Deutsch wird zu viel gewichtet

Hallo!
Ich wollte hier nur mal nach den Meinungen fragen. Ich finde das Deutsch viel zu wichtig an der Schule ist.
Der Grund, ich habe schwierigkeiten mich ausdrücken und auch einfach allgemein in Deutsch. Doch, ohne jetzt arrogant wirken zu wollen, verstehe sehr viel von Naturwissenschaften und von Erdkunde/Geschichte. Ende der 8. Klasse/ Anfang der 9. hatte ich ein Schnitt von 1,5 nur in Deutsch, Englisch, Spanisch und Kunst eine 3 (Kunst:4). Mittlerweile bin ich in der 10. Klasse und bin in fast allen nicht sprachlichen Fächern um eine Note abgesackt. Der Grund ist scheinbar das wir jetzt vielmehr eigene Texte schreiben und erläutern müssen. Ein ein bisschen übertriebenes Beispiel.
Bio-Test früher:
Was ist für die Vererbung der Merkmale verantwortlich? _____________________
Was ist ein x-gonosomaler rezessiver Erbgang? _______________________________________________________________________

Der heutige Bio-test:
Erläutere den Erbgang.

Dazu weiß ich eine ganze Menge, nur ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll. Bei dem alten Test gibt es eine Antwort. Bei dem neuen kann man schreiben und schreiben.
In dieser Bioarbeit habe ich eine 3, obwohl ich, wenn ich genau gefragt worden wäre alle Fragen richtig beantwortet. So bekomme ich eine 2- ,noch aufgrund des mündlichen teils, obwohl ich alles bestens weiß und verstanden hab. Und die Lehrer sagen noch: „ja warte mal ab, in der oberstufe wird das noch viel mehr zu erläutern sein, da gib´s keine Kindertest´s mehr. Das sind dann richtige Klausuren.“
Was ist bitte an dem alten Test kindisch???
Noch schlimmer ist es in Erdkunde, Geschichte und Religion, wo sogar die Rechtschreib-, Zeichensetzungs und die Grammatikfehler mit einbezogen werden.
Ist das nicht ein bisschen unfair? Ich verstehe es, bekomm aber trotzdem schlechte Noten!
Viele Grüße
Dirk

Hallo,

also ich kann Deinen Gedankengang zwar nachvollziehen, bin da aber etwas anderer Meinung.

Deutsch und insbesondere Schreiben und sich Ausdrücken können ist eine fundamentale Basis einer jeden Ausbildung und wird im späteren Berufsleben, egal, was Du machst, unabdingbar sein. M.E ist Deutsch daher nicht ein weiteres Fach wie etwa Bio oder Sport, sondern eine absolute Erziehungsgrundlage, welche so wichtig ist, dass man sie bis zum Ende der Schulzeit lernt.

Und ich kann Dir sagen, man merkt es später sofort und es fällt sehr schlecht auf, wenn jemand Deutsch nicht beherrscht. Das fängt bei Sprache, Artikulation und Wortschatz an, geht über Emails und Briefe bishin zu in Studium, Ausbildung oder Beruf verfassten Texten. Und glaube nicht, dass Dir gute Kenntnisse zB. in Naturwissenschaften auseichen, wenn Du keine Texte verfassen kannst. Meine Frau ist promivierte Biologin und in dem Studium gehört es zum Alltag, das, was man macht, auch zu erklären. Da kommte man mit einfachen Frage-Antwort Tests, wie Du sie oben schilderst, nicht weiter. Nirgends.

Ganz zu schweigen von anderen Studiengängen. Bei uns bei den Juristen fällt es ganz gravierend und negativ auf, wenn die Studenten nicht richtig Deutsch können. Da können sie fachlich noch so gut sein, ohne ein ansprechendes Sprech- und insbesondere Schriftdeutsch kommen sie auf keinen grünen Zweig. Und ich bezweifel, dass das in anderen Studiengängen, Ausbildungen oder gar Berufen anders ist.

