Deutsch/Spanisches Familiendrama... Brauche Rat

Hallo!

Ich bitte euch im Namen meiner Freundin um Rat:

Letzte Woche ist ihr Freund aus Spanien (Mallorca) zu ihr nach Deutschland gekommen, um hier Arbeit zu finden. Bereits auf Mallorca wurde ihm die Wohnung gekündigt und er ist kurzzeitig bei seiner Schwester untergekommen. Er hat also wirklich kein Geld zur Verfügung.

In Spanien hat er einen Sohn, der bei der Exfrau wohnt. Er ist 16 Jahre alt und Angaben zufolge etwas schwierig. Die Exfrau hat schon mehrmals von ihrem Exmann Unterhalt verlangt, aber da er kein Geld verdient, konnte er ihr auch nichts geben. Kurz vor seiner Abreise nach Deutschland zu meiner Freundin, hat ihm die Exfrau gedroht, den gemeinsamen Sohn zur Mutter des Exmannes zu bringen, die jedoch zu alt und zu arm ist, um sich um den Jungen zu kümmern. Jedoch konnte das Exehepaar die Angelegenheit wohl regeln und er konnte nach Deutschland fliegen…

Am Wochenende hat er nun einen Anruf von seiner Mutter bekommen. Die Exfrau hat wohl den Jungen einfach bei ihr abgeladen und will jetzt mit dem neuen Mann und dem gemeinsamen Säugling nach Brasilien. Jetzt droht alles zu scheitern.

Anscheinend lässt die Exfrau nicht mit sich reden, hat anscheinend keinen Bock auf den Jungen. Aber das beste für ihn wäre sicherlich, in Sapnien zu bleiben, damit er dort weiter zur Schule gehen kann. Hier in Deutschland wäre alles viel schwieriger…

Habt ihr einen Rat für die beiden? Wenn er jetzt wieder zurückfliegen würde, dann könnte er weder für sich, noch für den Jungen sorgen, weil man dort keine Arbeit findet. Bei der Schwester kann der Junge auch nur schwer unterkommen, den er hört auf niemanden außer auf seinen Vater.

Hallo,

Anscheinend lässt die Exfrau nicht mit sich reden, hat
anscheinend keinen Bock auf den Jungen.

Der arme Junge.
Die Mutter hat keinen Bock auf ihn. Will lieber mit neuem Mann und neuem Kind nach Brasilien, weg aus Spanien.
Der Vater hat keinen Bock auf ihn. Will lieber mit neuer Freundin nach Deutschland.

Aber das beste für ihn
wäre sicherlich, in Sapnien zu bleiben, damit er dort weiter
zur Schule gehen kann.

Das klingt erstmal vernünftig.
In Deutschland hätte er erstmal Sprachprobleme.
In Brasilien hätter er die aber auch.
Einer seiner Elternteile muss sich wohl dessen besinnen, was es heißt, Eltern zu sein und für einige Zeit (solange ist es ja nicht mehr, wenn er schon 16 ist) die eigenen Wünsche hinter dem des Kindes zurückstellen.
Da die Mutter ihn schon etliche Jahre (?) bei sich hatte (und finanziell alleine durchbrachte/durchbringen musste), klingt die Vater+Sohn-Kombi gar nicht schlecht. Dafür spricht auch, dass er, nach deinen Worten, nur auf den Vater hört. Generell brauchen Jungs in dem Alter vielleicht eher den Vater, aber das will ich nicht verallgemeinern.
Ein Mann und ein Kind auf der Mutterseite wiegen vielleicht auch schwerer als eine (ungewisse?) Zukunft in Deutschland und eine Freundin.

Habt ihr einen Rat für die beiden? Wenn er jetzt wieder
zurückfliegen würde, dann könnte er weder für sich, noch für
den Jungen sorgen, weil man dort keine Arbeit findet.

Und hier findet er eine? Spricht er so gut deutsch? Der Arbeitsmarkt ist zur Zeit hier auch nicht rosig.

Es ist sicher keine leichte Situation, aber der Junge hat es wohl von allen Beteiligten am Schwersten.

Gruß
Elke

Hola,

@Deutsch/Spanisches Familiendrama…

Es klingt eher nach einem kläglichem emotionalen und finanziellen Scheitern.

Der *Freund* versagt komplett in Spanien.

Nun soll es ihm ermöglicht werden, auch in der BRD zu versagen.

Er hat in seinem Heimatland kläglich versagt, und nun möchte er flüchten.

Weshalb glaubt *Deine Freundin* er würde in der BRD einen Job finden und zu seinen Kindern stehen?