen gemacht hätten wie Du, das nie zur Sprache
> brachten (aber warum nicht)?

Woher willst du wissen, dass nie jemand etwas gemerkt oder gesagt hat? Schau mich an, 20 Postings zwischen 100 Milliarden Webseiten. Außer ca. 20-30 Leuten hat doch noch nie jemand von mir gehört!

> Wie wäre der Erfolg einer „Behandlung“ nach diesem Modell denn überhaupt
> feststellbar, wenn sie erst nach der „offiziellen“ Therapie stattfindet?

Wenn der Patient das Schablonenleben annimmt, war die Therapie erfolgreich.

Ich verstehe, dass du skeptisch bist, frage weiter!

ein Heer von Detektiven und Statisten rekrutiert und
entsprechend ausgebildet worden
wäre. Wie wollte man aber sicherstellen, dass ausnahmslos
alle strengstes Stillschweigen
über ihre Tätigkeit bewahren?

Ich könnte mir
vorstellen, dass es einen Vertrag gibt, der Strafen vorsieht,
wenn jemand etwas ausplaudert.

Es gibt doch mehr als genug Fälle (aktuell z. B. Wikileaks), in denen solche Verträge gebrochen wurden, wenn entsprechende Geldsummen winkten (… und für dieses Thema würden sich die Boulevardmedien garantiert interessieren) oder aber einzelne Vertragspartner aus ethischen Gründen nicht mehr mitspielen wollten.

außer Dir keiner der betroffenen Patienten davon etwas bemerkt oder ::auch nur Verdacht geschöpft hätte
bzw.
andere, die dieselben Erfahrungen gemacht hätten wie Du,
das nie zur Sprache brachten (aber warum nicht)?

Woher willst du wissen, dass nie jemand etwas gemerkt oder
gesagt hat?

Ich gehe davon aus, dass in diesem Fall zumindest ein paar entsprechende „Erfahrungsberichte“ im Netz aufgetaucht wären, aber bisher konnte ich nichts dergleichen entdecken.

Schau mich an, 20 Postings zwischen 100 Milliarden
Webseiten. Außer ca. 20-30 Leuten hat doch noch nie jemand von
mir gehört!

Ja, und Du bist auch der Einzige, der von diesen angeblichen Machenschaften berichtet.

Wie wäre der Erfolg einer „Behandlung“ nach diesem Modell
denn überhaupt feststellbar, wenn sie erst nach der „offiziellen“ Therapie stattfindet?

Wenn der Patient das Schablonenleben annimmt, war die
Therapie erfolgreich.

Das kann man aber doch nicht daran festmachen, dass er hin und wieder Bus fährt. Für alles andere bedürfte es einer weiteren lückenlosen Überwachung über einen längeren Zeitraum.

Ich verstehe, dass du skeptisch bist

Ich fürchte, daran werden auch weitere Argumente nichts ändern - das Ganze ist einfach nicht stichhaltig.

Gruß
Kreszenz

> Ich fürchte, daran werden auch weitere Argumente nichts ändern - das Ganze ist
> einfach nicht stichhaltig.

Gut, wenn das deine Meinung ist, akzeptiere ich das. Aber bitte versuche nicht, mein weiteres Vorgehen zu sabotieren o.ä.

Mfg,

Rainer