M.E. wird Deutsch daher keinesfalls zu hoch bewertet, da es ein grundlegender Faktor menschlicher Ausbildung ist und somit nicht auf einer Ebene mit bestimmten Fachrichtungen, wie zB. Bio, Mathe oder Sozialkunde steht.

Gruß
Dea

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Hallo Dirk!

Die Aufgaben müssen so bearbeitet werden wie eine Textanalyse.
Also richtig mit Einleitung, Hauptteil und Schlussteil.
Das muss man sich angewöhnen. Hypothesen und Thesen müssen begründet werden und dazu bedarf es einer analytischen bzw. argumentativen Gedankenführung.
Nur so lassen sich komplexe Zusammenhänge erschöpfend diskutieren und in einer nachvollziehbaren Weise darlegen. Im Übrigen ist nicht allein das Lernziel etwas zu lernen, sondern es eben auch entsprechend darlegen zu können.
Probe das mal. In den Klausuren habe ich das immer so gemacht, dass ich mir zwischendurch immer wieder die Aufgabenstellung durchgelesen habe um dann auch genau auf die Antwort hinzuarbeiten.
In der Regel habe ich die Einleitung auch erst zum Schluss geschrieben, wenn es eine komplizierte Frage war. Schließlich muss in der Einleitung schon das Ergebnis anklingen, bzw. sollte die Einleitung mit dem Ergebnis gut stimmig sein.

Grüße, Stefan

Hallo!

Man nennt das „offene Aufgabenstellungen“. Die Formulierung der Aufgabe legt die Kompetenz fest, die durch die Aufgabe überprüft wird. Wenn ich frage: „Was versteht man unter einem rezessiven x-gonosomalen Erbgang?“, dann kann ich aus der Antwort schließen, ob ein Schüler die Definitionen von „rezessiv“, „x-Chromosom“, „gonosomal“ und „Erbgang“ auswendig gelernt hat.

Wenn ich frage: „Entscheide anhand des gegebenen Stammbaums, um was für einen Erbgang es sich handelt, und erläutere wie Du zu dieser Erkenntnis gelangst!“, dann kann ich aus der Antwort schließen, ob ein Schüler in der Lage ist, einen zuvor unbekannten Stammbaum zu analysieren, also ob er das erworbene Wissen auf ein neues Problem anwenden kann.

Natürlich ist es möglich, dass ein Schüler wegen geringerer sprachlicher Kompetenz sein Können nicht zeigen kann. Aber umgekehrt darf das nicht dazu führen, dass man nur noch reine Lexikon-Fragen stellt. Schließlich will man ja Menschen zu vernetztem Denken erziehen.

Übrigens: Biologie und Medizin überlappen sich relativ stark, vor allem in der Forschung. Trotzdem denken Biologen und Mediziner fundamental anders, weil sie in ihrem Studium komplett anders getrimmt wurden.

Michael

Mathe wird zu viel gewichtet
Hi Dirk
Das ist ja nunmal Ansichtssache.
Ich zum Beispiel finde, dass Mathematik zu viel in der Schule und an der Uni und im Leben überhaupt gewichtet wird.
Gruß,
Branden

Hallo Dirk,

nun ja, etwas zu verstehen ist die eine Sache. Aber wie willst du damit später Geld verdienen, wenn du das, was du da verstanden hast, nicht gut ausdrücken kannst? Ich denke, diese Überlegung steht hinter solchen Tests, bei denen ein freies Formulieren erforderlich ist.

Hast du schon Berufspläne? Ich frage deshalb, weil es ja manche Berufe gibt, in denen man gut formulieren können muss, und dies bei anderen nicht der Fall ist. Ich stelle mir gerade vor, du bist (nehmen wir mal an) Genetiker, findest etwas ganz Geniales heraus, und kannst es nicht so formulieren, dass eine wissenschaftliche Zeitschrift das abdrucken kann -> das wäre nicht so gut. Wie soll die Welt von deiner tollen Entdeckung erfahren, wenn du nicht einen deutschen und einen englischen Artikel darüber schreiben kannst?

