seit gestern frage ich mich - wieder einmal -, ob es verbindliche Regeln für die korrekte ‚Beartikelung‘ exotischer Waffen gibt… Im Speziellen geht es mir um Athame und Katana, weil mir in diesem Zusammenhang schon alle drei Artikel untergekommen sind. Der hier vorhandene Duden bringt mich - mangels entsprechender Einträge - leider nicht weiter.
AFAIK gibt es keine wirkliche Regel. Man kann hier frei wählen, eine Daumenregel bietet hierbei die ungefähre Übersetzung. Z.b. Das Schwert, also auch das Katana, wäre sinnvoll (und wird ja anscheinend auch so praktiziert).
Möglich ist auch den Genus des Originals zu übernehmen, aber da wäre ich hier überfragt.
keine Sorge, ich habe nicht vor, jemanden zu erdolchen und/oder zu ‚erschwerten‘ und wenn ich schon ein Athame in der Hand habe, dann ist ohnehin niemand dabei.
Es interessierte mich - wie gesagt - quasi, praktisch, sozusagen lediglich aus reinster Neugier, weil mir hinsichtlich beider Waffen alle drei Artikel untergekommen sind.
damit ist der (deutsche) Tisch klar männlich: Er ist nützlich, belastbar, stur und nicht sehr intelligent. Die romanische mensa, table und dergleichen klar weiblich: Elegant, zerbrechlich und hie und da für himmlische Genüsse zu gebrauchen.
Kinder im liebsten Land der Hl. Muttergottes (u.a. von Tschenstochau) pflegen vor der ersten Hl. Kommunion so gut wie keine sexuellen Aktivitäten und dürfen vor der Hl. Eheschließung auch nicht so sehr viel von ihrer Geschlechtszugehörigkeit wissen. Also neutral.
PW: Zwillinge im Kinderwagen. Er: Du, ich weiß jetzt, wie man Buben und Mädchen unterscheiden kann. Sie: Ja, echt? wie denn? Er, bedeutsam die Decke lüftend: „Blaue Socken - rosa Socken!“
Na jaaaaaaaa…
Ich weiß gar nicht, was Du hast, Ivo…
die Teppichratte der Hosenscheißer das Ungeheuer
Wie Du siehst, kann man im Hinblick auf das besagte Völkchen jeden beliebigen Artikel anwenden… *lach*
Ich hab mal gelernt
das = sächlich
Mir erzählten die Lehrer etwas von Neutrum (wie Martin bereits schrieb) bzw. von ‚rodzaj nijaki‘ (mehr oder weniger frei übersetzt ‚nicht geschlechtlich‘, was nicht zwangsläufig die Geschlechtslosigkeit bedeutet). Selbstverständlich hat ein Kind ein Geschlecht (OK, OK, heutzutage ist man sich da auch nicht mehr sicher *grins*) und selbstverständlich ist das Kind auch weder neutral noch Sache, aber was wäre die Alternative? Die Kindin und der Kind? Wie hört sich das denn an?
Ich fürchte, ich schweife zu sehr ins Philosophische ab…