> Nein. So funktioniert weder die Verhaltenstherapie noch irgendeine
> andere therapeutische Richtung.
Es wird wohl eine neue Therapierichtung sein, in die nur so viele Leute wie nötig eingeweiht werden. Also wenn ich so eine Therapie mit Detektiven und Statisten aufziehen würde, ich täte das Ganze tunlichst geheim halten! Sonst gibt es einen Aufschrei in der Bevölkerung und die Therapie funktioniert nicht mehr (da der Patient weiß, dass alles gespielt ist und so als ‚unwahr‘ abstempelt und das vorgespielte Verhalten nicht übernimmt).
> Mit einem solchen Budget könnte man schon ne Menge „Detektive“ und
> „Statisten“ bezahlen, WENN dieses Verfahren sich als sehr effektiv
> erweisen würde.
Absolut korrekt!
Ich habe das auch schon so ausgerechnet und bin auch zu dem Ergebnis gekommen, dass sich diese Therapieform auszahlen tut.
> WAS diese Detektive und Statisten nun konkret überhaupt machen
Detektive: sitzen im Bus und hören Gespräche des Patienten mit seinen Bekannten, Freunden usw. (die nicht von der Therapie wissen) mit und hören, was der Patient in sein Handy spricht.
Versuchen herauszufinden, welche sexuellen Vorlieben der Patient hat (z.B. durch Beobachten seiner Augen, wo er bei potentiellen Sexpartnern hinsieht (Schuhe, Beine, Po, Brüste, Augen usw.)).
Überwachen der Statisten, ob sie alles, was sie auswendig lernen sollten, auch korrekt vortragen.
> WIE sie es machen
Detektive UND Statisten reden
a) miteinander (meist zwei Detektive oder zwei Statisten)
b) in ihr Handy.
Detektive sind meist ältere Leute (35+). Statisten sind meist jung (18-35), scheinen auch Schüler oder Studenten zu sein.
Das Ziel ist es, eine ‚Alltagssituation‘ vorzuspielen, die den Patienten zur Annahme des SCHABLONENLEBEN bringt.
SCHABLONENLEBEN:
-Führerschein
-eigenes Auto
-NICHT mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren
-möglichst gute Bildung
-Arbeit
-eigene Wohnung
-‚Abnabeln‘ von den Eltern
-Gottesglaube
-Sexualpartner
-sexuell aktiv
-möglichst Nichtraucher
-UMFANGREICHE Teilnahme an sozialen Veranstaltungen, z.B. Parties oder Ähnlichem
Diese Lebensweise soll dem Patienten maximales Glück bringen.
> WIE QUALIFIZIERT
die Detektive scheinen extra ausgebildet zu sein (als Detektive).
Die Statisten sind zum Teil ziemlich vertrottelt, man merkt ihnen zum Teil an, dass sie etwas auswendig Gelerntes vortragen.
Der Therapeut, bei dem man zuletzt war (z.B. ein Verhaltenstherapeut) ist der ‚Kopf‘, er entscheidet, WAS Vorgetragen wird und ist verantwortlich dafür, dass der Patient das Schablonenleben annimmt, sonst gibt es eine Strafe vom Geldgeber (wer das ist, weiß ich nicht sicher, ich denke aber die Krankenkasse oder Ähnliches, was daran Interesse haben könnte, dass der Patient Geld erarbeitet anstatt es zu kosten).
BEI INTERESSE kann ich auch erklären, welche (Gehirnwäsche-) Tricks zur Anwendung kommen, mit denen der Wille des Patienten beeinflusst wird (z.B. so dass er nicht mehr Bus fahren will, sondern Auto).
Es wird von den Detektiven und Statisten nicht einfach nur gesagt ‚ich kaufe ein Auto‘ und man hofft, dass der Patient das auch tut, man hat Tricks, wie man sicherstellt, dass der Patient wirklich ein Auto kaufen WILL. (Man beachte, dass Auto Kaufen ein Teil des Schablonenlebens ist).