Wenn du aber z.B. Programmierer werden möchtest, na ja, da musst du nur ein paar Hilfetexte und Dokumentationen schreiben - Hauptsache das Programm läuft.

Vielleicht solltest du dich in dieser Hinsicht schon jetzt einmal beraten lassen.

Und was die sprachlichen Fähigkeiten angeht: Training ist alles, kann ich da nur sagen. Schreib am besten jeden Tag irgend etwas. Es gibt genug Internetforen. Du kannst Tagebuch schreiben, und Hausaufgaben hast du ja sicher auch.

Und, ganz wichtig: Wenn dich irgendwo jemand kritisiert, dann sei nicht sauer deswegen, sondern schau dir einmal genau an, ob er mit dieser Kritik vielleicht recht hat. Das ist sicher nicht immer der Fall, aber manchmal bekommt man so auch wertvolle Hinweise, was man falsch macht.

Schöne Grüße

Petra

Hallo Dirk,

Der Grund, ich habe schwierigkeiten mich ausdrücken und auch
einfach allgemein in Deutsch. Doch, ohne jetzt arrogant wirken
zu wollen, verstehe sehr viel von Naturwissenschaften und von
Erdkunde/Geschichte.

das glaube ich dir gern. Nur: Was nützt dem Menschen Wissen, wenn er es nicht anderen vermitteln kann?

Ein ein bisschen
übertriebenes Beispiel.

Nö, wieso? Ist doch ganz realistisch.

Bio-Test früher:
Was ist für die Vererbung der Merkmale verantwortlich?
_____________________
Was ist ein x-gonosomaler rezessiver Erbgang?
_______________________________________________________________________

Der heutige Bio-test:
Erläutere den Erbgang.

Ja, genau. Wie Michael schon schrieb: Vernetztes Denken ist gefragt. Wissen ist nicht nur Auswendiglernen. Im ersten Beispiel von dir werden nur auswendig gelernte Fakten abgefragt. Viel interessanter ist doch aber, ob der Schüler die Zusammenhänge auch verstanden/verinnerlicht hat. Das kann man aber nur mit einer Frage erreichen, die dem Schüler Raum gibt, kompliziertere Gedankengänge darzulegen und argumentativ zu stützen.

Dazu weiß ich eine ganze Menge, nur ich weiß nicht wie ich es
ausdrücken soll.

Das kannst du üben. Es ist zwar etwas langwierig, das zu erlernen, aber es lohnt sich. Schnapp dir euer Lehrbuch oder ein Lehrbuch aus der Bibliothek, sehr gut sind auch diese „Lernhilfen“. Suche dir die Übungsfragen zu dem jeweils im Unterricht behandelten Stoff heraus und beantworte jede davon SCHRIFTLICH. Lass dir Zeit.

Bevor du anfängst zu schreiben, überlege dir einen Plan. Nimm einen Schmierzettel zur Hand und notiere stichpunktartig die Hauptgedanken/-argumente, die du dann im Text näher erläutern wirst. Wie Stefan schon schrieb, ist es sinnvoll, sich bei der Grundstruktur an den drei Eckpfeilern Einleitung - Hauptteil - Schluss zu orientieren.

Stell dir vor, du würdest den Text nicht für deinen Lehrer schreiben, sondern für jemanden, der von dem Thema keine Ahnung hat. Ein Rhetorik-Dozent an der Uni hat mit uns mal eine Übung durchgeführt: Wir sollten einen komplizierten Sachverhalt so erklären, dass ihn auch unsere Omas verstehen würden. Also, wie fängst du an, um deine Oma an dieses Thema heranzuleiten? Was ist die Motivation deines Textes? Wie ist er strukturiert? Worauf willst du am Schluss hinaus? Die Einleitung bereitet den Leser auf den nachfolgenden Hauptteil vor.

Der Hauptteil muss gut gegliedert sein. Überlege dir vorher ein paar Stichwörter, die dir für die Beantwortung der Frage wichtig erscheinen. Notiere diese Stichwörter auf einem Schmierblatt. Pro Stichwort schreibst du einen Absatz. Dabei musst du die Stichwörter und, ganz wichtig, ihren Zusammenhang mit der Fragestellung erläutern. Verliere nicht das Ziel (Beantwortung der Aufgabe) aus den Augen!

Zum Schluss fasst du alle Kernpunkte des Hauptteils in 1-2 Sätzen zusammen und ziehst das Fazit aus der gesamten Erläuterung.

Wenn du fertig bist, versetze dich in die Lage entweder von deiner Oma oder von einem zwei Jahre jüngeren Schüler und lies aus dessen Sicht deinen Text noch einmal langsam durch. Frage dich immer wieder: Wäre es für die Oma/den Schüler verständlich? Kennen sie am Ende die Antwort auf die gestellte Frage? Bin ich, trotz verständlicher und ausführlicher Erläuterung, letztlich auf den Punkt gekommen?

Bei dem alten Test gibt es eine Antwort. Bei
dem neuen kann man schreiben und schreiben.

Sieh es als Vorteil: Du kannst ALL dein Wissen zeigen und nicht nur punktuell gelernte Fakten!

Und die Lehrer sagen noch: „ja warte mal ab, in der
oberstufe wird das noch viel mehr zu erläutern sein, da gib´s
keine Kindertest´s mehr. Das sind dann richtige Klausuren.“

Ja, da haben sie Recht. Deshalb fange jetzt schon an, regelmäßig das Schreiben zu üben!

Was ist bitte an dem alten Test kindisch???

Dass sie nur punktuelle Fakten und keine Zusammenhänge, kein Verständnis abfragen.

Noch schlimmer ist es in Erdkunde, Geschichte und Religion, wo
sogar die Rechtschreib-, Zeichensetzungs und die
Grammatikfehler mit einbezogen werden.

Auch hier gilt: Üben, üben, üben. Dafür gibt es Lernhilfen, die du in der Bibliothek deiner Wahl findest.

Ist das nicht ein bisschen unfair?

Nein, ist es nicht. Später im Beruf bist du auch kein Einzelgänger, der nur mit seinem Wissen arbeitet. Du musst ständig mit anderen Menschen kommunizieren, du musst ihnen deine Gedanken und Ergebnisse deiner Arbeit verständlich erklären. Wenn du schon bei Biologie warst: Wir schreiben regelmäßig Praktikaprotokolle, die so 60-80 Seiten umfassen. Was meinst du, wie wichtig es dort ist, seine Gedanken gut zu strukturieren und die Argumente verständlich darzulegen? Ohne gewisse Grundfähigkeiten in deutscher Sprache bist du verloren - egal, wie gut du das Thema verstanden hast. Ach ja, und da Versuche häufig in Gruppen durchgeführt werden, musst du deinen Kommilitonen auch ständig deine Gedankengänge erklären…

Grüße,
Anja

Obwohl ich einen Ingeniuersstudiengang habe, denke ich auch manchmal: „Geld zählen kann ich, das reicht mir.“ :wink:

MfG Ahmet

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Hallo Dirk,

ich kann dein Problem teilweise nachvollziehen. Ich war in der Schule in den sprachlichen Fächern auch eine Niete. Was ich aber nicht verstehen kann ist, dass du Probleme hast Wissenschaftliche Sachverhalte, über die du ja wie du sagst ziemlich gut bescheid weist, auszuformulieren. Das war bei mir immer anders. Ich hatte Probleme, einen Aufsatz bzw. eine Erläuterung oder so in Deutsch zu schreiben, aber wenns um die Erklärung naturwissenschaftlicher Phänomene ging, konnte ich ziemlich lange und gute Texte verfassen. Versuch dir doch einfach mal vorzustellen dass du die Frage nicht schriftlich sondern mündlich beantworten musst. Schreibe dann das, was du denkst oder sagen würdest. Das hat bei mir immer ganz gut geklappt. Wenn du dann wirklich über den Sachverhalt bescheid weisst, dann müsstest du normalerweise auch gute Ergebnisse erzielen. Kann es aber sein, dass du früher bei den Tests, nur deshalb gut warst, weil diese im Prinzip nur auswendiglern Aufgaben waren?(das ist jetzt nicht böse gemeint oder so, bitte nicht falsch verstehen.) Wie gesagt, wenn du einen Sachverhalt richtig gut verstehst, dann musst du diesen zumindest für deinen Lehrer verständlich und vollständig beantworten können. Ein anderer Sachverhalt ist, dass nicht Jedermann einen Wissenschaftlichen Sachverhalt so gut (schriftlich oder mündlich) erklären kann, sodass es auch Laien verstehen. Wenn man das kann, ist es ein Plus, und mann sollte sich das auf jeden Fall aneignen. Später im Beruf wirst du das merken…

MfG Ahmet

Hi Dirk,

die anderen haben Dir ja schon allerlei dazu erzählt, warum das so wichtig ist, dass man sich gut ausdrücken kann.

Da ich aber zu Schulzeiten das gleiche Problem hatte, möchte ich Dir mit einer Strategie helfen. Wenn Du so eine „offene“ Aufgabenstellung bekommst, dann gehe doch her und formuliere (evtl. auf einem Schmierblatt) konkrete Unterfragen.
So könnte das in Deinem Beispiel so aussehen:

Erläutere den Erbgang.

Unterfragen:

Was ist für die Vererbung der Merkmale verantwortlich?
Was ist ein x-gonosomaler rezessiver Erbgang?

Stichwörter und Definitionen:

  • wat weiss ich denn, ich hab ja nich tden Hauch einer Ahnung von diesem Thema, aber vielleicht sowas wie Erbkrankheiten, Augenfarbe etc.

Diese Sammlung von Unterfragen (logischerweise samt Unterantworten) plus Stichpunkte überprüfst Du nun nochmal, ob die auch zum Thema passen und ob das vom Umfang her sinnvoll ist. Bei zwei derartigen Fragen in einer 90-minütigen Klausur wirst Du mehr schreiben als bei 10 Fragen für 45 min :wink:

Damit bist Du zufrieden, denn all Dein Wissen hast Du nun aufgeschrieben. Im nächsten Schritt stellst Du auch noch Deinen Lehrer zufrieden und formulierst den ganzen Quatsch aus. „Generell unterscheidet man in der Genetik zwischen dem x-gonosomaler und dem rezessiver Erbgang. Unter einem rezessiver Erbgang versteht man blafasel, während ein rezessiver Erbgang labersülz. Ein weiterer Unterschied ist quassel. Als ein Beispiel zur Verdeutlichung kann man hierbei die Augenfarbe betrachten, diese ist beim Dingsda so, während beim Bumsda alles anders ist.“

Achja, Du wirst es nicht gerne hören, aber sowas muss man üben. Das heisst, wenn es mal eh einen Nachmittag lang regnet, dann nimm Dir mal die Zeit für eine Hausaufgabe (oder Aufgabe aus einem Buch) und probiere diese Strategie aus. In dem Fall kannst Du natürlich alle Defintionen und sowas nachschlagen, es geht dabei nur drum, dass Du das Prinzip mal geübt hast und eine ungefähre Vorstellung kriegst, wie lange das alles dauert.

A propos lange dauern: falls Du Dich bei dieser Variante in einer Klausur mal völlig verschätzst, dann kritzle 5 min vor Ende unbedingt wenigstens Deine Stichworte samt Kommentar „Zeit zuende“ hin. Sowas hat mir damals den einen oder anderen Ehrenpunkt gebracht :wink:

*wink*

Petzi

Hallo Petra,

Wenn du aber z.B. Programmierer werden möchtest, na ja, da
musst du nur ein paar Hilfetexte und Dokumentationen schreiben

  • Hauptsache das Programm läuft.

Dokumentationen ja, aber die Hilfetexte sollten doch besser von technischen Redakteuren kommen, wenn sie nicht unvollständig werden sollen.

Selbst Menschen mit Erfahrung in technischer Dokumentation vergessen bei selbst erstellten Verfahren öfter mal einzelne Schritte.

Gruß, Karin

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Holla.

Wenn du aber z.B. Programmierer werden möchtest, na ja, da
musst du nur ein paar Hilfetexte und Dokumentationen schreiben

  • Hauptsache das Programm läuft.

Abgesehen davon, dass das nicht Aufgabe des Programmierers ist, ist diese Auffassung die Grundlage dafür, dass manch geniale Software auf dem Markt abkackt, weil sie niemand bedienen kann. „Aktivieren Sie die Ikone und kalibrieren Sie den Verbinder auf die Rate des Dateiübertragungsprotokolls, bis die Grille rückwärts zirpt“.

Gruß Eillicht zu Vensre

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Genau! :wink: owT
.

Hallo!

aber wenns um die
Erklärung naturwissenschaftlicher Phänomene ging, konnte ich
ziemlich lange und gute Texte verfassen.

Das kann ich auch und ich zeichne dann auch noch ganz viel ganz bunt damit das eigentlich jeder nachvollziehen kann. Das Problem ist nur das dafür die Zeit nie ausreicht!

Danke für die Antwort
Dirk

Antwort
Hallo,
danke für diese vielen Antworten.
Das ich das nicht erklären kann stimmt nicht so ganz. Ich kann das eigentlich sogar sehr gut erklären, ich werd jedenfalls immer wieder gefragt (; , doch da kann ich dann meist Praktisch was zeigen, was zeichen und wichtigste sie fragen. So merk ich was ich genau näher erklären soll.
Ein anderes Problem ist das mir meist die Zeit wegläuft. Und was Rechtschreibfehler in Geschichte oder Erdkunde zu suchen haben hab ich noch nicht verstanden…

Viele Grüße aus dem Regen
Dirk

Hi Petzi,

Was ist ein x-gonosomaler rezessiver Erbgang?

Stichwörter und Definitionen:

  • wat weiss ich denn, ich hab ja nich tden Hauch einer Ahnung
    von diesem Thema, aber vielleicht sowas wie Erbkrankheiten,
    Augenfarbe etc.

ist doch ganz einfach:

x-gonosomaler: auf dem X-Chromosom
rezessiver: sollte klar sein
Erbgang: Wie dat vererbt wird.

Z.B. ist die Hämophilie ein x-gonosomaler rezessiver Erbgang, wenn ich mich nicht ganz falsch erinnere.

Lieben Gruß, Karin

Du weißt aber schon, dass dich im Berufsleben keiner nehmen wird, wenn deine Bewerbung vor Rechtschreibfehlern strotzt, und was du sonst noch so von der lässt? Ohne Rechtschreibprüfungsprogramm, jedenfalls.
Es gibt ne gewisse Quote bei denen eine Note herabgesetzt wird, wenn die Rechtschreibung katastrophal ist, dasselbe gilt aber auch dafür, wenn die Schrift so unleserlich ist, dass nix mehr geht.
Normalerweise (also in NRW zumindest, meines Wissens nach…) wird aber in jedem Fach Rechtschreibung kontrolliert, nur zählt es nicht in jedem.

Dir muss doch klar werden, dass du dich zumindest so ordentlich verstehen und somit lesen können muss, dass sich keine Firma oder sonst ein Verein tierisch blamiert, wenn sie dich irgendwo hinschicken?

lg
Kate

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